Dr Brand in Klengethol 1847
Der Postbote bringt eine lange erwartete Nachricht
© Thomas Lenk

Dr Brand in Klengethol 1847

Zwota, 01.05.2017. Seit am 1. Mai 2012 die Walfischknochen am Biergarteneingang des historischen Gasthofes zum Walfisch im Beisein vieler Zuschauer neu errichtet worden sind, findet jährlich zum 1. Mai das Hammerspektakel statt. Seit 2015 findet das Hammerspektakel als unterhaltsamer Nachmittag mit Theater und musikalischer Unterhaltung an der Minigolfanlage statt.

Dr Brand in Klengethol 1847. Am Sonntag des 4. Advent 1847, erlebte Klingenthal den größten Brand in seiner Geschichte. Monate nach dem verheerenden Feuer warten die betroffenen Klingenthaler Familien noch immer auf eine Entschädigung durch die Sächische Brandkasse. An einem Tag im März 1848 bringt der Klingenthaler Postbote aus Adorf einen Brief mit, in dem das Kommen eines Vertreters der Brandkasse angekündigt wird. Werden die Klingenthaler die erhoffte Entschädigung erhalten? Thorald Meisel hat das Geschehen vor 170 Jahren zum Anlass genommen für das Theaterstück »Dr Brand in Klengethol 1847«, das die Truppe vom Theaterdorf Zwota beim Hammerspektakel am 1. Mai am Walfischteich aufführen wird.
Musikalisch umrahmt wird die Aufführung wieder vom Stadtorchester Klingenthal unter Leitung von Rico Schneider. Beginn ist 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Theaterstück »In dr Zwote is alles mehglich«
Theaterdorf Zwota
© Thomas Lenk

Theaterstück »In dr Zwote is alles mehglich«

Zwota, 22. Juli 2016. Was da alles so in Zwota möglich sein kann, ist schon der Hammer. Auch wenn sich das der Knut-Günther mal wieder bloß ausgedacht hat, nur um am Körbewochenende in Zwota dabei zu sein. Seine Chantal-Mausi ist so geblendet vom erwähnten Besuch eines Musikstars, dass sie den Plan ihres liebsten Gatten nicht durchschaut. Der ist nämlich nur gewillt, sich mit seinem Schwager, dem Herbert, zu treffen, um auf dem Körbefestplatz zu feiern. Wenn da mal nicht noch die Frau von Herbert, die Liselotte wäre. Ob der Plan wohl aufgeht, ein frisch gezapftes Bier zur Zwoticher Körbe zu trinken? Den Ausgang erfahren Sie am 22. Juli ab 19 Uhr zur Körbeeröffnung in Zwota.
In dem heiteren Stück von Judith Sandner, die auch Regie führt, spielen die Darsteller des Theaterdorfes Zwota: Rico Stübert (als Herbert), Esther Meinel (Liselotte), Sophia Sünderhauf (Chantal-Mausi) und Mario Knoth (Knut Günther); René Goram spielt sich als Vorsitzender des körbe-ausrichtenden Heimatvereins selbst.

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Hammerspektakel 2016 – »De Zwotrischn Geig’n«
Mario Knoth und Danilo Kaune als Geigenbauer
© Thomas Lenk

Hammerspektakel 2016 – »De Zwotrischn Geig’n«

01.05.2016, Sonntag, 14 Uhr, Minigolfanlage Zwota, 5. Zwoticher Hammerspektakel mit dem „Theaterdorf Zwota“ und dem Stadtorchester Klingenthal. Eintritt ist frei!

»De Zwotrischn Geig’n« – Ein Stück von Familie Goram, Regie: Judith Sandner, Es spielen: René Goram, Danilo Kaune, Mario Knoth, Ester Meinel, Rico Stübert und Sophia Sünderhauf

