Bayern gewinnt Team-Wettbewerb

Klingenthal, 06.10.2012. In Abwesenheit des frisch gebackenen Deutschen Einzelmeisters Severin Freund hat sich das Team Bayern 1 in der Besetzung Andreas Wellinger (Ruhpolding), Daniel Wenig (Berchtesgaden), Karl Geiger (Oberstdorf) und Marinus Kraus (Oberaudorf) die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Skispringer gesichert.
Rang zwei ging an die Mannschaft Thüringen 1 (Queck, Menz, Hocke, Wank) vor Baden-Württemberg 1 (Horlacher, Loeffler, Maylaender, Schmitt).
Gastgeber Sachsen (Brodauf, Roeder, Fudel, Freitag) musste sich trotz starker Sprünge von Richard Freitag mit Platz sechs begnügen.
Die weitesten Sprünge des Tages standen Andreas Wellinger und Danny Queck mit je 133,5 Metern.
© VSC, Online Magazin (2012)
 

Freund mit nächstem Sieg in Klingenthal

Klingenthal, 05.10.2012. Severin Freund (Rastbüchl) hat sich in der Klingenthaler Vogtland Arena souverän den Deutschen Meistertitel der Skispringer gesichert. Mit Sprüngen auf 141,5 und 143,5 Meter und insgesamt 296,5 Punkten verwies er Grand Prix-Gesamtsieger Andreas Wank (Oberhof, 276,3 Punkte) und Lokalmatador Richard Freitag (Aue, 261,7) auf die Plätze. 
Altmeister Martin Schmitt (Furtwangen) konnte mit Rang 9 (222,7) erneut nicht überzeugen. 
Nur knapp am Podest der Senioren vorbei sprang der 19-jährige Karl Geiger (Oberstdorf), der Rang drei nur um 2,1 Zähler verpasste. Mit 246,0 Punkten sicherte er sich allerdings den Titel des Juniorenmeisters vor Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Tobias Loeffler (Schonach).

Der frisch gebackene Deutsche Meister Severin Freund, der als erster Spezialspringer seit Jens Weißflog 1994 seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte, nach dem Wettkampf: „Man könnte langsam meinen, ich bin Klingenthaler. Die Schanze liegt mir sehr gut, was ich am Anfang nicht unbedingt erwartet hätte. Aber wenn man einmal ins Fliegen kommt, geht es sehr gut. Insgesamt lief die Woche für besser, als ich es je erwartet hätte. Ich bin in Top-Form und kann, wie die gesamte Mannschaft, zuversichtlich auf den Winter schauen.“
Bundestrainer Werner Schuster: „Wir haben einen sehr guten Wettkampf gesehen mit einem überragenden Severin Freund. Die ersten drei stehen verdient vorn und dahinter lauern einige hoffnungsvolle Talente.“

© VSC, Online Magazin (2012)
 

Video zum Sommer Grand Prix 2012



Klingenthal, 03.10.2012. Bericht zum Sommer Grand Prix der Spezialspringer des Vogtland Regionalfernsehens.
 

Video Adlersause 2012

 
Freund bricht den Bann – Wank Gesamtsieger
Taku Takeuchi, Severin Freund, Thomas Morgenstern
© Thomas Lenk

Freund bricht den Bann – Wank Gesamtsieger

Klingenthal, 03.10.2012. Severin Freund (Rastbüchl) hat den Sparkassen FIS Sommer Grand Prix der Skispringer in Klingenthal gewonnen. Der 24-jährige setzte sich mit Sprüngen auf 137,0 und 136,5 Meter und insgesamt 272,5 Punkten vor Taku Takeuchi (JPN, 266,8) und dem Österreicher Thomas Morgenstern (256,9) durch.
Andreas Wank (Oberhof) reichte Platz 15 (243,4), um den Gesamtsieg im Sommer Grand Prix perfekt zu machen. Mit 71 Punkten Vorsprung verwies er Jurj Tepes (SLO) und Takeuchi auf die Plätze.
Insgesamt mehr als 10.000 Zuschauer verfolgten Qualifikation und Wettkampf in der Vogtland Arena und verwandelten das Areal um die moderne Großschanze einmal mehr in ein Fahnenmeer. 
Zur guten Stimmung trug auch das glänzende Abschneiden der deutschen Adler bei. Richard Freitag (Aue) auf Rang 7, Karl Geiger (Oberstdorf) als 14., Martin Schmitt (Furtwangen) und Danny Queck (Lauscha) mit Position 20 und 21 sowie Andreas Wellinger (Ruhpolding) als 30. bescherten dem Deutschen Skiverband einen überragenden Abschluss der Sommer-Saison. 
Bundestrainer Werner Schuster freut sich vor allem über die starke „zweite Reihe“: „Im Sommer haben wir sowohl im Continentalcup als auch im Sommer Grand Prix eine überzeugende Mannschaftsleistung abgeliefert. Gerade im Continentalcup ist das ein richtig hartes Brot. Wie sich Leute wie Wellinger oder Leyhe da verkauft haben ist beachtlich.“

