Historischer Weltmeister-Akkordeon Werbespot

 

Gotthold Martins Zwota-Hymne



Von Gotthold Martin ist nur eine Komposition bekannt, aber diese hat in Zwota Kultstatus – das „Zwote-Lied“. Mehr zum Komponisten sowie den Liedtext „Mei Zwote“ – ein Gedicht von Max Schmerler – lesen Sie im Klingenthal Magazin Nr. 76.

Klingenthal Magazin 76

 
Adoro mit Album „Nah bei Dir“
Klassikformation „Adoro“
© Adoro

Adoro mit Album „Nah bei Dir“

Der Klingenthaler Nico Müller, Sänger der erfolgreichen Formation Adoro, kündigt ein neues Album an. „Nach einem halben Jahr voller Arbeit in Kreativmeetings und im Tonstudio freue ich mich, unser neues „Baby“ vorzustellen. Das Besondere und Neue ist, dass wir uns wieder an eine neue Stilistik gewagt haben. Wir präsentieren unsere Vorstellung von Late Night Klassik, eine Sammlung im Geiste des legendären Rat Pack, bestehend aus Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr.« Das Album erscheint am 7. November.

Online Magazin (2014)

 

Hämoriders, Video

 

Gruß aus Klingenthal



Gruß aus Klingenthal, Marsch von Ernst Uebel, gespielt vom Stadtorchester Klingenthal
 
Erlebniswelt Musikinstrumentenbau
Blick hinter die Kulissen der Musikinstrumentenbauer
© Archiv Musicon Valley

Erlebniswelt Musikinstrumentenbau

Die älteste Akkordeonmanufaktur der Welt befindet sich in der Musikstadt Klingenthal – die Harmona Akkordeon GmbH, ein Unternehmen mit Weltruf. Doch was hinter gut verschlossenen Türen über Jahrhunderte weitergegeben wurde, wissen nur die Meister selbst. 

Der exklusive Blick hinter die Kulissen beantwortet all Ihre Fragen, ob zu Tasten, Knöpfen, Bälgen oder Tonzungen. Gefertigt wird hier vorwiegend in Handarbeit, und das immer mit Herz und Verstand. Nutzen Sie die einmalige Möglichkeit, mit Meistern, Handzuginstrumentenmachern und Musikbegeisterten über Akkordeons und Mundharmonikas zu fachsimpeln. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Instrumente, Klänge und unvergesslicher Eindrücke. Spielproben sind ausdrücklich erwünscht. Zusätzlich kann ein Besuch in der ältesten Mundharmonikamanufaktur der Welt, C.A. Seydel & Söhne gebucht werden.

 
Nico Müller mit Solo-CD „Meet Again“
„Meet Again“, ein ganz persönliches Album von Nico Müller
© Nico Müller

Nico Müller mit Solo-CD „Meet Again“

Nico Müller: Liebe Freunde, die Nachfrage für meinen Soloabend war so groß, dass die beiden Konzerte (Klingenthal, Rundkirche, 6./7. April 2013; die Red.) für mich erfreulich aber etwas überraschend, in kurzer Zeit ausverkauft waren. Ich bekam deswegen sehr viele Nachrichten. Zum einen wurden nach weiteren Zusatzkonzerten gefragt, zum Anderen gab es traurige Nachrichten, weil die Konzerte so weit entfernt liegen.
Daher habe ich einen kleinen Ausschnitt aus meinem Programm aufgenommen. Meine große Leidenschaft sind Musicals. So sind bekannte Titel aus Mozart, Bonifatius, My fair Lady, Glöckner von Notre Dame, ... nur mit Klavier (Simon Steger) begleitet, quasi „ohne Netz und doppelten Boden“, zu hören.
Ganz besonders freue ich mich auch über einen eigenen Song, welcher eher spontan mit meinen guten Freund Georg Randel entstanden ist. In verschiedenen Situationen erzählte ich ihm von meinem verstorbenen Bruder und Fragen und Gedanken, die mich immer bewegen. Er hat es in einem wunderbaren Titel in Wort und Ton gefasst und gemeinsam mit mir aufgenommen.
Herzliche Grüße
Euer Nico Müller

