Mit Rad und Mountainbike durchs Aschberger Land
Rast auf der Alberthöhe
© Thomas Lenk

Mit Rad und Mountainbike durchs Aschberger Land

Auch für Radfahrer ist der Urlaub in unseren Bergen ein Erlebnis. Die meisten Wanderwege sind auch für Radler zu empfehlen. Dabei können Sie lange Strecken ohne große Steigungen auf den Höhenwegen zurücklegen. Die im Winter als Kammloipe genutze Strecke bietet sich im Sommer für Radler an. Alle Radwege sind gut beschildert. Radverleihe finden Sie mehrere vor Ort. Dass die Klingenthaler Gebirgsregion ein herrliches Radfahrgebiet ist, haben aber längst nicht nur Freizeitsportler entdeckt, denn in Klingenthal finden auch bedeutende Radsportevents, wie die Deutschen Meisterschaften im „Einer Straßenfahren Elite”, die „Sachsen-Tour” oder die „Friedensfahrt” statt.
 
Radtour 1: Rundkurs Deutsche Meisterschaft 2006
Deutsche Meisterschaften 2006 in Klingenthal
© Thomas Lenk

Radtour 1: Rundkurs Deutsche Meisterschaft 2006

Die Strecke war der Rundkurs der Deutschen Meisterschaften am 24. und 25. Juni 2006. Die Frauen hatten den Kurs 4 mal zu durchfahren, die Männer 7 mal. Es handelt sich dabei um eine ausgesprochen selektive Strecke, eine Runde mit insgesamt 628 Höhenmetern, von den Radprofis Jens Vogt als »Verschleiß- und Ermüdungsrunde« bezeichnet. Die Strecke ist vorzugsweise mit dem Rennrad, aber auch mit dem Mountainbike zu befahren.



TOURENVERLAUF:
Start und Ziel in Klingenthal, Auerbacher Straße, Höhe »Intersport« auf der B 283. Fahrt Richtung Auerbach, Anstieg zur Passhöhe nach Mühlleithen zur Bergwertung, (Kategorie II) Abfahrt über Gottesberg nach Tannenbergsthal, Abzweig Richtung Hammerbrücke Abzweig im Ort Richtung Muldenberg/Wasserwerk, Kreuzung S 304 Richtung Klingenthal, Schneidersberg, Abfahrt nach Klingenthal, Falkensteiner Straße, Königsplatz Abzweig zur Kirchstraße, Abzweig Schloßstraße Richtung B 283, Ziel Intersport



TOURENPROFIL:
Gesamtlänge: 28,70 km
Gesamtdauer: 40 bis 45 Minuten       
Höhenmeter: 628 m, siehe Höhenprofil
Streckencharakteristik: anspruchsvoll, eine Runde für Profis
Schwierigkeitsgrad: langer Anstieg, schnelle Abfahrten, für Gruppen geeignet
Start und Endpunkt ist mit ÖPNV erreichbar
Radlerservice: Angebot von Radbussen

INTERESSANTES AN DER ROUTE:
Passhöhe mit Loipenbrücke und Sommerrodelbahn Mühlleithen, Flößeranlage und Talsperre Muldenberg, Floßgrabensystem/Sauteich am Schneidersberg, Vogtland Arena, Rundkirche, Musik- und Wintersportmuseum, Abstecher: Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz
 
Radtour 2: Rund um die Vogtland Arena
Vogtland Arena mit Skisprungschanze
© Thomas Lenk

Radtour 2: Rund um die Vogtland Arena

Die Strecke verläuft auf öffentlichen Straßen vorbei an Sehenswürdigkeiten und touristischen Einrichtungen des oberen Vogtlandes. Sie ist geeignet für Renn- und Tourenräder und bietet verschiedene Alternativen der Streckenverlängerung oder -abkürzung.



