Abschied von Kircheisen und Lamy-Chappius
Björn Kircheisen
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Abschied von Kircheisen und Lamy-Chappius

Klingenthal, 18.03.2018. Björn Kircheisen gab beim zweiten Weltcup in der Nordischen Kombination am Wochenende des 17./18. März 2018 in Klingenthal seinen Rücktritt bekannt. Der 34-jährige vom WSV 08 Johanngeorgenstadt gab in der Sparkasse Vogtland Arena das Ende seiner aktiven Laufbahn bekannt. Mit 279 Weltcupstarts ist Kircheisen aktuell Rekordhalter in der Nordischen Kombination, sammelte 16 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen und errang in 17 Weltcup-Jahren 54 Podestplätze. Vom Publikum gab es Standing-Ovations. Von Bundestrainer Hermann Weinbuch warme Worte: „Es war nicht immer einfach mit Björn. Er hat unglaublich viele Höhen und Tiefen erlebt. Aber gerade aus den Tiefs hat er sich immer wieder heraus gekämpft. Er war in den vergangenen Jahren eine wichtige Stütze, gerade für unsere jüngeren Athleten und ein Muster an Disziplin. Wir werden ihn in der Mannschaft vermissen.“
Der Franzose Jason Lamy-Chappuis bestritt seinen letzten Weltcupeinsatz. Der Olympiasieger von 2010 wurde vom Klingenthaler Publikum ebenfalls mit großem Applaus verabschiedet.

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Deutscher Doppelsieg beim Kombinierer-Weltucp
Rydzek, Rießle, Watabe
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Deutscher Doppelsieg beim Kombinierer-Weltucp

Klingenthal, 18.03.2018. Der zweite Tag des FIS Weltcup Nordische Kombination in Klingenthal war reich an Emotionen. Neben einem deutschen Doppelsieg durch Fabian Rießle und Johannes Rydzek feirte der Japaner Akito Watabe den lang ersehnten Sieg im Gesamtweltcup.
Zunächst aber herrschte ein wenig Enttäuschung vor. Wegen zu starkem Wind musste der Wertungssprung abgebrochen werden. Zuvor war bereits die Qualifikation dem Wetter zum Opfer gefallen.
So kam der provisorische Wettkampfsprung vom Freitag zur Anwendung. Da hatte Akito Watabe die Nase vorn und ging vor seinem ärgsten Verfolger im Gesamtweltcup, Jan Schmid aus Norwegen, auf die 10-Kilometerstrecke. Dahinter konnten Fabian Rießle und Johannes Rydzek die Verfolgung antreten.
In der vierten Runde hatte das deutsche Duo Watabe und Schmid gestellt, der Norweger konnte dem hohen Tempo anschließend nicht mehr folgen. Etwa 300 Meter vor dem Ziel setzten Rießle und Rydzek die entscheidende Attacke. „Ich wollte gern um den Tagessieg mitkämpfen“, sagte Watabe. „Aber ich war einfach leer nach den vielen Wettkämpfen in den vergangenen Tagen.“
So machten die beiden deutschen den Sieg untereinander aus. „Da war Fabian dann einen Tick stärker“, musste Johannes Rydzek eingestehen.
So feierte Fabian Rießle seinen zweiten Sieg des Wochenendes in Klingenthal. „Es war ein nahezu perfektes Wochenende für mich“, so Rießle. „Dem Publikum muss man ein großes Kompliment machen. Obwohl nicht gesprungen werden konnte, sind sie da geblieben und haben beim Lauf wieder für eine großartige Atmosphäre gesorgt.“
Ein Kompliment bekam auch Akito Watabe: „Wir freuen uns wirklich von Herzen für ihn. Er hat sich den Erfolg im Gesamtweltcup durch seine Konstanz über viele Jahre hinweg verdient“, so Johannes Rydzek. Watabe selbst sagte: „Es war ein sehr langer Weg über die vergangenen sechs Jahre. Ich kann meine Gefühle noch nicht in Worte fassen.“

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Deutscher Heimsieg in Klingenthal
Fabian Rießle überquert die Ziellinie
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Deutscher Heimsieg in Klingenthal