Die CD ist für 10 Euro in der Touristinformation Klingenthal, in der Bowling Scheune Klingenthal und an den Konzertabenden in der Rundkirche Klingenthal erhältlich oder kann bestellt werden (zzgl. 1,95 EUR Porto/Versand) unter kontakt@mueller-nico.de, www.mueller-nico.de
© Online Magazin (2013)
 
Improvisation – Meisterkurs mit Frank Marocco
Frank Marocco
© Thomas Lenk

Improvisation – Meisterkurs mit Frank Marocco

Wer im Jahre 2009 das Konzert von Frank Marocco in der Aula am Amtsberg besucht hat, konnte live erleben, wie faszinierend und mitreißend der Amerikaner mit dem Akkordeon jazzt. Ein besonderes Angebot des 48. Internationalen Akkordeonwettbewerbs Klingenthal 2011 ist der Meisterkurs „Jazz-Akkordeon – Einführung in die Improvisation“ vom 4. bis 7. Mai 2011 mit Frank Marocco.
Klingenthal Magazin 60
 
Aus dem Klingenthaler Musikleben
Tanzorchester Gowelli
© Foto Jobst

Aus dem Klingenthaler Musikleben

Im Klingenthaler Musikleben spielt zwar das Stadtorchester seit nunmehr mindestens 130 Jahren – denn Pfarrer Karl August Wolf spricht in seiner Chronik bereits zum Jahre 1846 davon, daß „das Musikchor blies“ – die dominierende Rolle, aber daneben wurden auch andere Musiziergemeinschaften in Klingenthal weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt. In ihnen wirkten zumeist auch Mitglieder des Stadtorchesters mit, manchmal auch nicht gerade zum Wohlgefallen des Orchestervorstandes oder der Stadtväter. Aber immer trugen auch sie dazu bei, daß sich Klingenthal wahrhaftig mit gutem Recht als eine „Musikstadt“ bezeichnen konnte. Welcher andere Ort konnte schließlich gemessen an der Gesamteinwohnerschaft eine so hohe Anzahl an ausübenden Musikern aufweisen. Nicht zuletzt das ist es, was heute für das Stadtorchester der Anlaß dafür ist, alle Anstrengungen zur Heranbildung eines leistungsfähigen Musikernachwuchses zu unterstützen.
Da gibt es in der Musikgeschichte der Stadt Klingenthal das Musikchor Brunndöbra, zuletzt unter der Leitung von Georg Körner. Immer wieder spricht man von dem hervorragenden Tanzorchester Brunndöbra, dem TOB, unter der Leitung von Hugo Herold, der „Hauskapelle“ der Turnhalle Brunndöbra. Kaum weniger bekannt war die „Hauskapelle“ des „Gambrinus“, das von Gotthard Weidlich geleitete Tanzorchester „Gowelli“. Daneben gab es noch die Tanzorchester „Ruka“, „Agla“, Glücksstern“, um nur die zahlenmäßig stärksten zu nennen. Hohe musikalische Qualität erreichten die von Max Poppa geleiteten „Klingenthaler Blasmusikanten“, das von Herbert Fischbach geleitete „Weltklang“-Blasorchester und das ebenfalls von ihm dirigierte Lehrlingsblasorchester. Auf dem Gebiet der Volksmusik sind die Volksmusikgruppe Alfred Wolf und das ebenfalls von diesem vielseitigen Klingenthaler Musiker betreute Heimatterzett unvergessen.
Noch heute wird das Klingenthaler Musikleben mitbestimmt von der Lindenkapelle unter der Leitung von Günter Körner, vom Akkordeonorchester unter der Leitung von Falko Güther, von der Rockgruppe „Marathon“, dem Tanzorchester „Live-Zeit“ und anderen.
Sie alle seien stellvertretend für die vielen Klingenthaler Musiker der Vergangenheit und Gegenwart genannt. Sie wirkten und wirken mit daran, daß das Profil Klingenthals als Musikstadt geprägt wurde und weiterhin erhalten bleibt.

