OPA-Alpencup-Wettbewerbe
Kombinierer Nick Schönfeld (VSC)
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OPA-Alpencup-Wettbewerbe

76 Kombiniererinnen und Kombinierer wollen auf der Vogtlandschanze (HS85) und auf der Rollerbahn in Mühlleithen starten

17./18.10.2020, Klingenthal. Zwei internationale Wettkämpfe in der Nordischen Kombination werden am Wochenende in Klingenthal-Mühlleithen ausgetragen. Für die Wettbewerbe innerhalb der internationalen Wettkampfserie „Alpencup“ wurden 76 Kombiniererinnen und Kombinierer aus sieben Ländern von ihren Verbänden gemeldet. Sie kommen aus Großbritannien, Österreich, Italien, Tschechien, Frankreich, Schweiz und Deutschland. Wegen der aktuellen Corona-Lage sind Zuschauer nicht zugelassen.

Startberechtig sind Juniorinnen und Junioren der Jahrgänge 2001 bis 2008. Samstag steht eine Gundersen-Entscheidung im Zeitplan - ein Sprung auf der großen Vogtlandschanze (Hillsize 85) und dazu für die jungen Damen ein Lauf auf Skirollern über knapp fünf Kilometer, für die Herren über etwas mehr als 11 Kilometer. Am Sonntag folgt ein zweiter Gundersen-Wettbewerb – wieder ein Sprung, aber die Läufe gehen nur über 2,4 bzw. 4,6 Kilometer.

„Während der Online-Mannschaftsführersitzung am Mittwochabend haben wir gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband nochmals alle Verantwortlichen nachdrücklich darauf hingewiesen, das genehmigte Hygienekonzept genau einzuhalten“, betont OK-Chef und VSC-Geschäftsführer Alexander Ziron.
Dazu gehören: die Teilnehmerzahl pro Nation wurde begrenzt, auch sind nur drei Trainer oder Betreuer (sie erhalten Signalbändchen) pro Land zugelassen,
 es gibt keine Umkleiden, das Abstandsgebot von 1,5 Metern ist auf dem gesamten Gelände von Organisatoren, Kampfrichtern, Athleten, Trainern und Betreuer einzuhalten, ebenso die Maskenpflicht. Die Aktiven müssen ihre Mund-Nasen-Bedeckung bis nach der Anzugkontrolle oben auf dem Anlaufturm tragen.

Der Deutsche Skiverband hat insgesamt 14 Juniorinnen und 15 Junioren gemeldet. Zu ihnen gehören Lilly Grossmann (WSV Grüna), Klara Lebelt (VSC Klingenthal) und Jenny Nowak (SC Sohland) sowie Nick Schönfeld (VSC Klingenthal), die am Bundestützpunkt in Klingenthal trainieren. „Jenny gehört nach den Leistungen, die sie in den letzten Wettkämpfen gezeigt hat, zu den Favoritinnen. Da auch die Österreicherinnen mit ihren besten Aktiven antreten, wird es sicher spannend“, schaut Uwe Schuricht, Leitender Trainer am Bundesstützpunkt, voraus.

Auch Nick Schönfeld freut sich auf den Wettkampf. „Für mich ist es wichtig, Erfahrungen zu sammeln, wenn möglich auch ein paar Punkte im Wettbewerb.“ Als 16-jähriger gehört er zu den jüngsten unter den 45 Kombinierern. Da ist schon der Anlauf aus niedrigeren Luken eine große Herausforderung.
Uwe Schuricht unterstreicht: „Wir freuen uns, dass der Wettkampf stattfindet, denn es ist nicht einfach für den VSC, unter den Corona-Bedingungen alles zu organisieren und durchzuführen.“

Zum Hygiene-Konzept gehört auch, dass die Wettkämpfe ohne jegliche Zuschauer ausgetragen werden müssen. Das betrifft auch Eltern und Freunde der Aktiven. Zutritt haben nur Personen, die den „Gesundheitsfragebogen Coronavirus SARS-CV-2“ ausgefüllt und unterschrieben im Rennbüro abgegeben und dafür ein Signalbändchen erhalten haben. Das muss ständig getragen werden. Wer es bei den strengen Kontrollen nicht vorweisen kann, muss das Gelände verlassen. Das gilt an der Vogtlandschanze und an der Rollerbahn.

„Aber wir sind der Meinung, der Wettkampf ist aus zwei Gründen sehr bedeutsam. Zum einen haben die Nachwuchsathleten endlich wieder einen internationalen Vergleich. Zum anderen können wir das Wettkampfsystem unter Corona-Bedingungen testen. Davon werden auch andere Standorte nicht nur in Deutschland, sondern überall in der Welt, profitieren“, betont Alexander Ziron.

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