Klingenthal, 17.03.2018. Fabian Rießle hat den ersten Weltcup der Nordisch Kombinierten in Klingenthal gewonnen. Der 27-jährige von der SZ Breitnau hatte am Vormittag erstmals einen Sprung-Wettbewerb im Weltcup gewonnen und ging mit 21 Sekunden Vorpsrung auf den zweitplatzierten Japaner Akito Watabe in den 10-Kilometerlauf in der Sparkasse Vogtland Arena.
Letztlich stand ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg zu Buche. Rang zwei ging an den Finnen Eero Hirvonen, Akito Watabe sicherte sich Platz drei vor Olympiasieger Eric Frenzel. Johannes Rydzek belegte hinter dem Finnen Ilkka Herola den sechsten Rang. Vinzenz Geiger rundete auf Platz zehn das starke deutsche Mannschaftsergebnis vor etwa 4.000 Zuschauern ab.
Fabian Rießle lobte vor allem die Atmosphäre in Klingenthal: „Vor allem beim Lauf war das gigantisch, noch lauter als in Oslo. Es war eine ungewohnte Situation für mich, als Erster auf die Strecke zu gehen aber die Fans haben mich super angepeitscht.“

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FIS Weltcup Nordische Kombination 2018
Eric Frenzel holte 2013 zwei Weltcupsiege in Klingenthal
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FIS Weltcup Nordische Kombination 2018

Der FIS Weltcup Nordische Kombination präsentiert von Viessmann vom 16. bis 18. März 2018 in der Sparkasse Vogtland Arena in Klingenthal.

Zeitplan

FREITAG 16.03.2018
Training und Pocket jump
15.00 Uhr Einlass in die Sparkasse Vogtland Arena
16.00 Uhr Offizielles Sprungtraining HS 140, 2 Durchgänge
18.00 Uhr Provisorischer Wettkampfdurchgang

SAMSTAG 17.03.2018
Weltcup, Einzelwettbewerb, Individual Gundersen
08.00 Uhr Einlass in die Sparkasse Vogtland Arena
08.45 Uhr Probedurchgang HS 140
09.45 Uhr Sprungwettkampf HS 140
anschließend Live-Musik im Festzelt zwischen Sprung und Lauf
13.45 Uhr Laufwettkampf 5 x 2 km
anschließend Siegerehrung

SONNTAG 18.03.2018
Weltcup, Einzelwettbewerb, Individual Gundersen
10.00 Uhr Einlass in die Sparkasse Vogtland Arena
11.30 Uhr Probedurchgang HS 140
12.30 Uhr Sprungwettkampf HS 140
anschließend Live-Musik im Festzelt zwischen Sprung und Lauf
16.00 Uhr Laufwettkampf 5 x 2 km
anschließend Siegerehrung

Das Stelldichein der weltbesten Nordisch Kombinierten steigt vom 16. bis 18. März 2018 in der Sparkasse Vogtland Arena und ist der Auftakt zum »deutschen« Weltcupfinale. Eine Woche später wird in Schonach die große Kristallkugel für den besten Kombinierer der Weltcupsaison verliehen.

Klingenthal, 14.03.2018. Zwei Tage vor dem offiziellen Training und drei Tage vor dem ersten von zwei Einzelwettbewerben im FIS Weltcup der Nordisch Kombinierten in Klingenthal ist die 2-Kilometer-Langlaufstrecke in und um die Sparkasse Vogtland Arena bereits in Benutzung.
Am Dienstagnachmittag testeten die Nachwuchsläuferinnen vom Stützpunkt Klingenthal die Weltcupstrecke. Die Lehrgangsgruppe von Trainer Peter Wicht absolvierte einige Runden auf der Loipe, auf der am Samstag und Sonntag Eric Frenzel, Björn Kircheisen, Jason Lamy-Chappuis und Co. um Weltcupsiege und -punkte kämpfen werden.
Start und Ziel beim Langlauf befinden sich im Schanzenauslauf, so dass die Zuschauer besten Blick auf die Entscheidungen haben werden.
Unterdessen laufen in der Sparkasse Vogtland Arena die letzten Vorbereitungen. Am Mittwoch wird unter anderem das Medienzentrum eingeräumt, in dem am Wochenende etwa 60 Journalisten aus aller Welt vom Weltcup in Klingenthal berichten werden. Außerdem werden Werbebanden angebracht und Versorgungsstände und -wägen bestückt.