Kulturbote 2 (1996)

 

Stadtmusikdirektor Herbert Fischbach

Am 28. August 1991 faßte der Klingenthaler Stadtrat unter dem Vorsitz von Bürgermeister Manfred Herold den Beschluß, an Herbert Fischbach den Titel „Stadtmusikdirektor“ zu verleihen. Damit war dieser hervorragende Musiker und Musikinstrumentenbauer der zweite Bürger der Stadt Klingenthal nach Ernst Uebel, der diesen Titel zu tragen berechtigt wurde.
Der im Jahre 1929 geborene Herbert Fischbach erlernte den Beruf des Metallblasinstrumentenmachers und
wurde bereits 1947 Mitglied im damaligen „Bezirksorchester Klingenthal“. Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in der Blechblasund Signalinstrumentenfabrik Klingenthal/ Markneukirchen gründete und leitete er das betriebliche „Weltklang“-Orchester, das in den 60er und 70er Jahren eine große Zeit hatte und mehrfach Konzertreisen in die damalige Tschechoslowakei und sogar nach Belgien unternehmen konnte, was in jenen Jahren zu den Seltenheiten gehörte. Im Rahmen eines zentralen Estradenensembles der Lehrausbildung konzertierte Herbert Fischbach bei einer dreiwöchigen Tournee mit dem von ihm geleiteten betrieblichen Lehrlingsorchester unter anderem in den größten Kulturhäusern in Moskau, Kiew und Riga sowie zu einem internationalen Festival im bulgarischen Plewen. Der erfolgreiche Auftritt im Tschaikowskisaal in Moskau war für ihn und seine Klingenthaler Jugendmusikanten, die zum großen Teil heute im Stadtorchester musizieren, ein unvergeßliches Ereignis.
Herbert Fischbach als ausgezeichneter Saxophonist war auch Mitglied des dereinst sehr beliebten „Klingenthaler Saxophonquintetts“, in dem er gemeinsam mit Gotthard Bernhardt, Helmut Glaß, Alfons Nietsche und Werner Schneider musizierte.
Auch Herbert Fischbach zeichnet sich aus durch seine Fähigkeit, die Musik für das von ihm seit dem 28. März 1980 geleitete Blasorchester Klingenthal, das seit 1991 wieder „Stadtorchester Klingenthal“ heißt, zu arrangieren und zu bearbeiten. Dazu sei nur erinnert an die bemerkenswerte Bearbeitung von Duke Ellingtons „Caravan“ und die gelungenen Arrangements für das Zusammenspiel des Stadtorchesters mit der Rockgruppe „Marathon“. Wie seine Vorgänger komponiert Herbert Fischbach auch selbst, und seine „Meiselteichpolka“ gehört zum festen Repertoire des Stadtorchesters.
Stadtmusikdirektor Herbert Fischbach ist nach wie vor an zahlreichen Musikinstrumenten zu Hause. Wenn auf den Notenpulten der „Solotrommler-Marsch“ liegt, und die beiden Schlagzeuger Uwe Junghans und Steffen Dörfel ihre Solistenposition vor dem Orchester einnehmen, dann wechselt der Dirigent seinen Platz und tritt an das Schlagzeug, das er seit eh und je meisterhaft beherrscht.
Obwohl der passionierte Musikinstrumentenbaumeister schon im Ruhestand ist, steht er seinem Betrieb immer noch zur Verfügung, um an der Neu- und Weiterentwicklung von Blechblasinstrumenten weiter mitzuarbeiten.
Herbert Fischbach ist Ehrenvorsitzender des Musikschulfördervereins Klingenthal. Er leistet als solcher, aber auch als Dirigent des Stadtorchesters, einen wesentlichen Beitrag zur Wiederherstellung einer stabilen und erfolgreichen Heranbildung des musikalischen Nachwuchses.
Anläßlich der Verleihung des Namens „Stadtorchester“ und des Titels „Stadtmusikdirektor“ im Jahre 1991 meinte der stellvertretende Bürgermeister Manfred Gäbler: „Mit der Verleihung des Titels ’Stadtmusikdirektor’ an Herbert Fischbach haben wir, so denke ich, eine gute und richtige Entscheidung getroffen.“

Kulturbote 2 (1996)

 

 

 
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