Andreas Wellinger lädt zum Weltcup ein



18.11.2013. Am 22. November 2013 fällt der Startschuss zur Skisprung-Weltcup-Saison in Klingenthal. Mitfavorit um den Tagessieg Andreas Wellinger lädt in die Vogtland-Arena.
 
Händler machen sich bereit – Fernsehteams vor Ort
Michael Groß (rechts) hilft Jürgen Müller, den großen Grill abzuladen
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Händler machen sich bereit – Fernsehteams vor Ort

Klingenthal, 19.11.2013. In 3 Tagen beginnt in der Vogtland Arena die Weltcup-Saison 2013/2014 im Skispringen. In unserem Countdown berichten wir täglich von den letzten Vorbereitungen auf dem Weg zum Wintersporthighlight des Jahres in Klingenthal.

Damit kein Gast hungrig oder durstig bleibt, haben auch die Händler in der Vogtland Arena ihre Vorbereitungen auf das Weltcup-Opening vom 22. bis 24. November aufgenommen. Neun Verpflegungsstände im Eingangsbereich, dem sogenannten „Weltcup-Dorf“, müssen eingerichtet, Vorräte untergebracht und Versorgungsleitungen gelegt werden. Der Großteil der Händler ist Mitglied im Handel-, Gewerbe und Tourismusverein Klingenthal-Zwota. 
Einige von ihnen sind bereits am Donnerstagabend (21.11.) zur Welcome-Party auf dem Marktplatz im Einsatz, bauen unmittelbar danach in der Innenstadt ab und in der Vogtland Arena wieder auf.
 
Auch die Sportler- und Helferversorgung ist in Vorbereitung. Für das Wochenende wurden insgesamt 4.000 Doppelsemmeln bestellt, die von ehrenamtlichen Helfern ab Donnerstag geschmiert und mit Wurst und Käse belegt werden.

Fernsehteams vor Ort

Klingenthal. Mit zwei großen Sattelschleppern sind am Montagabend die ersten Mitarbeiter der Fernsehproduktionsteams in der Vogtland Arena eingetroffen. Die Sattelschlepper dienen als Regie- und Sendezentrum, stellen Fernsehsendern in aller Welt das live in der Vogtland Arena produzierte TV-Bild zur Verfügung. Etwa 110 Mitarbeiter, von Kameramännern und Kabelassistenten bis zu Regisseuren und Aufnahmeleitern, werden während der Wettkämpfe im Einsatz sein. Etwa ein Dutzend ist bereits mit dem Verlegen mehrerer Kilometer Kabel beschäftigt.

Training auch am Mittwoch

Klingenthal. Auch am Mittwoch (20.11.) werden bis 12.00 Uhr mehrere Nationen die Trainingsmöglichkeiten auf der fertig präparierten Großschanze in der Vogtland Arena nutzen. Die Teams aus Japan, Südkorea, der Ukraine, Frankreich, Estland und Finnland wollen sich den Feinschliff für die beiden ersten Wettbewerbe der Olympiasaison holen. Ab Donnerstag ist die Schanze dann für den Trainingsbetrieb gesperrt.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013) Skispringen

 
Informationen zum Weltcup
Andrea Roßmeisel, Andrea Illner und Katja Illner (v. l.) mit ihren neuen Weltcup-Jacken
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Informationen zum Weltcup

Klingenthal, 18.11.2013. In 4 Tagen beginnt in der Vogtland Arena die Weltcup-Saison 2013/2014 im Skispringen. In unserem Countdown berichten wir täglich von den letzten Vorbereitungen auf dem Weg zum Wintersporthighlight des Jahres in Klingenthal.

Des Helfers neue Kleider

Über ein neues Outfit konnten sich am Wochenende die Helfer und Kampfrichter des VSC Klingenthal freuen. Dank der Unterstützung verschiedener Partner und Sponsoren konnten insgesamt 200 blaue, moderne Winterjacken zur Verfügung gestellt und den fleißigen Helfern zu einem Vorzugspreis angeboten werden. VSC-Chef Alexander Ziron: „Die Jacken sind nicht geschenkt. Aber der Preis ist wirklich gut und vor allem wissen wir, dass unsere Helfer warm angezogen sind.“ 
Und auch die Blicke werden die Ehrenamtlichen ganz sicher auf sich ziehen.

