Schnee von gestern?
Sportlerdorf
© Thomas Lenk

Schnee von gestern?

Von wegen! Das Das World-Cup-Opening in Klingenthal wartet mit viel Neuem auf: mit neuem Sportlerdorf, VIP-Almhütte, einer aufschlussreichen grünen Linie, einer neuen Website und dem Schnee von gestern als weiße Reserve. Die beiden Wettkämpfe in der Vogtland Arena mit dem Teamspringen am Samstag (23.11.) und dem Einzelspringen am Sonntag (24.11.) werden ein fulminanter Auftakt der Olympiasaison 2013/14 dder Skispringer werden. Alle Infos zum Weltcupauftakt und einen Infrastrukturplan vom Schanzengelände finden Sie im ...

Klingenthal  Magazin 71 (2013)

 
Empfang zum 10-jährigen Baubeginn der Vogtland Arena
Alex Ziron, Tassilo Lenk (v. l.)
© Brand-Aktuell

Empfang zum 10-jährigen Baubeginn der Vogtland Arena

Klingenthal, 25.10.2013. Das Vogtland freut sich riesig auf den Weltcup. Das wurde heute Nachmittag beim Empfang des Vogtlandkreises in der Vogtland Arena in Klingenthal deutlich. Anlass war der Baubeginn der modernen Großschanze vor genau 10 Jahren. Dabei erhielt Alex Ziron, Geschäftsführer der Vogtland Arena Vermarktungsgesellschaft und des VSC Klingenthal, aus den Händen von Landrat Tassilo Lenk das „Ehrenabzeichen des Vogtlandkreises“.

Der Jahresempfang war die erste Veranstaltung in der für den Weltcup errichteten Almhütte neben dem Auslauf.
„Alex Ziron hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Vogtland Arena in wenigen Jahren einen festen Platz im Weltcup-Kalender der Skispringer und Nordisch Kombinierten erkämpft hat“, sagte Tassilo Lenk. Gleichzeitig dankte er allen Helfern für den unermüdlichen Einsatz.

Im Dezember 2005 waren tausende Schaulustige dabei, als mit Kevin Röder der allererste Springer vom futuristischen Schanzturm anfuhr und dann ins Tal schwebte. 2006 gastierte dann erstmals der Sommer Grand Prix im Vogtland. 2007 schaffte es das Team um den VSC Klingenthal, in nur 12 Tagen ein Weltcup-Skispringen vorzubereiten, um dessen Austragung der tschechische Verband die Klingenthaler kurzfristig gebeten hatte. Inzwischen wurden 30 nationale und internationale Wettkämpfe in der Vogtland Arena ausgetragen. Rund 240.000 begeisterte Zuschauer waren dabei.

Nun sind es gerade mal noch 30 Tage bis zum World-Cup-Opening 2013. Am 23. Und 24. November tragen die besten Skispringer der Welt einen Teamwettbewerb und ein Einzelspringen aus, starten damit in die Olympiasaison. Die heutige Auszeichnung für Cheforganisator Alex Ziron ist Ansporn, dass alle Verantwortlichen im Vogtland gemeinsam diese große Herausforderung meistern.

Der Vorverkauf für den Weltcup läuft. Bis 31. Oktober gibt es noch Rabatte. Tickets gibt es in den Geschäftsstellen der Freien Presse und online über die website > www.weltcup-klingenthal.de.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013)

 
Sven Hannawald – Autobiografie
Sven Hannawald – Autobiografie
© Zabert Sandmann Verlag

Sven Hannawald – Autobiografie

Buchtipp: Sven Hannawald mit Ulrich Pramann, Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben, Autobiografie. Erschienen bei ZS Zabert Sandmann 2013, ISBN 978-3-89883-387-5

Die Skisprunglegende Sven Hannwald präsentierte sein gerade erschienenes Buch dem Klingenthaler Publikum zur Welcomeparty am 21. November 2013 anlässlich des Skisprung-Weltcups und hielt am Tag darauf eine Lesung in der Aula am Amtsberg. Der Vierschanzentourneesieger 2002 gewann als bislang einziger Skispringer alle vier Wettbewerbe. 1998 und 2000 wurde er zweimal in Folge Skiflugweltmeister. Der 1974 geborene Erzgebirger absolvierte auf seinem Weg zum Erfolg auch die Klingenthaler »Kaderschmiede« KJS – die Kinder- und Jugendsportschule. Seinem Triumph auf dem Höhepunkt der sportlichen Karriere folgte der »Absturz«: Burn-out. Über drei Jahre zog sich der Prozess der Heilung hin, bevor er wieder die »Landung im Leben« schaffte. Eine Autobiografie eines Ausnahmetalentes »zwischen Himmel und Hölle«.