Schon Anfang März begannen die Proben für das 5. Zwoticher Hammerspektakel. Diesmal spielt das Stück des „Theaterdorfes Zwota“ im 18. Jahrhundert nach der Gründung der Geigenmacherinnung 1716. Die Handlung beruht auf einer Erzählung des bereits verstorbenen Zwotaers Erich Goram und passt hervorragend in das diesjährige Innungsjubiläum der Geigenmacherinnung, welches in diesem Jahr in Klingenthal gefeiert wird.
Im Theaterstück dreht sich alles um die Zwotaer Geigenmacher, die ihre Geigen in Zukunft etwas gewinnbringender verkaufen wollen. Ob da der Handschlag mit dem auswärtigen Instrumentenhändler Jeronimus den gewünschten Erfolg bringt? Wer weiß! Auf jeden Fall hatten es die Zwotaer Geigenmacher zu jener Zeit nicht einfach, um den ein oder anderen Taler mehr in der Tasche zu haben. Da wäre es bestimmt einfacher die Steuern und die Abgaben zu erhöhen, so wie es die Regierung immer macht. Genau davon erzählt auch ein Lied, welches unter anderem an diesem Nachmittag erklingt. „Die neue Steuer“ heißt es und ist von Hilmar Mückenberger geschrieben. Als musikalische Begleitung fungieren Sara Buschbeck (Geige) und Gunter Gerber (Akkordeon).
Zur musikalischen Unterhaltung an diesem Nachmittag spielt in gewohnter Weise das »Stadtorchester Klingenthal«. Der Klingenthaler Klangkörper feiert heuer sein 150jähriges Bestehen und wird dies auch an diesem Nachmittag zur Geltung bringen.
Auch Zwota feiert in diesem Jahr. 385 Jahre sind seit der Ortsgründung 1631 vergangen. Im Rahmen dieses Jubiläums wird es im Zwotaer Ortsteil in diesem Jahr mehrere Veranstaltungen geben. Den Beginn macht das „Theaterdorf Zwota“ am 1. Mai im Biergarten an der Minigolfanlage Zwota.



Die Hammerschänken-Wirtsleute. Es muss wohl an dem Bierdurst der damaligen Handwerker und Hammerburschen gelegen haben, dass es zu fast jedem Theaterstück in Zwota Spielszenen in der damaligen Hammerschänke gibt. So auch zum diesjährigen Hammerspektakel am 1. Mai an der Minigolfanlage Zwota. Die Wirtsleute Oswald, Kunigund und Tochter Fronika (René Goram, Ester Meinel, Sophia Sünderhauf) haben alle Hände voll zu tun, um dem mächtigen Bierverbrauch zur Meisterfeier der Geigenmacher Herr zu werden. Dass da gleich am Morgen danach ein Fremder vorbeikommt, nervt die Wirtstochter Fronika enorm. Zudem ist sie noch allein zu Hause und muss aufräumen. Soweit so gut, bis dann Oswald und Kunigund kommen und im Glauben sind, alles wäre in bester Ordnung. Ob sie da wohl richtig liegen? Am 1. Mai 2016 erfahren Sie mehr.



Der Instrumentenhändler Jeronimus, gespielt von Rico Stübert, der auf dem Weg nach Zwota ist, um dort seine Geigen käuflich zu erwerben, träumt davon, ein paar Taler pro Geige zu sparen. In Markneukirchen, wo er bis jetzt seine Instrumente kaufte, steigen die Preise immer mehr an und er ist auf der Suche nach Alternativen. Dass es in Zwota gute Geigenmacher gibt, hat er schon des Öfteren gehört und möchte sich natürlich selbst davon überzeugen. Ob er da tatsächlich finanziell etwas einsparen kann bleibt fraglich, weil genau diese Zwotaer Geigenmacher davon träumen, mehr Taler als bisher zu kassieren. Das sind nicht gerade die besten Aussichten eines guten Handels für beide Seiten. Mal sehen, ob es bei der Aufführung des Stückes am 1. Mai 2016 in der Minigolfanlage Zwota zu einem erfolgreichen Geschäft kommt. Beginn 14 Uhr.