Einlass am Samstag und Sonntag eher


Klingenthal. Die Tore der Vogtland Arena werden sich am Samstag und Sonntag (23./24.11.) bereits eher öffnen, als ursprünglich geplant.
 Marcus Stark vom Organisationsteam: „Aufgrund der hohen Ticketnachfrage und um das Gedränge am Einlass zu entschärfen, werden wir am Samstag ab 10.00 Uhr und am Sonntag ab 9.00 Uhr den Haupteingang und das Weltcup-Dorf im Eingangsbereich der Vogtland Arena öffnen. Die Besucher haben somit bereits Zugang zur Imbissmeile, dem Festzelt und den Toiletten. Der Zugang zum Tribünenbereich ist dann ab 12.00 Uhr am Samstag beziehungsweise ab 10.00 Uhr am Sonntag möglich.“ 
Die frühere Öffnung soll vor allem den treuesten Fans entgegenkommen und stundenlanges Warten in der Kälte verhindern.

Erster Teil der Shuttleflotte eingetroffen

Klingenthal. Große Freude bei Fahrdienstchef Sascha Wohlrab: Am Sonntag konnte der Klingenthaler insgesamt 12 Fahrzeuge von Weltcup-Sponsor Hyundai in Empfang nehmen. Die Limousinen und Kleinbusse dienen zum Weltcup-Opening vom 22. bis 24. November als Shuttles. Ende der Woche wird die Flotte um neun weitere Fahrzeuge vogtländischer Autohäuser erweitert.
Zum Weltcup werden etwa 20 Fahrer im Einsatz sein. Neben kurzen Touren zwischen Hotels, Mannschaftsführersitzung und der Vogtland Arena, stehen auch weitere Reisen auf dem Programm. Von den Flughäfen in München, Frankfurt/Main und Prag müssen Athleten und Offizielle abgeholt werden. Auch einige japanische Journalisten werden „geshuttelt“. Vor, nach und während des Weltcups werden die 21 Fahrzeuge so mehrere tausend Kilometer zurücklegen.

Polen und Tschechien im Training – Volles Programm am Dienstag

Klingenthal. Die Nationalmannschaft Polens und Tschechiens haben am Montag (18.11.) die bereits fertig präparierte Großschanze in der Vogtland Arena für Sprungtraining genutzt. Weltmeister Kamil Stoch, Tschechiens Altstar Jakub Janda und Co. Fanden dabei windige aber dennoch gute Bedingungen vor. Am Dienstag werden auch die Teams aus der Ukraine, Japan und Südkorea in Klingenthal erwartet.

Hannawald stellt Buch vor

Klingenthal. Sven Hannawald wird am Freitag (22.11.), 15.00 Uhr in der Aula des Ski-Gymnasiums Klingenthal seine Biografie „Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben“ vorstellen. Hannawald, 2002 erster und bislang einziger Skispringer, der alle Wettbewerbe der Vierschanzentournee gewinnen konnte, wird außerdem bereits am Donnerstagabend (21.11.) zur Welcome-Party auf dem Klingenthaler Marktplatz auf der Bühne erwartet.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013) Skispringen

 
„FLUGbegleiter“ unter Hochdruck
Debora Weller von Sinnario, Kerstin Heil und Matthias Fischer von der Kalender-Fabrik Plauen und Stefan Haberer von Sinnario (v. l.) bei letzten Korrekturen vor dem Druck des „Flugbegleiters“
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„FLUGbegleiter“ unter Hochdruck

Klingenthal, 17.11.2013. In 5 Tagen beginnt in der Vogtland Arena die Weltcup-Saison 2013/2014 im Skispringen. In unserem Countdown berichten wir täglich von den letzten Vorbereitungen auf dem Weg zum Wintersporthighlight des Jahres in Klingenthal.