TOURENVERLAUF:
Start in Klingenthal an der Rundkirche, über Kirch- und Schulstraße bis  Vogtland Arena, Waldbad S 304, Schneidersberg Richtung Muldenberg, vorbei an der Talsperre, in Muldenberg Abzweig Richtung Schöneck, Schöneck Bahnhof Richtung IFA Ferienpark, Kreisverkehr Abzweig nach Zwota, Klingenthal, Fahrt über Kottenheide, Hochofenberg (schnelle Abfahrt) nach Zwota und über die B 283 zurück nach Klingenthal.



TOURENPROFIL:
Gesamtlänge:  28,10 km
Höhenmeter: 477 m, siehe Höhenprofil
Streckencharakteristik: Strecke auf öffentlichen, gut ausgebauten Straßen
Schwierigkeitsgrad: leichte Strecke, für Gruppen geeignet
Start und Endpunkt ist mit ÖPNV erreichbar

INTERESSANTES AN DER ROUTE:
Rundkirche, Vogtland Arena, Floßgrabensystem und Sauteich am Schneidersberg, Talsperre und Flößeranlage Muldenberg, Kletterwald, Harmonikamuseum in Zwota, Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal
 
Radtour 3: Friedensfahrt/Sachsentour International
Sachsentour International in Klingenthal
© Thomas Lenk

Radtour 3: Friedensfahrt/Sachsentour International

Abschlussrunde Friedensfahrt und Sachsentour International: Die mehrfache Zielankunft der Friedensfahrt und der Sachsentour International ist verbunden mit einer anspruchsvollen Abschlussrunde. Die Runde wurde zwei bzw. drei mal absolviert. Die Zielankunft war auf dem Aschberg mit einer Bergwertung am Lämpelberg. Eine Runde hat insgesamt 324 Höhenmeter nach einer Anfahrt aus dem Flachland von mindestens 130 bis 150 km. Diese Strecke ist vorzugsweise mit dem Rennrad zu absolvieren, aber natürlich auch mit dem Mountainbike zu fahren.

TOURENVERLAUF:
Anfahrt aus Richtung  Auerbach auf der B 283, Abzweig Untersachsenberger Straße, Waldgutstraße, Bergwertung Lämpelberg Kategorie I, Kammweg Richtung Aschberg, Grenzstraße, Goethestraße, weiter auf der B 283 Auerbacher Straße bis zum Stadtzentrum



TOURENPROFIL:
Gesamtlänge: 10,20 km
Gesamtdauer: ca. 19 Minuten, Runde für Profis
Höhenmeter: 324 m, siehe Höhenprofil
Streckencharakteristik: sehr anspruchsvoll
Schwierigkeitsgrad: langer, teils sehr steiler Anstieg (Kat. HC)
Start und Endpunkt ist mit ÖPNV erreichbar

INTERESSANTES AN DER ROUTE:
Rundkirche »Zum Friedefürsten« Klingenthal, Aussichtspunkte Nähe Kammweg, Straßenübergang nach Tschechien, Aussichtspunkt Aschberg, Abstecher: Anschluss nach Tschechien Richtung Bublava – Kraslice – Klingenthal, Zufahrt zum Aschberg, Aussichtsturm, Jugendherberge, Vogtland Arena mit der modernsten Großschanze der Welt

 
Radtour 4: Vogtland–Westerzgebirge
Abfahrt zwischen Mühlleithen und Klingenthal
© Thomas Lenk

Radtour 4: Vogtland–Westerzgebirge

Der Streckenvorschlag umfasst eine Standardstrecke mit möglichen Alternativstrecken zur Verkürzung oder Verlängerung.  Für den ambitionierten Radfahrer stellt der Streckenvorschlag eine Tagestour dar. Die Strecke ist mit dem Rennrad oder einem guten Tourenrad zu fahren.