Zufrieden war natürlich auch Tagessieger Severin Freund: „Nach meiner Bandscheiben-OP im April habe ich den Großteil des Sommer Grand Prix im Fernsehen verfolgt. Dann so zurück zu kommen, mit Platz zwei in Hinzenbach und dem Sieg heute, ist natürlich genial.“
Andreas Wank freute sich ebenfalls: „Ich bleibe weiterhin dabei, dass der Sommer nicht die gleiche Wertigkeit hat, wie der Winter-Weltcup. Aber es ist natürlich ein tolles Gefühl ganz oben zu stehen. Die Ergebnisse geben sehr viel Selbstvertrauen.“
Der Tagesdritte, Thomas Morgenstern: „Es sind noch zwei Monate Zeit bis zum Weltcup und ich muss noch an einigen Kleinigkeiten arbeiten. Aber insgesamt bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden.“
Taku Takeuchi, Zweiter in Klingenthal: „Mein erster Sprung war nicht optimal. Ich habe in der Pause mit meinem Trainer darüber gesprochen und der zweite Sprung war dann sehr gut.“
© VSC, Online Magazin (2012)

 
Klingenthaler Weltcup-Chronik 2012
Richard Freitag
© Thomas Lenk

Klingenthaler Weltcup-Chronik 2012

Der Continentalcup der Kombinierer am 28./29. Januar 2012 war für den Vogtländischen Skiclub Klingenthal so etwas wie eine Generalprobe für die Weltcups, die folgen sollten. Routiniert war alles organisiert vom Springen in der Vogtland Arena bis zum Lauf, der wegen zu wenig Schnee im Tal in Mühlleithen durchgeführt wurde. Seppi Hurschler (Schweiz) und Taylor Fletcher (USA) waren die strahlenden Sieger der Continentalcup-Ausscheide.

Am 14. Februar standen die Skispringer auf der Schanze und trugen das Qualifikationsspringen zur FIS-Team-Tour, dem Weltcup im Skispringen, aus. Ein starker Richard Freitag (vorqualifiziert) mit dem weitesten Sprung des Tages versprach ein spannendes Weltcupspringen am folgenden Mittwoch und Tom Hilde, der in den Weltcup nach seiner Sturz-Zwangspause zurückgekehrt war, gewann neben der Qualifikation auch die Herzen der Zuschauer in der Arena. Aber das Weltcupspringen wurde wegen Wind auf den Donnerstag verschoben und musste doch wegen der Windverhältnisse abgebrochen werden.

Die enttäuschten Zuschauer konnten beim Weltcup in der Nordischen Kombination in Klingenthal mit zwei sehenswerten Wettkämpfen entschädigt werden, die Akito Watabe (Japan) am 18. und Jason Lamy Chappuis (Frankreich) am 19. Februar gewannen.

Das Klingenthal Magazin Nr. 65 bietet Ihnen einen Rückblick auf die Winterwettkampftage im Skispringen und in der Nordischen Kombination in der Stadt am Aschberg. Aber auch neue Partyhöhepunkte bot diese Wintersaison mit der Adler-Sause in Zwota und der Premiere des Gaudiskispringens Ü-Lympia auf dem Klingenthaler Marktplatz. Holen Sie sich diesen Rückblick.
Klingenthal Magazin 65 (2012)

 
Weltcup-Winter 2012
Andreas Kofler (AUT), erster Sieger der Saison
© Thomas Lenk

Weltcup-Winter 2012

Der Klingenthaler Winterportkalender ist 2012 vollgepackt mit hochkarätigen Terminen. Am 14./15. Februar 2012 ringen die Skispringer bei der FIS Team Tour um die Mannschafts-Siegprämie von 100.000 Euro. Danach werden zwei FIS Weltcups in der Nordischen Kombination ausgetragen (17.–19.02.2012). Bereits Ende Januar werden in der Vogtland Arena zwei Sieger im FIS Continentalcup der Nordischen Kombination ermittelt (27.–29.01.2012). Lassen Sie sich einstimmen auf diese Events an der Klingenthaler Großschanze.
Klingenthal Magazin 64 (2011)
 
Weltcup Skispringen 2011
Tolle Stimmung in der Vogtland Arena
© Thomas Lenk

Weltcup Skispringen 2011

Am 1. und 2. Februar 2011 sorgen die Skiadler wieder in Klingenthal für Begeisterung beim Weltcup in der Vogtland Arena. Das Event findet im Rahmen der FIS-Team-Tour statt.