Beim Skispringen kann es schon mal etwas länger dauern. Gerade der Wind kann die Wettkämpfe mitunter zum Geduldsspiel machen. Wie gut, wenn man da einen „FLUGbegleiter“ an seiner Seite hat, der auch noch das Warten verkürzt.

Bereits zum 15. Mal veröffentlicht das Team der Vogtland Arena zum Weltcup-Opening vom 22. bis 24.11. den „FLUGbegleiter“ – Programmheft und Arena-Magazin. Hergestellt als vogtländische Eigenproduktion vom Presseteam der Klingenthaler und der Plauener Agentur Sinnario. Der Fokus liegt, na klar, auf dem Skispringen. Eine Titelstory über Grand Prix-Sieger Andreas Wellinger, ein launiger Ausblick auf die Olympiasaison, Vorstellung der Weltcup-Favoriten, Interview mit Renndirektor Walter Hofer – das sind einige der Themen.

Der Blick hinter die Kulissen ist fester Bestandteil jeder Ausgabe. Diesmal erfahren die Leser, was es mit dem sogenannten „Tretkommando“ auf sich hat. Wintersport-Historiker und Journalist Thorald Meisel gibt Einblicke in die Geschichte des Klingenthaler Wintersports – ebenfalls bereits zum 15. Mal. Nicht fehlen dürfen auch die traditionellen Grußworte. VSC-Präsident Manfred Deckert, DSV-Chef Thomas Pfüller, Walter Hofer, Ministerpräsident Stanislaw Tillich – sie alle hießen die Fans bereits zu den Weltcups und Sommer Grand Prix in Klingenthal willkommen.

Immer dabei ist Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandkreises und Präsident des Organisationskomitees. Diesmal heißt es unter anderem: „Es ist gerade mal 10 Jahre her, dass ich den Startschuss für den Bau dieses tollen Bakkens geben durfte. Mit dem Bau wollten wir die Voraussetzungen schaffen, dass die so vielgestaltige Erfolgsgeschichte der Klingenthaler und vogtländischen Wintersportler fortgesetzt werden kann. Natürlich haben wir auch davon geträumt, dass auf unserer Großschanze die besten Adler der Welt fliegen.

Nun, nur zehn Jahre später, ist das wahr. Dank der riesigen Einsatzbereitschaft unzähliger Helfer hat Klingenthal nicht nur einen festen Platz im Weltcup-Kalender, sondern darf jetzt das Weltcup Opening austragen. Das ist gerade so, als würde die Formel-1-Saison nicht in Melbourne starten, sondern auf dem Sachsenring.

Ich danke den Verantwortlichen des internationalen Skiverbandes FIS und des Deutschen Skiverbandes DSV für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir werden alles daran setzen, dieses Weltcup Opening bestmöglich durchzuführen.“
Dazu trägt Lenk auch persönlich bei. Erst am Samstag (16.11.) lud er beim „Vogtlandtag“ im sächsischen Landtag Abgeordnete und Besucher des Parlamentes zum Skisprung-Weltcup ins Vogtland ein. So, wie er das bei jeder Gelegenheit tut, ganz gleich ob in heimatlichen Gefilden, in Berlin oder wohin ihn seine Dienstreisen noch führen.
Und bestimmt hat der Landrat dann auch immer einen der bislang 15 „FLUGbegleiter“ in der Arbeitstasche. Falls es mal wieder etwas länger dauert.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013) Skispringen | Literatur

 

Video – Ausblick auf den Weltcup-Auftakt



Klingenthal, 16.11.2013. Gerd Siegmund aus der Vogtland Arena

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Video – Interview mit Werner Schuster



Klingenthal, 16.11.2013. Interview mit Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster

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Deutsche Adler absolvieren erste Schneesprünge in Klingenthal
Gut 130 Meter sprang Marinus Kraus beim ersten Training des deutschen Nationalteams am Samstag auf der mit Schnee gut präparierten Großschanze in der Vogtland Arena Klingenthal
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Deutsche Adler absolvieren erste Schneesprünge in Klingenthal