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Dr unerwartete Körbebesuch
René Goram, Mario Knoth, Rico Stübert und Esther Meinel (v. l.)
© Thomas Lenk

Dr unerwartete Körbebesuch

Zwota, 31.07.2015. Genau 138 Jahre ist es her, dass Zwota zum ersten Mal Körbe feierte. Heuer findet diese vom 31. Juli bis 2. August statt. Nach der offiziellen Begrüßung am Freitag werden auch in diesem Jahr wieder Spieler vom „Theaterdorf Zwota“ ein Anspiel des ganzen Prozederes darbieten.
„Dr unerwartete Körbebesuch“ heißt das Stück zur diesjährigen Körbeeröffnung in dem der „Herbert“ alias Rico Stübert voraussichtlich nicht zu seinem jährlichen Körbebiergenuss kommt. Denn seine Frau, die „Liselotte“ alias Ester Meinel, hat es in diesem Jahr verboten, weil sie sich nicht wieder vor dem gesamten Dorf blamieren möchte mit ihrem betrunkenen Mann. Nur gut, es kommt noch „Knut-Günter“ alias Mario Knoth vorbei. Dieser lebt schon seit Jahren in Markneukirchen und überrascht das traute Pärchen mit einem „Körbebesuch“. Vorher trifft er noch den Vorsitzenden des Heimatvereines Zwota, René Goram, der ihn so richtig den Mund wässrig macht mit dem gesamten „Körbeprogramm“. Die Meinung von Liselotte ist im Handumdrehen geändert, als der Knut-Günter in der Tür steht und auch zur Körbe möchte. Dem Herbert freut das natürlich ganz besonders und alle drei schreiten zum Körbefestplatz … Das gesamte Stück erleben Sie am 31. Juli kurz nach 19 Uhr im Körbezelt auf dem ehemaligen Schulplatz.

> Zwoticher Körbe, Programm 2015

© Heimatverein Zwota, Online Magazin (2015) Theater

 
„Es is ne Bach nonter“ – Hammerspektakel 2015
Gruppe „Theaterdorf Zwota“
© Thomas Lenk

„Es is ne Bach nonter“ – Hammerspektakel 2015

Zwota, 01.05.2015. Seit am 1. Mai 2012 die Walfischknochen am Biergarteneingang des historischen Gasthofes zum Walfisch im Beisein vieler Zuschauer neu errichtet worden sind, findet jährlich zum 1. Mai das Hammerspektakel statt. Und jedesmal wird auch Theater gespielt, so auch dieses Jahr mit dem Stück „Es is ne Bach nonter“. Mitwirkende des Theaterdorfes Zwota sind heuer Georg Carsten Eibisch (Nachtwächter und Zimmerermeister), Esther Meinel und René Goram (Wirtsleute), Danilo Kaune und Mario Knoth (Hammerburschen; im Bild hinten v. l.) sowie Rico Stübert und Sophia Sünderhauf (Hammerherr und seine Tochter; im Bild vorn). Das Stück spielt in der Zeit des 18. Jahrhunderts. Die Industrie im Tal scheint zu zerbrechen und der wirtschaftliche Antrieb ist zerstört. Nur der Hammerherr Friedrich-August Jahn könnte mit ausreichend Silbermünzen helfen. Ob das gelingt, zeigt sich am 1. Mai beim 4. Zwoticher Hammerspektakel. Regie führt Judith Sandner. Die Veranstaltung findet auf dem Gelände an der Minigolf- und Freizeitanlage am Walfischteich statt. Beginn ist 14 Uhr. An diesem Nachmittag und zwischen den fünf Akten musiziert das Stadtorchester Klingenthal.


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(2015), Theater, Veranstaltungen

 

Der Weihnachtstraasch

 

Der Weihnachtstraasch – von und mit Isolde Ebert
Ein Video des Vogtland Regional Fernsehens

 
3. Zwoticher Hammerspektakel
Gasthof zum Walfisch mit Postkutsche
© Thomas Lenk

3. Zwoticher Hammerspektakel

01.05.2014. Am 1. Mai (Donnerstag) findet ab 14.00 Uhr das 3. Zwoticher Hammerspektakel im Biergarten vom Walfisch und auf dem Parkplatz vorm Haus statt. Erleben Sie u. a. ein Theaterstück zur Tauffeier der Familie Lobl, Musik und Pferdekutschen. Die „gungen Wirtsleit“, die Geschwister Peggy und René Goram, haben als Einladung ein Video vorbereitet.