TOURENVERLAUF:
Tourstart in Klingenthal Auerbacher Straße „Intersport“, B 283 Richtung Markneukirchen bis Zwota (alternative Abkürzung über S 301 nach Schöneck, - 7,90 km mit langem Anstieg bis 10 % Steigung), Standardstrecke weiter an B 283 durch Zwota Richtung Markneukirchen, Abzweig Gopplasgrüner Höhe, S 305 nach Schöneck, Schöneck Muldenberg S302, weiter auf der S 302 bis Hammerbrücke–Jägersgrün, in Jägersgrün auf der B 283 Richtung Rautenkranz, nach Rautenkranz Abzweig Wiltzschhaus Richtung Carlsfeld – Hefekloßpass (1680 halbe Meter) Richtung Wildenthal, Abzweig nach Eibenstock, Ortsdurchfahrt Eibenstock zur B 283, auf der B 283 Richtung Schönheide, Rautenkranz, (alternativer Abstecher nach Morgenröthe – Sachsengrund, + 12,50 km, auf gleicher Strecke zurück), Jägersgrün–Klingenthal



TOURENPROFIL:
Gesamtlänge Standardstrecke: 86,80 km
Gesamtdauer (Durchschnitt 30 km/h)
Höhenmeter: siehe Höhenprofil
Streckencharakteristik: anspruchsvoll
Schwierigkeitsgrad: für ambitionierte und trainierte Fahrer
 
Radtour 5: Musikantenradweg
Mit dem Geigenbau fing alles an ...
© Thomas Lenk

Radtour 5: Musikantenradweg

Der Musikantenradweg bietet einen Augen- und Ohrenschmaus zugleich. Diese Strecke führt auf einem 115 km langen Rundweg durch den idyllischen »Vogtländischen Musikwinkel«.

Von Klingenthal aus geht es auf den bis 900 Meter ansteigenden Höhenzügen nach Erlbach, einem kleinen familienfreundlichen Ort mit großer musikalischer Tradition. Hier befinden sich über 30 Handwerksbetriebe für Zupf-, Streich- und Blasinstrumentenbau. Die nächste Station heißt Landwüst. Hier bekommt man im Vogtländischen Freilichtmuseum einen faszinierenden Einblick in die einstige Struktur und Lebensweise vogtländischer Dörfer und deren Bewohner. Und da nicht nur Musik, sondern auch Radfahren in die Beine geht, kann man sich auf die Sächsischen Staatsbäder Bad Elster und Bad Brambach freuen. In den heilenden Quellen im Aquadon von Bad Brambach oder in der modernen Bade- und Saunalandschaft Elsterado in Bad Elster können Sie so richtig relaxen.

Die Tour geht weiter ins kleine Städtchen Adorf, der Heimat des berühmten Orgelbauers Trampeli. Sehenswert sind hier die originelle Miniaturschauanlage „Klein Vogtland“ und der botanische Garten. Das kleine Museum im Freiberger Tor beheimatet eine interessante Ausstellung zur heimischen Flussperlmuschel.
Von Adorf aus führt die Route nach Markneukirchen im Schwarzbachtal, einem Ort, der in Deutschland seit über 300 Jahren für meisterhaften Musikinstrumentenbau bekannt ist. Hier befindet sich bis heute  das Zentrum des deutschen Instrumentenbaus.
Wer mehr darüber wissen will, dem sei der Besuch des Musikinstrumenten-Museums empfohlen. Mit einem Fundus von über 3.000 Musikinstrumenten gibt es einen einmaligen Überblick zur Geschichte des Instrumentenbaus und beherbergt auch viele Kuriositäten.
Nach einem kurzen Abstecher auf den Balkon des Vogtlandes, nach Schöneck, geht es weiter Richtung Klingenthal, wo seit 1829 Mundharmonikas und Akkordeons hergestellt werden. Aber nicht nur musikalisch macht die Stadt von sich reden. Seit 2006 gibt es international Aufmerksamkeit  für den Wintersport, vor allem für das Skispringen. Die hypermoderne Vogtland Arena ist die derzeit modernste Skisprungschanze Europas und auf jeden Fall einen Abstecher wert. Der Blick aus der futuristischen Aussichtskapsel ist einfach traumhaft.

Höhenprofil Musikantenradeg mit Ausgangspunkt Adorf

Die Tour führt meist über Wald- und Feldwege oder wenig befahrene Straßen mit zum Teil steilen Anstiegen. Es wird ein Mountainbike empfohlen. Sie ist für Vereine, kleine Gruppen und Familien mit Kindern ab 6 Jahren geeignet.

 

 

 
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