(2011)

 
Letzte Vorbereitungen in der Vogtland Arena
Frank Fabian, Steffen Geilert, Klaus Pfaff und Tino Krause beim Einräumen des Pressezelts zum Sommer Grand Prix
© Brand-Aktuell



Letzte Vorbereitungen in der Vogtland Arena

27.09.2010. Fünf Tage vor Beginn der Qualifikation zum Sparkassen FIS Sommer Grand Prix Skispringen in Klingenthal gehen die Vorbereitungen in die heiße Phase:
Am Montag (27.9.) wurden bei strömendem Regen von einem halben Dutzend Helfer Absperrgitter im  gesamten Areal verteilt.
Außerdem wurden gut 100 Bierzeltgarnituren für das Presse- sowie das Festzelt angeliefert und aufgebaut.
In den nächsten Tagen steht das Strippenziehen im Mittelpunkt. Etwa ein Kilometer Stromkabel werden in der Vogtland Arena zu Versorgungspunkten und Arbeitsbereichen verlegt.

Bei Akkreditierungschefin Janine Buse läuft derweil der Drucker heiß. Mehr als 300 Einlasskarten für Sportler, Offizielle, Mitarbeiter und Medienvertreter müssen gedruckt und laminiert werden. Bis Donnerstagabend (30.9.) sollen alle Vorbereitungen abgeschlossen sein. 
Am späten Freitagabend werden dann die ersten Team-Mitglieder in Klingenthal erwartet, die Springer reisen am Samstagmorgen an. 70 Aktive aus 18 Ländern haben gemeldet.

 
Deutschland in Top-Besetzung in Klingenthal
Horst Hüttel, seit 2008 sportlicher Leiter Skispringen/DSV
© DSV

Deutschland in Top-Besetzung in Klingenthal

Vor dem Sparkassen FIS Sommer Grand Prix in Klingenthal beginnt auch bei den deutschen Skispringern die Vorfreude auf das Finale der Sommer-Serie.
 Nach bislang eher durchwachsenen Auftritten mit dem dritten Platz im Team zum Auftakt in Hinterzarten und Rang vier von Severin Freund in Hakuba als bestem Einzelergebnis, will sich das Team in Klingenthal Selbstvertrauen holen. 
Horst Hüttel, sportlicher Leiter Skisprung beim Deutschen Skiverband: „Natürlich können wir mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden sein. Aber der Fokus lag bislang auf der Material-Entwicklung. Wir haben viel an den Bindungen gearbeitet und versucht, möglichst vielen Springern einen Einsatz zu geben. Insofern standen die Ergebnisse nicht an erster Stelle.“ In Klingenthal aber soll noch einmal was gehen. Hüttel weiter: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, unsere Nationale Gruppe diesmal nicht zum Auftakt in Hinterzarten, sondern beim Finale in Klingenthal einzusetzen. Auch sonst werden unsere besten Springer antreten. Wir wollen eine mannschaftlich gute Leistung anbieten und mit einem positiven Gefühl in die letzten Wochen der Weltcup-Vorbereitung gehen.“

 Angetan ist Hüttel ebenso wie das Trainerteam bislang von den Sommer-Leistungen von Severin Freund (22, Rastbüchl). Der Club-Kamerad von Michael Uhrmann ist als Neunter aktuell bester Deutscher in der Grand Prix-Gesamtwertung, könnte mit guten Resultaten zum Abschluss noch einige Positionen gut machen. „Severin zeigt seit drei Jahren eine stetige Entwicklung. 2008/2009 kam er nur im Continentalcup zum Einsatz, im vergangenen Jahr hatte er etliche Weltcup-Einsätze, landete vor Olympia sechsmal in Folge in den Punkterängen. In diesem Sommer hat er vom ersten Lehrgang an das Niveau mitbestimmt. Seine Entwicklung ist gut für das gesamte Team.“

Vor dem Sommer Grand Prix-Finale in der Vogtland Arena am 2. und 3. Oktober freut sich Hüttel vor allem auf die Atmosphäre im Vogtland: „In Klingenthal wird wieder eine fantastische Stimmung sein. Das ist für viele das Highlight im Sommer.“

© VSC (2010)

 

 

 
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