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Theaterdorf Zwota: „Eh’ des Feiertoch komme“
Ensemble des Stückes am 7. und 8. Dezember 2013
© Thomas Lenk

Theaterdorf Zwota: „Eh’ des Feiertoch komme“

Zwota, 07. und 08.12.2013. Theater im Gasthof zum Walfisch
07.12.2013, Samstag, 19.00 Uhr (Eintrittspreis 7,00 EUR)
08.12.2013, Sonntag, 14.00 Uhr (Eintrittspreis 13,00 EUR)

Zwota trägt auch den Beinamen „Theaterdorf“ und blickt auf eine langjährige Tradition im Theaterspiel zurück. Weit über die Grenzen des Tales hinaus war die frühere Waldbühne bekannt. Theater wird in Zwota, das mittlerweile ein Ortsteil von Klingenthal ist, bis heute gespielt.

Am 7. und 8. Dezember erwartet die Gäste im Saal des Gasthofes zum Walfisch in Zwota ein gemütlicher, vorweihnachtlicher Hutzenabend mit Theaterstück und Musik. Es spielen Rico Stübert als Großvater, Esther Meinel als Großmutter (im Foto vorn), Danilo Kaune als Förster, René Goram als Schwiegersohn und Vater von Sophia, gespielt von Sophia Sünderhauf (im Foto hinten v. l.). Das Mundart-Stück „Eh’ de Feiertoch komme“ schrieb René Goram während seines Urlaubs am Gardasee und es basiert auf Texten der Heimatschriftsteller Max Schmerler und Hans Wild. Gute Unterhaltung mit viel Humor ist also garantiert. Für die Regie ist Judith Sandner zuständig, die auch bereits beim Zwotaer Krippenspiel im vergangenen Jahr Regie führte.
Für die zünftige musikalische Umrahmung sorgen die Vogtlandmusikanten – mit den Akkordeonspielern Wilfried  Glaß und Harri Schneidenbach sowie mit Frieder Mosch an der Gitarre.

Kartenvorverkauf im Gasthof zum Walfisch, Telefon (037467) 22616
> Tickets im Online Shop

Online Magazin (2013) Theater

 
Zigeunerliebe
Szene mit Annerose Gruhle, Christina Lorenz und Georg Carsten Eibisch
© Thomas Lenk

Zigeunerliebe

Am Samstagnachmittag des 6. August 2011 pilgerten wieder viele Menschen in den Hof der ehemaligen Brauerei Denk in Zwota. Es war Theaterzeit! Mit viel Spielfreude und aufwändiger Kulisse begeisterte das Ensemble „Theaterdorf Zwota“ das Publikum mit dem Stück „Zigeunerliebe“.

Klingenthal Magazin 62 (2011) Theater
 

Die Brauer von Zwota

Zwota, 07.08.2010. Die Klingenthaler Herrschaft der Boxberger wollte mit ihrem Bier das ganze Tal beliefern. Dabei kam es auch zum geschichtlich belegten Streit mit dem Mangoldschen Gut Sachsenberg. Zwota besaß selbst kein Braurecht und musste Bier aus Adorf, Oelsnitz oder Schöneck kaufen. Diese Lieferungen ließen die Boxberger ständig plündern, was zu weiteren Streitigkeiten führte. Daraufhin machte der Freiherr von Carlowitz zu Wohlhausen, zu dessen Gut Zwota gehörte, kurzen Prozess und erteilte dem Zwotaer Wirt ebenfalls das Braurecht. Seither trinken die Zwotaer ihr eigenes Bier.
Diese historische Begebenheit wird im diesjährigen Freilichttheater, in Anlehnung an das alte Felix-Renker-Stük „Der lustige Krieg“, nachgespielt. Das heitere Stück wird an geschichtsträchtiger Stätte – im Hof der ehemaligen Brauerei Denk – in Zwota am Nachmittag des 7. August 2010 aufgeführt. In historischen Kostümen erleben Sie die Laienspielgruppe „Theaterdorf Zwota“ u. a. mit Lothar Schwarz, Annerose Gruhle, Doris Meinel, Thorald Meisel, Yvonne und Holger Deglau. Autor des Stückes ist der Vorsitzende des Heimatvereins Zwota, Georg Carsten Eibisch.

Klingenthal Magazin 58 (2010)

 

 

 
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