Klingenthal Magazin 71 (2013)





 
VIP-Hütte wird in der Vogtland Arena aufgebaut
Firma Schmid errichtet die rustikale VIP-Almhütte
© Brand-Aktuell

VIP-Hütte wird in der Vogtland Arena aufgebaut

Klingenthal, 23.10.2013. In der Vogtland Arena Klingenthal wird heute eine große Almhütte weiter aufgebaut. Sie passt genau zum neu erbauten „Sportler-Dorf“ und wird zum FIS Skisprung-Weltcup vom 22. bis 24. November in Klingenthal sicher ein absoluter Hingucker. Mitarbeiter der bayerischen Unternehmens Schmid fügen mit Hilfe eines Autokrans der Plauener Firma Krug die Balken zusammen.

In der Almhütte kann man dann am letzten November-Wochenende den Wettkampf der besten Skispringer der Welt in rustikaler Atmosphäre genießen. „Natürlich werden wir in der Hütte unsere Ehrengäste empfangen. Zu einer solch außergewöhnlichen Veranstaltung wie dem Weltcup-Opening gehört heutzutage auch eine außergewöhnliche Räumlichkeit“, sagt Cheforganisator Alex Ziron und betont, dass jeder den Start in die Olympiasaison in dieser Hütte miterleben kann. Der VSC bietet VIP-Tickets zum Verkauf. „Das sind auch ganz tolle Geschenke, zum Geburtstag, zum Firmenjubiläum oder als Dankeschön. Dieser Verkauf ist auch eine wichtige Einnahmequelle für uns als Veranstalter“, so Ziron.

Die Almhütte grenzt direkt ans Sportlerdorf. Vermieter ist ein Anbieter aus der Nähe von München. Auf zwei Etagen und insgesamt knapp 600 Quadratmetern Fläche werden bis zu 500 Gäste Platz finden und den Auftakt des Skisprung-Weltcups erleben. Drei Tage dauert der Aufbau. Erste Veranstaltung wird dann am Freitagnachmittag der Jahresempfang des Vogtlandkreises sein.

Bis in den Dezember wird das exklusive Holzhaus am Schanzenauslauf stehen. Bis dahin besteht die Möglichkeit, Firmenzusammenkünfte, Weihnachtsfeiern oder auch private Events in der VIP-Hütte auszurichten.
Informationen zu VIP-Tickets für den Skisprung-Weltcup und zur Vermietung gibt es per Mail an > shop@weltcup-klingenthal.de.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013)

 
4.000 Quadratmeter Schneenetze in der Vogtland Arena befestigt
14 Männer befestigten die Schneenetze
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4.000 Quadratmeter Schneenetze in der Vogtland Arena befestigt

Klingenthal, 08.10.2013. „Nun kann der Winter kommen. Noch besser, Kälte muss kommen“, meinte am Freitagmittag Thomas Meisinger und schaute in der Vogtland Arena hinauf Richtung Schanzentisch. Auf dem gesamten Aufsprunghang liegen die Schneenetze.

Gemeinsam mit 13 weiteren Helfern befestigte Thomas Meisinger in gut sechs Stunden die dicken verflochtenen Seile. Insgesamt 4.000 Quadratmeter sind es von knapp unterm Schanzentisch bis hinunter in den Radius. Dicke Rollen wurden am Stahlseil hinabgelassen, auseinandergezogen, mit Karabinerhaken an Stahlringen befestigt, die unter den grünen Sprungmatten versteckt sind.