Klingenthal, 07.03.2018. Heute meldete der Veranstalter VSC Klingenthal e. V.: Nun steht es fest, dass wirklich alle deutschen Olympioniken beim FIS Weltcup Nordische Kombination starten werden. Die namentlichen Meldungen sind eingegangen.
Das deutsche Aufgebot wird angeführt von Eric Frenzel, Vinzenz Geiger, Fabian Rießle und Johannes Rydzek, der olympischen Goldstaffel. Aber wenn von Olympiahelden die Rede ist, dann muss auch Björn Kircheisen genannt werden. Sage und schreibe fünf Mal war er bei Olympia dabei. Kirche, der am Bundesstützpunkt in Klingenthal trainiert und für seinen  WSV 08 Johanngeorgenstadt startet, kam leider in Korea nicht zum Einsatz, hat sich aber ob seiner sportlich riesigen Haltung größten Applaus verdient.
Der Deutsche Skiverband hat für den Heimweltcup in Klingenthal insgesamt 13 Kombinierer gemeldet. Unter ihnen auch zwei Nachwuchs-Athleten, die am Bundesstützpunkt in der Vogtlandstadt trainieren. Mit dem Lausitzer Martin Hahn schickt der VSC Klingenthal ein sächsisches Eigengewächs ins Rennen. Der zweite ist David Welde, der für den SC Sohland startet.
Insgesamt haben sich 67 Nordisch Kombinierte aus 15 Ländern in die Meldeliste eigetragen. Auch der Weltcup-Führende Akito Watabe aus Japan und sein ärgster Verfolger Jan Schmid aus Norwegen sind dabei. Frankreichs Superstar Jason Lamy-Chappuis, der 2012 seinen bislang einzigen Sieg in Klingenthal feiern konnte, ist ebenso dabei wie die starken US-Amerikaner um Taylor Fletcher. Auch die Österreicher, in PyeongChang im Mannschaftswettbewerb hinter Deutschland und Norwegen auf Platz drei, werden zu erleben sein.

Die Tickets sind online unter www.weltcup-klingenthal.de sowie im Eingangsgebäude der Sparkasse Vogtland Arena und in allen Geschäftsstellen der Freien Presse erhältlich.

> website des Veranstalters

Änderungen vorbehalten.

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Vorfreude auf Olympiasieger
Alex Ziron nimmt von Rolf Keil (links) im Beisein von Thomas Hennig den Fördermittelscheck für die Wettkämpfe entgegen
© Landratsamt Vogtlandkreis

Vorfreude auf Olympiasieger

Klingenthal, 14.02.2018. Eric Frenzel ist Olympiasieger. Großer Jubel herrschte darüber heute auch bei den Organisatoren des FIS Weltcups Nordische Kombination in Klingenthal. „Herzlichen Glückwunsch und wir freuen uns darauf, den Olympiasieger im März in der Sparkasse Vogtland Arena gemeinsam mit vielen Fans begrüßen und anfeuern zu können“, so Alexander Ziron vom Organisationskomitee.

FIS Weltcup Nordische Kombination präsentiert von Viessmann

Am Abend vor dem grandiosen Sieg von Eric Frenzel hatte das Organisationskomitee für den „FIS Weltcup Nordische Kombination präsentiert von Viessmann“ über die weitere Vorbereitung der Wettkämpfe beraten. „Nachdem die Schneeproduktion in diesen Tagen weiterhin auf Hochtouren läuft und kein absoluter Wärmeeinbruch vorhergesagt wird, können sich die Fans auf spannende Wettkämpfe vom 16. bis 18. März freuen“, so OK-Chef Alexander Ziron. Er informierte auch darüber, dass er von Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises, einen Fördermittel-Scheck über 25.000 Euro zur Durchführung der internationalen Spitzenwettkämpfe erhalten hat.

Erwartet werden zum Weltcup bis zu 60 Nordisch Kombinierte aus 16 Ländern. Zwei Gundersen-Wettkämpfe stehen an, also je ein Sprung von der Großschanze und ein 10-Kilometer-Rennen.

Der vorläufige Zeitplan sieht vor, dass am 16. Februar ab 16 Uhr Sprungtraining und provisorischer Wertungsdurchgang durchgeführt werden. Am Samstag geht es dann bereits um 8.45 Uhr mit dem Probedurchgang los, 9.45 folgt der Wertungssprung. Um 13.45 Uhr wird die Laufentscheidung gestartet. Sonntag geht es dann um 11.30 Uhr mit dem Probesprung los, 12.30 Uhr folgt der Wertungssprung, 16.00 Uhr wird der Lauf gestartet.

