Video Straßenbahn 1961



Rolf Beyer, »Menschen, Schienen, Busse – 1961 – Ein Klingenthaler Verkehrsproblem

(2015) Geschichte

 
Helmut K. Mißbach verstorben
Bücher von Helmut K. Mißbach
© Collage T. Lenk

Helmut K. Mißbach verstorben

Der in München lebende Helmut Konrad Mißbach wurde am 1. Oktober 1941 geboren und hat seine Wurzeln in Klingenthal/Brunndöbra. Dort betrieb seine Familie eine moderne Offsetdruckerei. Stets hielt er Verbindung mit seiner Heimat. Er war ein wahrer Expere für historische Eisenbahnen und ist Autor von Büchern wie „Sächsiche Überlandstraßenbahnen“, „Eisenbahnen in Tirol“ oder „Die Elektrische“. Letzteres handelt von der Schmalspurbahn Klingenthal–Untersachsenberg (später Sachsenberg-Georgenthal). Im Klingenthal Magazin veröffentlichte Helmut K. Mißbach seit 2013 eine interessante Artikelreihe zur Geschichte der Schmalspurbahn in Klingenthal.
Der passionierte Camper wollte dem Winter entfliehen und trat mit seiner Frau eine Italienreise an. Noch im November freute er sich über sein angenehmes Winterdomizil und schrieb aus der süditalienischen Provinz Cosenza an unsere Redaktion: „Hallo Ihr lieben in der alten Heimat … hier ist erst einmal ein längerer Halt geplant. Temperaturen Tag 20–24 °C, Wasser 19° C und 10 kg Orangen vom Baum 7–8 € …“. Helmut Mißbach kehrte aber nicht nach München zurück sondern verstarb im Alter von 73 Jahren in Corigliano Calabro am 12. März 2015. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten, sind dankbar für seine Bekanntschaft und das Wissen, welches er uns hinterlassen hat.

Online Magazin (2015)

 

Video: Verlassene Orte – Buschhaus

 
Zwotaer Geigenmacher
Statut der Brunndöbraer Innung aus dem Jahre 1913
© Thomas Lenk

Zwotaer Geigenmacher

2016 jährt sich zum 300. Mal die Gründung der Klingenthaler Geigenmacherinnung. In dieser wirkten, wie auch in der Schönecker Innung, zahlreiche Geigenmacher aus Zwota mit. Ein heute fast vergessenes Kapitel der Musikinstrumentenbaugeschichte des oberen Vogtlandes. Der Autor Thorald Meisel spannt den Bogen vom ersten Zwoter Geigenbauer, Johann Christian Schlosser, der 1737 in die Klingenthaler Innung aufgenommen wurde, bis zum letzten Zwoter Geigenmachermeister Albert Schwabe. Die Klingenthaler Innung gab es zu seiner Zeit bereits nicht mehr, er schloss sich der erst 1913 gegründeten „Musik-Instrumentenmacher-Innung Brunndöbra und Umgebung“ an.
Ein Dankeschön gilt der Leiterin des Musik- und Wintersportmuseums Klingenthal, Xenia Brunner, die aus dem Museumsfundus die Bildvorlagen zu diesem Beitrag recherchiert und zur Verfügung gestellt hat.

Klingenthal Magazin 74 (2014) Geschichte

 
Klingenthaler Tagebuch 1964
Zeitungsinserat für Anchovis, 1964
© Thorald Meisel

Klingenthaler Tagebuch 1964

Der Beitrag „Klingenthal vor 50 Jahren“ erzählt in aller Kürze von den Ereignissen des Jahres 1964 im Aschberger Land. In diesem kleinen Tagebuch mit kurzweiligen und unterhaltsamen Rückblicken vom Sport – mit Fußball, Motorsport, Radrennen, Eishockey und Skispringen …, von Neuentwicklungen und Erfolgen der Klingenthaler Industrie, von Festen und kulturellen Veranstaltungen oder von der Feuerwehr – kurz: vom Leben 1964 … Die älteren Leser werden sicherlich auch so manchen erwähnten Namen kennen.

Teil 1, Januar bis März 1964: Klingenthal Magazin 72 (2013)
Teil 2, April bis Juni 1964: Klingenthal Magazin 74 (2014)
Teil 3, Juli bis September 1964: Klingenthal Magazin 75 (2014)
Teil 4, Oktober bis Dezember 1964: Klingenthal Magazin 76 (2014)