In diesem Jahr wurden die Netze zeitiger als sonst befestigt, um die moderne Sprungschanze für das bevorstehende Weltcup Opening zu präparieren. Vom 22.bis 24. November starten die besten Skipringer der Welt in Klingenthal in die Olympiasaison. Natürlich soll dann auch die Schanze in ausgezeichnetem Zustand sein.

Also wurden heute die Netze befestigt, um erhoffte Minusgrade sofort zur Schneeproduktion zu nutzen. „Vier, fünf Grad minus sind notwendig, das auf alle Fälle vier Tage lang, um mit Schneekanonen und Schneelanzen genügend Kunstschnee für den Wettkampf zu schießen“, so Meisinger. Die Netze halten den Schnee, den Meisinger mit dem riesigen Pistenbully feinfühlig auf dem Hang verteilen und befestigen wird.

Und sollte es nicht kalt genug werden, dann ist da noch das riesige Depot, in dem seit letztem Winter im Wald in der Nähe der Vogtland Arena Schnee unter einer dicken Sägespäneschicht lagert. Von den 16.000 Kubikmetern sind noch rund 10.000 da. Die sollten reichen, um den Aufsprunghang zu bedecken. Auf alle Fälle wird es spätestens am 10. November losgehen, sind sich die Klingenthaler Weltcup-Organisatoren einig.

Der Ticket-Vorverkauf läuft online unter > www.weltcup-klingenthal.de sowie in allen Geschäftsstellen der Freien Presse. Bis 31. Oktober gibt es noch Vorverkaufs-Rabatt.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013)

 
Weltcup-Vorbereitungsstand bei Forum Nordicum vorgestellt
Weltcup-Pressesprecher Gunther Brand, Forum-Nordicum-Chef Uwe Jentsch und FIS-Renndirektor Walter Hofer
© Eberhard Thonfeld

Weltcup-Vorbereitungsstand bei Forum Nordicum vorgestellt

Ankaran, 15.10.2013. 40 Tage vor dem FIS Weltcup Skispringen stellt der VSC Klingenthal heute den Stand der Vorbereitungen beim Forum Nordicum (FN) vor. Die internationale Interessenvereinigung nordischer Skijournalisten trifft sich in dieser Woche auf Einladung des slowenischen Skiverbandes in Ankaran an der Adria. Knapp 100 Sportjournalisten aus 11 Ländern bereiten sich in Gesprächen mit den Verantwortlichen der FIS auf die neue Saison vor. Dabei zeigt sich: Das Interesse am Weltcup Opening in der Vogtland Arena ist riesig und man freut sich auf die Superstimmung in Klingenthal.

Internationale Fachjournalisten und FIS  freuen sich auf Superstimmung

„Fragen über Fragen sind zu beantworten, zu den erwarteten Zuschauern, wo sich das Medienzentrum befindet, welche Wintersporttraditionen Klingenthal hat und natürlich immer wieder zum großen Schneedepot. Man spürt deutlich, dass es in der internationalen Medienwelt wirklich etwas Außergewöhnliches ist, dass die Skisprungsaison nicht wie sonst in Skandinavien, sondern in Mitteleuropa, eben bei uns in Klingenthal eröffnet wird“, berichtet Weltcup-Pressesprecher Gunther Brand.

Bisher haben rund 60 Medienvertreter eine Akkreditierung beantragt. Sie werden aus dem vergrößerten Medienzentrum unmittelbar neben dem Auslauf Bilder, Videos, Interviews und Berichte in alle Welt senden. Mit großer Intensität arbeiten die Organisatoren daran, die dafür notwenige Internet-Kapazitäten zu sichern. „Ich freue mich ganz sehr, dass Klingenthal den Weltcup-Auftakt an einem Wochenende austragen kann. Zum einen hat sich das der VSC verdient, zum anderen ist es ein Aufschwung für unsere Sportregion“, erklärt Thorsten vom Wege, mdr-info-Sportreporter und einer der FN-Vorsitzenden.

Während des Forums informieren auch die FIS-Renndirektoren über zu erwartende Neuheiten in der Saison. Skisprung-Chef Walter Hofer kündigte so eine Neuheit an, die besonders die Fans in der Arena freuen wird. Die bisher nur im Fernsehen zu sehende visuelle blaue Linie, die ein Springer erreichen muss, um in Führung zu gehen, soll künftig als reelle grüne Linie auf der Schanze zu sehen sein. Erstmals soll das zum Auftakt in Klingenthal zum Weltcup-Opening praktiziert werden.