Für die Zuschauer besonders toll: Springen und Laufen können direkt in der Sparkasse Vogtland Arena hautnah erlebt werden. Nach dem Springen wird der Auslauf ins Langlaufstadion mit Start und Ziel der 2 Kilometer-Strecke umgewandelt.

Auf die Zuschauer wartet in der Zeit zwischen Sprung und Lauf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm im großen Festzelt. So wird am Samstag-Vormittag das Stadtorchester Klingenthal zu einem stimmungsvollen Frühschoppen aufspielen. Am Sonntag gibt es ebenfalls Livemusik im Festzelt. Zuschauer können an beiden Wettkampftagen wieder mit kostenlosen Shuttle-Bussen zur Arena und wieder nach Hause fahren. Die Busse werden bis zum Beginn des Wertungssprungs zur Arena fahren und nach der Siegerehrung dann wieder in die Stadt.

Der Ticketverkauf läuft. Dauerkarten für alle drei Tage kosten 30 Euro, ermäßigt 25 Euro, für jeden der beiden Wettkampftage beträgt der Eintritt 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Wer sich nur die Laufentscheidungen anschauen möchte zahlt 5 Euro. Kinder bis 12 Jahr haben freien Eintritt.

Sparkassen FIS Continentalcup Skispringen

Bereits in anderthalb Wochen kommen die Skisprungfans auf ihre Kosten. Am 24. und 25. Februar werden nach jetzigem Stand 70 Springer als 16 Ländern um Punkte im Continentalcup kämpfen. Sicher werden bekannte Aktive dabei sein, die aus verschiedensten Gründen nicht bei Olympia dabei sein können und nun hier weiter Flüge zeigen werden. Die Fans können sich auf ein kompaktes Programm freuen.

Am 24. Februar werden die Tore der Arena um 14 Uhr geöffnet, 14.30 Uhr werden zunächst zwei Trainingssprünge ausgetragen, danach folgen Wertungs- und Finaldurchgang. Sonntag geht es schon 9.00 Uhr mit dem Probesprung los, 10.00 Uhr folgt der erste Wertungsdurchgang, anschließend das Finale. Eintritt kostet es an jedem Tag 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Nach der Siegerehrung schließt die Sparkasse Vogtland Arena an diesem Tag.

Weitere Informationen und Tickets unter www.weltcup-klingenthal.de

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Spaß mit Weltcup-Schnee
Familie Bartschat hat viel Spaß mit dem Weltcupschnee
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Spaß mit Weltcup-Schnee

Klingenthal, 09.02.2018. Für die einen ist es frostige Arbeit, für die anderen traumhafter Freizeitspaß. Gemeint ist die Schneeproduktion in der Sparkasse Vogtland Arena. Frostige Arbeit ist es für die Mitarbeiter, die rund um die Uhr die Schneelanzen und Schneekanonen in Betrieb halten. „Natürlich sind wir mehr als froh über die frostigen Temperaturen. Das heißt aber auch, dass wir momentan jede Nacht Dienst schieben, um so viel Kunstschnee wie möglich zu produzieren“, so Marcus Stark vom Organisationsteam.

Benötigt wird der Schnee zunächst für den Sparkassen FIS Continentalcup Skispringen. Am 24. und 25. Februar werden Springer als 13 Ländern, die bisher gemeldet haben, weite Flüge zeigen.
Höhepunkt ist dann im März, wenn die besten Nordisch Kombinierten der Welt nach Klingenthal kommen und um Weltcup-Punkte kämpfen. Dann wird nicht nur eine bestens präparierte Schanze benötigt, sondern auch die zwei Kilometer lange Loipe mit Start und Ziel im Auslauf. „Nach jetzigen Stand können sich die Fans darauf freuen, dass sie die aktuellen Olympiasieger bei spannenden Wettkämpfen anfeuern können“, zeigt sich Marcus Stark optimistisch vor den Wettkämpfen vom 16. bis 18. März.