Geschichte

 
Altarschnitzer
Altar, Detail
© Thomas Lenk

Altarschnitzer

Manfred Gäbler hat für das Klingenthal Magazin schon zahlreiche Beiträge zur Rundkiche „Zum Friedefürsten“ verfasst (Nr. 66, Nr. 68 und Themenheft „Rundkirche“ Nr. 67) und kann als Kenner dieses besonderen Bauwerkes und seiner Ausstattung gelten. Wesentliches Element einer Kirche ist der Altar, von dem der erste Chronist Klingenthals, der Pfarrer Karl August Wolf, in seinen „Geschichtlichen Nachrichten über das Klingenthaler Kirchspiel“ schreibt, dass er von „Bildhauer Zimmermann von Schönbach“ gefertigt wurde. Das wurde von vielen ihm nachfolgenden Chronisten so übernommen, aber wer soll nun dieser Altarschnitzer gewesen sein? Bislang ist nichts von einem „Bildhauer Zimmermann“ bekannt. Im Klingenthal Magazin Nr. 72 begibt sich Manfred Gäbler auf Spurensuche nach dem Urheber des Altars der Rundkirche.

Klingenthal Magazin 72 (2013) Geschichte

 
Eine Fahrt mit der „Elektrischen“
Die Haltestelle „Kreuzstraße“ war hoch frequentiert
© Archiv Helmut Mißbach

Eine Fahrt mit der „Elektrischen“

Unternehmen Sie „Eine Fahrt mit der Elektrischen“ mit Bahnexperte Helmut Mißbach vom Bahnhof Klingenthal bis zum Bahnhof Untersachsenberg (später Sachsenberg-Georgenthal) und „fahren“ Sie in den zahlreichen Bildern des Artikels die Strecke wieder zurück. Dieser Beitrag erscheint als dritter Teil unserer Reihe zur Klingenthaler Schmalspurbahn, deren Streckenbaubeginn sich 2013 zum 100. male jährte. 2014 kann der Bahn erneut gedacht werden – wurde ihr Betrieb doch vor 50 Jahren – 1964 – eingestellt.

Klingenthal Magazin 72 (2013) Geschichte

 
Castelfidardo – 10 Jahre Partnerstadt
Castelfidardo, Rathauspforte
© Thorald Meisel

Castelfidardo – 10 Jahre Partnerstadt

2013 feierte Castelfidardo das Jubiläum „150 Jahre Akkordeonbau“. Der Akkordeonbau verbindet auch die italienische Stadt und das vogtländische Klingenthal – seit 2003 auch mit einer Städetpartnerschaft. Thorald Meisel berichtet über eine Ausstellung Klingenthals im Rahmen des Akkordeonfestivals in Castelfidardo.

Klingenthal Magazin 71 (2013)

 
Dampflokomotiven beim Bau der „Elektrischen“
Dampflokomotive Sächsische I M 251, 1902
© Archiv Helmut Mißbach

Dampflokomotiven beim Bau der „Elektrischen“

Die Lok der Gattung I M aus der sächsichen Maschinenfabrik Chemnitz will für den Laien auf den ersten Blick gar nicht nach einer Dampflokomotive aussehen. Von dieser besonderen, Fairlie genannten, sächsischen Doppellokomotive gab es drei Stück und sie trugen bei den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen die Nummern 251, 252 und 253. Später, bei der Deutschen Reichsbahn, wurden sie unter 99 161 bis 163 geführt. Als in Klingenthal mit dem Bau der elektrischen Schmalspurbahn begonnen wurde, war der Einsatz von Dampflokomotiven wegen der noch fehlenden Elektrifizierung unerlässlich. In seinem Beitrag im Klingenthal Magazin Nr. 71 geht der Autor Helmut K. Mißbach davon aus, dass alle drei dieser Lokomotiven sowie eine Dampflokomotive, die im ersten Weltkrieg in Frankreich erbeutet wurde, in Klingenthal zum Einsatz kamen. Der Artikel ist mit historischen Fotos aus dem Archiv des Bahnexperten Mißbach reichhaltig illustriert.

Klingenthal Magazin 71 (2013)

 
Bau der Elektrischen
Im Volksmund „Gütterrompel“ genannt: E-Lok Sä. I ME 1/2
© Helmut Mißbach

Bau der Elektrischen

2013. Bahnexperte Helmut Mißbach erinnert in seinem Beitrag an den Beginn des Baus der elektrischen Schmalspurbahn Klingenthal—Sachsenberg-Georgenthal vor 100 Jahren. Der Harmonikabau boomte damals nicht nur in Klingenthal sondern auch in den damaligen Nachbarorten, die heute Ortsteile der Stadt sind. Von der Idee bis zum Baubeginn vergingen über 20 Jahre. Bereits für das Jahr 1893 ist der Ruf nach einer Eisenbahn in die „hinteren“ Klingenden Täler belegt, die man besonders für Material- und Warentransport von und nach dem Sächsisch-Österreichen Grenzbahnhof in Klingenthal benötigte, die aber auch in straßenbahnähnlicher Weise für die Personentransport sorgte.
Klingenthal Magazin 70 (2013)
 

 

 
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