Klingenthal, 16.11.2013. Noch 6 Tage bis zum Weltcup. Die Deutschen Skispringer haben am Samstag (16.11.) in der Vogtland Arena die ersten Sprünge des Winters auf Schnee absolviert.
Nachdem die Präparierung der Anlage mit eingelagertem Schnee seit Montag deutlich schneller als erhofft abgeschlossen werden konnte, nahm das DSV-Team die Trainingsmöglichkeit dankend an. Bundestrainer Werner Schuster: „Das passt optimal in unseren Rhythmus. In den vergangenen Wochen konnten wir in Oberstdorf und Garmisch schon mit der Eisspur im Anlauf trainieren. Jetzt können wir auch auf Schnee landen. Ein großes Dankeschön dafür an den VSC Klingenthal.“
Von den Bedingungen begeistert zeigten sich auch die Athleten. Marinus Kraus, der sich im September in Klingenthal den Gesamtsieg im Continentalcup sichern konnte: „Das ist richtig klasse. Im November in Deutschland auf Schnee zu springen ist fantastisch. Die Bedingungen sind optimal.“
Michael Neumayer ergänzt im tiefsten bayerisch: „Was soll man sagen? Er ist alt, er ist ein bisschen schmutzig aber es ist Schnee und man kann darauf springen.“
Weltcup-Veranstalter VSC Klingenthal hat inzwischen auch weitere Teams über die Trainingsmöglichkeit informiert. Geschäftsführer Alexander Ziron: „Ab Montag steht die Arena zum freien Training zur Verfügung. Es haben bereits etliche Teams ihr Interesse bekundet und wir rechnen mit reichlich Trainingsbetrieb.“
Ernst wird es dann ab Freitag (22.11.), wenn das Weltcup-Opening in der Vogtland Arena mit dem offiziellen Training und der Qualifikation für den ersten Einzel-Wettbewerb der Saison beginnt.
Am Samstag folgt der Team-Wettbewerb, zum Abschluss am Sonntag (24.11.) die Einzel-Entscheidung.

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Walter Hofer: „Klingenthal wird es schaffen“
FIS-Renndirektor Walter Hofer gratuliert DSV-Adler Andreas Wank zum Gesamtsieg im Sommer Grand Prix 2012
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Walter Hofer: „Klingenthal wird es schaffen“

Klingenthal, 16.11.2013. Wenige Tage vor dem Weltcup-Opening in der Vogtland Arena steigt auch bei den Offiziellen des Ski-Weltverbandes FIS die Spannung.

Dass der Startschuss in die Olympiasaison nicht in Skandinavien sondern in Klingenthal erfolgt, ist nur eine der Neuerungen. FIS-Renndirektor Walter Hofer: „Was das Material betrifft, wird es keine großen Veränderungen geben. Sicher werden die Springer noch einiges an den Schuhen und Bindungen probieren. Das werden wir genau beobachten. Neu sein wird, und das ist vor allem für die Zuschauer an den Schanzen wichtig, dass sie jetzt auch anhand einer Linie die Weite sehen werden, die ein Springer schaffen muss, um in Führung zu gehen.“ Umgesetzt werden soll das, indem die sogenannte virtuelle Linie für Fernsehzuschauer in eine reale Linie umgewandelt wird, welche tatsächlich auf den Schanzenhang projiziert wird. Hofer weiter: „Wir haben die Springer natürlich auch gefragt. Sie wären froh, wenn sie diese Sollweite vor sich hätten. Die Technik wird zeigen, ob wir dazu in der Lage sind.“