Dass momentan so viel Schnee produziert wird, das freut natürlich die Besucher, die jeden Tag in die Sparkasse Vogtland Arena kommen und ihren Spaß mit der weißen Pracht haben. Zu ihnen gehörten diese Woche Adrian und René Bartschat aus Rüdersdorf bei Berlin. „Wir kommen jedes Jahr in die Region, besuchen dann auch gerne die Schanze, die Kinder haben hier viel Spaß“, erklären sie in einer Schneeballschlacht-Pause.
Da es schon wieder länger hell ist, kann die Anlage jetzt wieder täglich von 10 bis 17 Uhr besucht werden.
Weitere Informationen und Tickets unter www.weltcup-klingenthal.de

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Viel Beifall für Jenny Nowak und Tim Kopp
Jenny Nowak und Tim Kopp tragen sich flankiert von Antje Künzl und Frank-Rainer Richter ins Goldene Buch ein
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Viel Beifall für Jenny Nowak und Tim Kopp

Klingenthal, 06.02.2018. „We are the champions“ hallt am Mittwochmittag durch die Aula des Elite-Sportgymnasiums Klingenthal. Dann werden Jenny Novak und Tim Kopp auf die Bühne gebeten, Beifall brandet im vollbesetzten Saal auf. Mitschüler und Trainingskameraden, Lehrer, Erzieher, Trainer und Sportfunktionäre feiern ihre beiden erfolgreichen Teilnehmer an der Junioren-Weltmeisterschaft im schweizerischen Kandersteg.
„Vor zwei Wochen haben wir Euch hier verabschiedet, wir haben Euch die Daumen gedrückt und ihr habt unsere Erwartungen mehr als erfüllt, Dafür gebührt Euch und auch Euren Trainern große Anerkennung“, sagte Schulleiter Frank-Rainer Richter.

Jenny Nowak gewann überlegen den allerersten Demonstrationswettbewerb in der Nordischen Kombination der Juniorinnen. „Es war richtig schön, hat alles gepasst in der Kombination. Schade, dass ich es nicht in das Sprungteam geschafft habe. Aber ich hoffe, dass das nächstes Jahr klappt“, kommentiert die 15-jährige ihre erste Teilnahme an einer JWM. Jenny startet für den SC Sohland und wird am Bundesstützpunkt Klingenthal trainiert bei Henry Glaß und Uwe Schuricht.
Tim Kopp vom VSC Klingenthal kehrte mit einer Silbermedaille aus der Schweiz nach Hause. Die holte er mit dem Team der Nordischen Kombinierer. „Es ist immer schön, sich für die JWM zu qualifizieren, man sieht viele Leute, kommt ins Gespräch, tauscht sich aus, sieht, wie sich alle anstrengen. Das gibt einem auch selbst Motivation“, schätzt der 18jährige ein. In den Einzelwettbewerben war er einmal bester und einmal zweitbester des deutschen Teams. Sein Trainer ist Kerst Dietel. „Danke auch an unsere Lehrer, es ist nicht selbstverständlich, dass sie so mitfiebern“, fügt der angehende Abiturient noch an.

Für beide Athleten gibt es viele Glückwünsche und Geschenke. Erste Gratulantin ist Antje Künzl, Schatzmeisterin des Fördervereins "Freunde des Gymnasiums Klingenthal e. V." Sie bittet Jenny und Tim, sich in das Goldene Buch des Fördervereins einzutragen und übereicht beiden einen Umschlag. Vertreter von Landratsamt, Kreissportbund und Landesskiverband gehören auch zu den Gratulanten.
Jenny erhält noch eine zweite Auszeichnung. Seit 2009 gibt es an allen 42 Eliteschulen des Sports in Deutschland „Eliteschüler“ des Jahres. 2017 wurde Jenny zu „Eliteschülerin des Sportgymnasium Klingenthal“ gewählt. Thomas Weise, Leiter des Olympiastützpunktes Dresden/Chemnitz, gratuliert übereicht ihr gemeinsam mit Peter Zagorski, Filialleiter Klingenthal der Sparkasse Vogtland, die entsprechenden Urkunden.
Zeit zum Feiern bleibt den beiden kaum. Am kommenden Wochenende gilt es bei Wettkämpfen die bei der JWM gezeigten Leistungen zu untermauern.