„Klingenthal ist für uns sehr wichtig“, betonte Walter Hofer vor der Weltpresse, „wir wollen die Weltcup-Saison vor einer stimmungsvollen Kulisse präsentieren. In den Klingenthalern sehen wir dafür die besten Partner. Die Zuschauer sind phänomenal und die Organisatoren unternehmen alles, um einen Top-Wettkampf zu erleben.“

Vom 22. bis 24. November kommen die besten Skispringer der Welt nach Klingenthal. Mit einem Teamwettbewerb und einem Einzelspringen starten sie in die olympische Saison. Der Vorverkauf läuft. Bis 31. Oktober gibt es noch Rabatte. Zum Ticketverkauf gelangen Sie über die neue Weltcup-Website > www.weltcup-klingenthal.de. Außerdem erhalten Sie die Tickets auch in allen Geschäftsstellen der Freien Presse.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013)
 
Deutscher Jubel
Andreas Wellinger
© Thomas Lenk

Deutscher Jubel

Fotogalerie

Große Freude in der Vogtland Arena am 3. Oktober 2013 – ein deutscher Sieg! Bereits im Vorjahr gelang Severin Freund beim Sommer Grand Prix der erste deutsche Sieg überhaupt. Und diesmal sorgt der Abiturient Andreas Wellinger für großen Jubel beim Publikum. Nicht genug damit, dass er den der Sieger des Tages war, luchste er auch gleich dem Slowenen Jerney Damian den Gesamtsieg der Sommerserie ab. Teamkollege Andreas Wank stürmte gleich los und umarmte den jungen Kameraden stürmisch. Und so erklang gleich zweimal die deutsche Hymne in der Vogtland Arena. Aber schließlich war mit dem Tag der deutschen Einheit auch ein wichtiger deutscher Feiertag am 3. Oktober. – Einen Rückblick auf den Sommer Grand Prix 2013 in Klingenthal lesen Sie im Klingenthal Magazin Nr. 71.

Klingenthal Magazin 71 (2013)

 

Interview mit Werner Schuster

 

Interview mit Grad-Prix-Sieger Andreas Wellinger



Klingenthal, 03.10.2013. Interview mit dem Tagessieger des Sommer-Grand-Prix-Finalspringens in Klingenthal und Sommer-Grand-Prix Gesamtsieger, Andreas Wellinger (SC Ruhpolding)
 
Andreas Wellinger – doppelter Sieger in Klingenthal
Andreas Wellinger mit zwei Siegertrophäen
© Brand-Aktuell

Andreas Wellinger – doppelter Sieger in Klingenthal

Klingenthal, 03.10.2013. Andreas Wellinger hat sich mit seinem Sieg beim Finale des FIS Grand Prix in Klingenthal auch den Gesamtsieg im Grand Prix-Ranking gesichert.

Hinter dem 18-jährigen Deutschen, der seinen dritten Tagessieg beim fünften Grand Prix-Springen der Saison feierte, sicherte sich Andreas Kofler aus Österreich vor 8.358 Zuschauern den zweiten Platz. Janne Ahonen aus Finnland gelang mit seinem dritten Rang die erste Podestplatzierung seit 2010. Im FIS Grand Prix stand die Skisprunglegende letztmals in Hinterzarten 2007 auf dem Podium.
Andreas Wellinger erwischte bei stürmischen Bedingungen in der Vogtland Arena zwei großartige Sprünge, lag nach dem ersten Durchgang mit 135,5 Metern bereits in Führung. 133,0 Meter im Finale brachten 261,9 Punkte und damit 4,4 Zähler Vorsprung vor Kofler. Der Österreicher, mit der frühen Startnummer 14 ins Rennen gegangen, lag mit seinem Sprung auf 133,0 Meter im ersten Durchgang fast eine Stunde lang deutlich in Führung, bewies mit seinem zweiten Versuch auf 133,5 Meter Konstanz.
Ahonen rollte das Feld im Finale von hinten auf. Nach 127,0 Metern im ersten Durchgang noch auf Platz 14, katapultierte sich der 36-jährige mit 130,5 Metern noch nach vorn und sicherte sich mit 245,0 Zählern hauchdünn um 0,4 Punkte Rang drei vor Severin Freund (GER). Dem Deutschen war mit 136 Metern im Finale der weiteste Sprung des Tages geglückt.
Der Slowene Jernej Damjan, als Gesamtführender nach Klingenthal gekommen, hatte nach 101,0 Metern keine Chance auf den Finaldurchgang und musste Wellinger tatenlos passieren lassen.