Der Weltcup-Auftakt im Vogtland ist ebenfalls neu, kommt für Hofer aber nicht aus heiterem Himmel: „Eigentlich war es schon längere Zeit in unseren Köpfen, dass wir in Mitteleuropa mit dem Saisonstart beginnen wollen. Ausschlaggebend für die Umsetzung war die Erfahrung, die wir in Sochi gemacht haben. Wir waren tatsächlich in der Lage, mit technischen Hilfsmitteln eine Schanzenanlage fertig zu stellen bei Plusgraden. Das gab uns die Chance darüber nachzudenken, den richtigen Veranstalter zu suchen.“
Darüber, ob die Klingenthaler dieser Herausforderung gewachsen sind, macht sich der Renndirektor keine Sorgen: „Wenn man alle Komponenten zusammen zählt, diese Atmosphäre, das Angenehme des Publikums, da sind wir relativ rasch auf einen Ort gekommen, der seit Jahren gezeigt hat, dass er in der Lage ist, bei schwierigen Bedingungen einen Weltcup durchzuführen, aber eigentlich noch nie eine Chance hatte, ein ganzes Wochenende aufzuarbeiten. Diese Chance wollen wir nutzen. Wenn es uns gelingt dort etwas zu etablieren, was mittelfristig gangbar wäre, dann wären wir schon sehr froh.“

Die langfristige Kalenderplanung ist unterdessen noch in Arbeit, die FIS hält sich viele Optionen offen: „Wir können unsere Veranstalter nur mit mittelfristigen Plänen belasten, weil wir genau wissen, dass wir im ersten Jahr mehr Erfahrung als Profit machen und im zweiten Jahr die Chance haben müssen, diese Erfahrungen umzusetzen. Und erst ab dem dritten Jahr  kann man vernünftigerweise daran denken, mit dieser Veranstaltung auch zu verdienen. Diese drei Jahre bis fünf Jahre muss man dem Veranstalter zugestehen. Wir haben bewusst im Kalender 14/15 fast den gesamten November und Dezember frei gelassen, um zu symbolisieren, dass nichts fix ist, dass es durchaus Änderungen geben könnte.“

Nun ist es also an Organisatoren und Fans im Vogtland, die Chance zu nutzen. Damit auch in den nächsten Jahren kein Weg an Klingenthal vorbei führt.

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Verkehrskonzept für den Skisprung-Weltcup steht
Cornelia Ast vom Landratsamt leitet die AG Verkehr
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Verkehrskonzept für den Skisprung-Weltcup steht

Klingenthal, 15.11.2013. In 7 Tagen beginnt in der Vogtland Arena die Weltcup-Saison 2013/2014 im Skispringen. In unserem Countdown berichten wir täglich von den letzten Vorbereitungen auf dem Weg zum Wintersporthighlight des Jahres in Klingenthal.

Das Verkehrskonzept für den Weltcup steht. Es wurde vom Landratsamt genehmigt. Das teilte Cornelia Ast, Sachgebietsleiterin im Landratsamt des Vogtlandkreises, gestern Vormittag den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Verkehr beim Weltcup-Organisationskomitee mit.
Mitarbeiter des VSC Klingenthal, von Landratsamt, Polizei, Feuerwehr, Stadt- und Gemeindeverwaltungen Klingenthal, Schöneck, Hammerbrücke und des Verkehrsverbundes Vogtland (VVV) waren in der Vogtland Arena zusammen gekommen. „Ich bin vor jedem Wettkampf wieder aufgeregt. Aber das ist vielleicht auch gut so“, bekannte Cornelia Ast, ging dann sozusagen Punkt für Punkt das 38 Seiten dicke Papier durch.
Beginnend bei der Ausschilderung der Anfahrtswege, über die Parkplätze und Shuttle-Busse bis hin zu Einsatzzeiten und -orten der vielen Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer wurden genaue Festlegungen getroffen.
Dass der Verkehr auf den Zufahrtsstraßen rollt, dafür sorgt die Polizei, wird dazu wahrscheinlich einen Hubschrauber, vorrangig zur Dokumentation, einsetzen.

Ganz neu in diesem Jahr ist, dass Parkplatz- und Parkhaus am IFA-Ferienpark in Schöneck genutzt werden. Von dort fahren dann Busse direkt bis zur Arena bzw. die Vogtlandbahn zum Bahnhof Klingenthal und von dort aus Busse. Weitere sogenannte P&R-Plätze sind in Hammerbrücke und Mühlleithen. Die Parkplätze werden von Helfern aus den jeweiligen Orten betreut. 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Klingenthal und umliegenden Orten werden die Kraftfahrer einweisen und natürlich auch Bereitschaft für eventuelle Notfälle schieben.