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Zweimal Gold für Klingenthal
Uwe Dotzauer freut sich mit Nick Siegemund über den Titel im Teamsprint
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Zweimal Gold für Klingenthal

Zweiter Tag der Deutschen Jugendmeisterschaft und Deutschlandpokal mit spannenden Wettbewerben

Klingenthal, 20.01.2018. Zweimal Gold für Klingenthal. Das ist aus Sicht der Gastgeber die tolle Bilanz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft mit Deutschlandpokal. Bei herrlichem Winterwetter lieferten sich die Nachwuchskombinierer und –springer spannende Wettkämpfe.

Kombinierer Jonas Welde, der am Bundesstützpunkt Klingenthal trainiert und für den SC Sohland startet, gewann die Sprintentscheidung im Deutschlandpokal. Nick Siegemund vom VSC Klingenthal sicherte sich gemeinsam mit Jacob Fischer vom SSV Geyer als Team Sachsen 1 den Sieg im Teamsprint der Nordischen Kombinierer.

Im Deutschlandpokal der Jugend 19 und Herren ging Jonas Welde nach einem Sprung auf 82,5 Meter, was für kurze Zeit auf der rekonstruierten großen Vogtlandschanze (HS 85) Schanzenrekord bedeutete, als erster in die Loipe. Dort ließ er auf der 2,5-Kilometer-Runde, die zweimal zu durchlaufen war, seinen Vorsprung von 12 auf 31 Sekunden anwachsen. Damit gewann er vor dem Vortagssieger Justin Moczarski (SK Winterberg) und Tim Czossek (WSV 05 Oberhof).

Im Teamsprint der Kombinierer, bei dem Jugend 16 und 17 gemeinsam starteten, konnten Julian Ketterer und Jonas Jäkle (Bayern 1) nach Sprüngen auf 79 bzw. 81 Meter mit 20 Sekunden Vorsprung das Rennen starten. Abwechselnd hatte jeder Aktive fünf Mal die einen Kilometer lange Runde zu laufen. Nach jeder Runde konnten die beiden Sachsen Jacob Fischer und Nick Siegemund, die 80 und 72 Meter gesprungen waren, den Vorsprung etwas verkleinern. Kurz vor dem letzten Wechsel übernahm Fischer die Führung und schickte den Klingenthaler als erster auf den letzten Kilometer. Der überquerte dann mit 10,2 Sekunden Vorsprung und einem lauten Jubelschrei die Ziellinie. Den dritten Platz sicherten sich Theo Falck und Christian Frank als Team Bayern 1.

Auf der Vogtlandschanze wurden am Samstag auch die Sprungsieger ermittelt. Jugend-16-Meister wurde Luca Geyer (WSC 08 Lauscha). Der Thüringer setzte sich mit Sprüngen auf 82 und 85,5 Meter und 256,7 Punkten durch. Zweiter wurde Simon Spiewok (Tus Neuenrade) mit 243,8 Punkten und Dritter Tim Hettich (ST Schonach-Rohrhardsberg) mit 243,7 Punkten.


Bei der Jugend 17 gewann Maximilian Goller (SC Partenkichen) den Meistertitel. Nach 84,5 sprang er im zweiten Versuch mit 86,5 Metern neuen Schanzenrekord und kam auf 253,9 Punkte. Auf den Silberrang sprang Kilian Märkl (ebenfalls SC Partenkirchen) mit 249,7 Punkten. Bronze holte sich Lennart Weigel (SK Meinerzhagen) mit 246,4 Punkten. Das Springen Jugend 19 und Herren gewann Justin Nietzel (SC Hinterzarten) mit Sprüngen von 80 und 83,5 Metern sowie 245,9 Punkten.
Die jungen Springer werden am Sonntag (21.01.2018) ab 9.30 Uhr zum Teamspringen auf der Vogtlandschanze antreten.
 
100. Sieg für „Dotze“

Der Sieg von Nick Siegemund im Teamsprint bei dieser Deutschen Jugendmeisterschaft war ein ganz besonderer – und zwar für seinen Trainer Uwe Dotzauer. Es war der 100. Erfolg seiner Schützlinge, über den sich „Dotze“ freuen konnte.
Uwe Dotzauer war in den 1980ern selbst erfolgreicher Nordisch Kombinierter. Seine größten Erfolge holte er 1982 bei der Weltmeisterschaft in Oslo, Gold mit der DDR-Mannschaft und Bronze im Einzel. Seit 1988 ist er Trainer in Klingenthal. In diesen 30 Jahren brachte er mit seinen Trainerkollegen viele Kombinierer zu Siegen, unter anderem Thomas Abratis, Ralf Adloff, Matthias Looß. Derzeit gehören Tim Kopp, Martin Hahn, Jonas Welde und eben Nick Siegemund zu seinen Athelten.