Der neue Sommer-Champion Andreas Wellinger war am Ende eines windigen Tages zufrieden: "Das ist extrem schön hier zu gewinnen, besonders wichtig ist mir hier aber, dass mir zwei wirklich gute Sprünge gelungen sind. Entscheidend ist für das ganze Team jetzt der Winter, der Teamgeist bei uns stimmt absolut. Ich denke, dass Jernej Damjan heute etwas Pech mit den Bedingungen hatte und bei mir hat alles gepasst. Bei allen Sprüngen des Sommers auf dem Podium zu stehen ist sensationell. Ich verspüre keinen Druck, wenn’s kommt dann kommts und wenn nicht, dann habe ich ja noch eine ganze Weile Zeit. Wenn man dann zweimal die deutsche Hymne hört ist das natürlich ein extrem geiles Gefühl."

Auch Andreas Kofler war die Erleichterung nach seinem ersten Podestplatz seit Dezember deutlich anzumerken. Im Grand Prix stand er gar seit 2008 nicht mehr unter den besten drei: „Das freut mich, dass ich wieder einmal bei einer Pressekonferenz sein darf. Meine Leistung heute war sehr gut, das war ein Schritt nach vorne, besonders im Vergleich zum Training gestern. Der momentane Werdegang ist sehr positiv und ich freue mich jetzt  auf die nächsten Wettkämpfe, die sind ja dann im Weltcup. Man hat hier gesehen, dass wir wieder näher zusammenrücken, wir alle im ÖSV Team sind sehr motiviert".
Janne Ahonen schien unterdessen selbst ein wenig überrascht: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Podest nach dem Comeback. Es ist früher passiert, als ich erwartet hätte. Ich habe immer noch sehr viel zu tun, aber dieser Erfolg gibt mir sehr viel Selbstvertrauen. Die letzten drei Jahre waren sehr schwierig für das finnische Team und ich freue mich, wenn ich mit meinem Erfolg der Mannschaft helfen kann. Auch die anderen finnischen Springer werden wieder stärker und früher oder später werden wir wieder ein sehr starkes finnisches Team sehen.“

Für das tschechische Team flog Jan Matura auf den fünften Platz, verpasste das Podest nur um 2,9 Punkte. Die polnische Mannschaft musste zwar einen durch Windpech verursachten letzten Platz von Weltmeister Kamil Stoch verkraften. Dawid Kubacki, Maciej Kot, Stefan Hula und Klemens Muranka  auf den Plätzen 6, 7, 9, 11 bestätigten dennoch den starken Eindruck der vergangenen Monate. Luft nach oben hat Gregor Schlierenzauer. Der Rekord-Weltcupsieger aus Österreich musste sich beim ersten Saison-Wettkampf mit Platz 12 begnügen, ließ damit aber zumindest Lokalmatador Richard Freitag auf Platz 14 hinter sich.
Enttäuschend verlief die Weltcup-Generalprobe für die Norweger, für die Rune Velta als 21. das beste Ergebnis einfuhr. Mackenzie Boyd-Clowes (CAN), in der Qualifikation noch Überraschungsdritter, kam auf Platz 23.
In der Grand Prix-Gesamtwertung brachte Andreas Wellinger mit 440 Punkten 21 Zähler Vorsprung vor Jernej Damjan und 117 vor dem Drittplatzierten Anders Bardal (NOR) ins Ziel. Matjaz Pungertar sicherte sich vor allem dank seines starken Saisonstarts Rang vier, während Krzysztof Biegun als bester Pole Fünfter wurde. In der Nationenwertung setzte sich das Deutsche Team am Ende klar vor Polen und Slowenien durch.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013)

 

 

 
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