Insgesamt 48 Busse von den Busunternehmen der Region stehen bereit und vom VVV koordiniert. Die Fahrten von den P&R-Plätzen zur Arena und zurück sind kostenlos. Außerdem fahren Sonderbusse von Reichenbach, Plauen und Bad Elster, die mit einem im Vorverkauf erhältlichen Kombiticket, also Eintrittskarte und Busfahrschein in einem, genutzt werden können. Für Klingenthal wurden Sonderfahrpläne erarbeitet.
„Wir bitten alle Besucher, gleich ob sie mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns kommen, die Hinweise der Ordnungskräfte zu befolgen. Und wichtig ist, dass die während der Wettkämpfe geltenden Halteverbote unbedingt eingehalten werden, damit der Verkehr rollen kann“, betont Cornelia Ast. Um das zu sichern, werden falsch abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt.
Alle werden sich mächtig ins Zeug legen, darin sich die Verkehrslenker einig, damit alles rollt und die Skisprungfans den Weltcup genießen können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vogtlandauskunft.de

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Schanze fast fertig – Werbung auch in Hof – Welcome-Party
Ralf Weigold befestigt Weltcup-Plakat an der „Skihütte“ in Hof
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Schanze fast fertig – Werbung auch in Hof – Welcome-Party

Klingenthal, 14.11.2013. In 8 Tagen beginnt in der Vogtland Arena die Weltcup-Saison 2013/2014 im Skispringen. In unserem Countdown berichten wir täglich von den letzten Vorbereitungen auf dem Weg zum Wintersporthighlight des Jahres in Klingenthal.

Die Großschanze in der Vogtland Arena ist gut eine Woche vor dem Weltcup-Opening der Skispringer nahezu fertig präpariert. 
Seit Montag wurde der im letzten Winter deponierte Schnee mit LKWs in den Schanzenauslauf transportiert und von zwei Pistenbullies im rund 6.000 Quadratmeter großen Schanzenhang verteilt.
 Organisationschef Alexander Ziron: „In den nächsten Tagen folgt noch die Feinarbeit, um die Schneeauflage wirklich optimal für die Athleten zu gestalten. Aber der schwierigste Teil sollte abgeschlossen sein.“
 Ebenfalls bereits wettkampftauglich präpariert ist die Eisspur im Anlauf.

Unterdessen laufen auch die Vorbereitungen für die Welcome-Party am 21.11. auf Hochtouren.
 Ab 18.00 Uhr soll auf dem Klingenthaler Marktplatz die Disco von MDR 1 Radio Sachsen für Stimmung sorgen. Eine Stunde später folgt der Empfang der 19 Nationen, die sich am Freitag der Qualifikation zum ersten Skisprung-Weltcup der neuen Saison stellen.
Darüber hinaus werden unter anderem Olympiasieger Dieter Thoma, Ex-Skisprungstar Sven Hannawald und FIS Renndirektor Walter Hofer auf der Bühne erwartet.
 Die Band „Zeitsprung“ sorgt mit Livemusik für Stimmung.

Um möglichst viele Fans zum Weltcup-Opening nach Klingenthal zu locken, wird jetzt auch in Hof für den Weltcup der Skispringer geworben – und zwar in der „Skihütte“. Seit wenigen Tagen hat die urige Hütte am Oberen Tor im Zentrum der Saalestadt geöffnet. Hüttenwirt Ralf Weigold: „Wir müssen uns doch in der Region gegenseitig unterstützen. Und wenn so ein großer Wettkampf wie der Weltcup hier ist, dann ist das auch für unsre Gäste interessant und ich mache gerne Werbung.“ So schmückt jetzt das Weltcup-Plakat die Skihütte, die durch ihre Sitzecken und ihre geschmackvolle Ausstattung ein echter Garant für eine gemütliche Atmosphäre ist. Auf den Tischen liegen die Flyer für das Spektakel in Klingenthal am letzten Novemberwochenende aus.

© VSC Klingenthal, Online Magazin (2013) Skispringen

 

 

 
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