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Erste Meister in Klingenthal ermittelt
Justin Moczarski holte sich das Gelbe Leibchen im Deutschlandpokal nach dem Sieg vor Jonas Welde (links) und Tim Czossek.
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Erste Meister in Klingenthal ermittelt

Kombinierer Lenard Kersting, Adrian Gllareva und Justin Moczarski holen erste Goldmedaillen bei Deutscher Jugendmeisterschaft und Deutschlandpokal

Klingenthal, 19.01.2018. Die ersten Sieger bei der Deutschen Jugendmeisterschaft mit Deutschlandpokal  in Klingenthal-Mühlleithen stehen fest. Am Freitag wurde der Gundersen-Wettbewerb der Nordisch Kombinierten ausgetragen. Nach dem Springen auf der Vogtlandschanze und dem 10-Kilometer Langlauf im Skistadion Mühlleithen konnten Lenard Kersting (SK Winterberg) bei der Jugend 16, Adrian Gllareva (WSV Schmiedefeld) bei der Jugend 17 und Justin Moczarski im Deutschlandpokal der Jugend 19 und Herren durchsetzen.

Nach dem Sturm gestern konnten Training und Wertungsdurchgang, der Provisorische Sprung wurde gestrichen, bei recht guten Bedingungen gesprungen werden. Am Nachmittag musste dann der Lauf bei teilweise Schnee- und Hagelgestöber absolviert werden.

Kersting setzte sich nach 30:57,3 Minuten klar vor Jan Andersen (SK Königsbronn) und Niklas Pfeuffer (WSV Schmiedefeld) durch. Adrian Gllareva holte sich in 29:07,5 Minuten den Sieg vor Nick Siegemund (VSC Klingenthal) und Christian Frank (SK Berchtesgaden). Justin Moczarski konnte sich das Gelbe Leibchen im Deutschlandpokal nach dem Sieg in 30:46,6 Minuten vor Jonas Welde (SC Sohland) und Tim Czossek (WSV 05 Oberhof) überstreichen.

Für die Klingenthaler Starter erfüllten sich wohl nicht alle Hoffnungen. Toni Eichelberger als 5. und Moritz Lehmann als 7. konnten in der J 16 nicht in die Entscheidung eingreifen. Nick Siegemund hatte in der J 17 lange geführt, konnte wohl wegen des Skiwachses seinen Vorsprung nicht halten und war spürbar enttäuscht über den 2. Platz. Luca Schönherr kam als 13. ins Ziel. Jonas Welde konnte mit seinem 2. Platz sicher zufrieden sein, Tim Westerbeek, sein Trainingskamerad am Bundesstützpunkt Klingenthal, kam als 6. ins Ziel.

Am Samstag (20.01.2018) werden die Deutschen Jugendmeisterschaften fortgesetzt. Bei den Nordisch Kombinierten steht ein Teamsprint an. 9.30 Uhr beginnt auf der Vogtlandschanze das Training, es folgt der Wertungsdurchgang. 14.30 Uhr wird dann im Skistadion Mühlleithen der Lauf über 2 mal 5 Kilometer ausgetragen. Die jungen Springer werden ab 10.30 Uhr ihren Meister ermitteln. Am Sonntag folgt dann ab 9.30 Uhr noch ein Teamspringen.

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70 junge Springer und Kombinierer werden erwartet
VSC-Kombinierer Toni Eichelberger (links) und Moritz Lehmann
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70 junge Springer und Kombinierer werden erwartet

Deutschen Jugendmeisterschaften mit Deutschlandpokal Skisprung und Nordische Kombination

19.–21.01.2018. Der VSC Klingenthal ist am bevorstehenden Wochenende Gastgeber für die Deutschen Jugendmeisterschaften mit Deutschlandpokal im Skisprung und in der Nordischen Kombination. Erwartet werden vom 19. bis 21. Januar rund 70 junge Athleten aus ganz Deutschland.

Auf der Großen Vogtlandschanze (HS 85) und im Skistadion Mühlleithen ermitteln die Springer und Kombinierer in den Altersklassen männliche Jugend 16 (Jahrgang 2020) und 17 (Jahrgang 2000 und 2001) ihre Deutschen Meister. Außerdem gibt es Wettbewerbe um den Deutschlandpokal der Junioren und Herren (Jahrgangs 1999 und älter).

Der VSC Klingenthal ist aber nicht nur Gastgeber, sondern schickt auch selbst Nachwuchs-Athleten in die Spur. Mit Toni Eichelberger, Moritz Lehmann, Luca Schönherr und Nick Siegemund werden vier Kombinierte, starten, die auch das Skigymnasium Klingenthal besuchen und am Bundesstützpunkt in der Stadt am Aschberg trainieren. Außerdem startet Sebastian Ludwig, der als Spezialspringer in Oberwiesenthal trainiert und lernt.

Die beiden jüngsten VSC-Starter sind Toni Eichelberger und Moritz Lehmann. Vor dem Training am Dienstag auf der Vogtlandschanze waren sich beide einig, dass die eigenen Chancen schwer einzuschätzen sind. »Aber Platz 2 oder 3 möchte ich schon anpeilen«, meint Toni. Für Moritz ist der Freitag, also der erste Wettkampftag, etwas Besonderes. Er wird 16. Auf den Geburtstagskuchen muss er verzichten, aber: »Vielleicht kann ich mir ja selbst ein Geburtstagsgeschenk machen mit einem tollen Ergebnis.« Im Deutschlandpokal zählt Nick Siegemund nach seinem beachtenswerten Debüt beim Continentalcup in Klingenthal zu Jahresbeginn sicher zu den Favoriten.

Los gehen die Meisterschaftstage am Donnerstag mit Freiem Training und offiziellem Lauftraining.

Für die Kombinierer steht am Freitag ein Gundersen-Wettbewerb an, ab 9.00 Uhr absolvieren sie das offizielle Sprungtraining, Provisorischer Wettkampfsprung und Wertungsdurchgang folgen. 14.30 Uhr ist Start für den 10-Kilometer-Lauf. Samstag wird dann noch ein Teamsprint ausgetragen, ab 9.30 Uhr wird gesprungen und 2 x 5 Kilometer sind zu laufen.

Die Springer haben am Freitag ab 12 Uhr ihr Offizielles Training, Samstag ab 11.30 Uhr werden die Einzelmeister ermittelt, Sonntag ab 9.30 Uhr folgt ein Mannschaftswettkampf.

Der VSC Klingenthal bittet die Wintersportfans darum, zwei Dinge zu beachten: Zum einen können während der Wettkämpfe die Loipen um das Skistadion nur von den Teilnehmern genutzt werden. Zum anderen gibt es an der Vogtlandschanze keine Parkplätze, deshalb sollte das Auto auf den Parkplätzen am Kamm abgestellt und zu Fuß der ausgeschilderte Wanderweg zu den Schanzen genutzt werden (ca. 25 Minuten im Schnee) werden.
 

Zeitplan

19.01.2018, Freitag
Offizielles Training und Individual Gundersen 10 km
09.00 Uhr Offizielles Sprungtraining NK (2 Durchgänge), anschließend Provisorischer Wettkampfsprung NK, danach Wertungsdurchgang NK
12.00 Uhr Offizielles Training SSP (3 Durchgänge)
14.30 Uhr Lauf NK – Gundersen 10 km, anschließend Siegerehrung NK

20.01.2018, Sonnabend
Team-Sprint (DP: Individual Gundersen 5 km) / Einzelwettkampf Sprung
09.30 Uhr Probedurchgang NK, anschließend Sprunglauf NK
11.30 Uhr Probedurchgang SSP, anschließend Sprunglauf SSP, danach Siegerehrung Skisprung
14.30 Uhr Lauf NK – Team Sprint 2x 5 km (und DP 5 km), anschließend Siegerehrung NK

21.01.2018, Sonntag
Mannschaftswettkampf Sprung (DP Einzelwettkampf)
09.30 Uhr Probedurchgang, anschließend Sprunglauf, danach Siegerehrung Skisprung

Der Veranstalter behält sich das Recht auf Änderung des Zeitplanes vor.

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