Ryōyū Kobayashi gewinnt finales Grand-Prix-Springen
Ryōyū Kobayashi zeigt die Siegerfaust
© Thomas Lenk

Ryōyū Kobayashi gewinnt finales Grand-Prix-Springen

Klingenthal, 02.10.2021. An diesem sonnigen Samstag des 2. Oktober 2021 wurde an der Großschanze am Schwarzberg die Weltspitze des Skispringens aufgeboten. Nachdem die Damen am Vormittag in Klingenthal ein reibungsloses Skispringen ablieferten, stand für den Nachmittag der letzte Wettkampf der Herren im Rahmen des FIS Sommer Grand Prix auf dem Programm.
In Klingenthal holte sich der Japaner Ryōyū Kobayashi den Sieg (129,0 und 140,0 Meter, 283,8 Punkte). Im Dezember 2019 gewann er in Klingenthal bereits beim Weltcupspringen in der Vogtland Arena. In der Saison 2018/2019 war Kobayashi der Überflieger mit und holte sich die Titel in der Vierschanzentournee, in der Raw-Air-Torunee, im Skiflug- und im Gesamtweltcup der Skispringer.
Beim Sommer Grand Prix in Klingenhtal wurde Halvor Egner Granerud (NOR) mit Sprüngen von 129,0 und 140 Metern und 259,7 Punkten Zweiter. Rang drei belegte mit Johann André Forfang ein weiterer Norweger, 134,5 und 135,0 Meter wurden mit 254,0 Punkten gewertet.
Constantin Schmid (Oberaudorf) sorgte aus deutscher Sicht für eine Überraschung, landete auf Rang 5. Auch Karl Geiger (Oberstdorf) schaffte als Achter den Sprung in die Top-10. Die Lokalmatadoren des SG Nickelhütte Aue, Richard Freitag und Martin Hamann, landeten auf den Rängen 29 und 27. Weitere Platzierungen unter den ersten dreißig erreichten für das DSV-Team Severin Freund (Rastbüchel, 17.), Andreas Wellinger (Ruhpolding, 19.), Stephan Leyhe (Willingen, 23.), Pius Paschke (Kiefersfelden, 25.) und David Siegel (Baiersbronn, 28.).

Den Gesamtsieg des 2021er FIS Grand Prix holte sich Halvor Egner Granerud (NOR) mit 380 Punkten, gefolgt von Dawid Kubacki (POL) mit 242 Zähler und Jan Hörl (AUT), mit 225 Punkten.

Die Skisprungfans müssen nicht lange auf das nächste große Aufeinandertreffen der Skispringerinnen und Skispringer warten. Vom 10. bis 12. Dezember werden sie in Klingenthal dann um Weltcup-Punkte springen. Und schon am 15. und 16. Januar folgt der Weltcup der Nordisch Kombinierten in der Sparkasse Vogtland Arena.

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Sara Marita Kramer siegt beim Grand-Prix-Springen der Damen
Strahlende Siegerin: Sara Marita Kramer
© Thomas Lenk

Sara Marita Kramer siegt beim Grand-Prix-Springen der Damen

Klingenthal, 02.10.2021. Insgesamt 2500 begeisterte Skisprungfans in der damit durch die Corona-Regeln bedingten Beschränkungen ausverkauften Sparkasse Vogtland Arena erlebten am Samstag des 2. Oktober 2021 bei traumhaften Bedingungen zwei spannende Wettkämpfe mit superweiten Flügen der besten Skispringerinnen und Skispringer der Welt. Zunächst bestritten die Damen am Vormittag ihr letztes Grand-Prix-Springen des Sommers. Herausragend waren die 141,5 Meter von Sara Marita Kramer – der bisher weiteste Flug einer Frau auf der Schanze am Schwarzberg, mit dem sie sich den Tagessieg sicherte.
Sara Marita Kramer vom Schiklub Saalfelden aus Österreich lag nach dem ersten Durchgang mit einem 128-Meter-Satz noch auf Rang drei. Im Finale ließ sie die 141,5 Meter folgen, erhielt dafür 255,7 Punkte. Damit verwies sie die bis dahin führende Slowenin Urša Bogataj (132,0 und 130,5 Meter; 237,9 Punkte) auf Rang zwei. Dritte wurde Sara Takanashi; die Japanerin fiel noch von Platz zwei auf drei zurück (131,0 und 128,0 Meter; 235,5 Punkte).
Von den DSV-Athletinnen überzeugten Katharina Althaus (Oberstdorf) auf Platz fünf und Selina Freitag (Aue) als Zwölfte. Pauline Heßler (Lauscha) holte mit Rang 22 neun Grand-Prix-Punkte, Juliane Seyfahrt (Ruhla) mit Rang 29 noch zwei.

Für ihren überlegenen Gesamtsieg in der Grand-Prix-Serie 2021 bekam nach sieben Wettkämpfen die Slowenin Urša Bogataj in der Vogtland Arena den Pokal überreicht. Sie siegte mit 600 Punkten vor Sara Takanashi (JAP, 320 Punkte) und Sara Marita Kramer (AUT, 265 Punkte).

Bei der Sieger-Pressekonferenz im Medienzentrum gab es von Sara Marita Kramer und Sara Takanashi auch Lob – und zwar für das tolle Publikum in Klingenthal, das einmal mehr nicht nur die einheimischen, sondern alle Sportlerinnen feierte. Und auch die siegreichen Männer, deren Springen am Nachmittag folgte, lobten vor den gut 40 Medienvertretern die Fans.

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Nika Križnar und Dawid Kubacki gewinnen Qualifikation
Nika Križnar gewinnt die Quali bei den Damen
© VSC/Konstanze Schneider

Nika Križnar und Dawid Kubacki gewinnen Qualifikation

Klingenthal, 01.10.2021. Nika Križnar und David Kubacki gewannen am Freitag die Qualifikation beim Finale des Sparkassen FIS Sommer-Grand-Prix in Klingenthal. Die junge Slowenin setzte sich bei guten äußeren Bedingungen vor einigen hundert Zuschauern in der Sparkasse Vogtland Arena mit einem Satz auf 128,5 Meter durch. Die Siegerweite des Polen betrug 137,5 Meter.

Nika Križnar schaffte bei den Skispringerinnen den weitesten Sprung, erhielt dafür 121,4 Punkte. Marita Kramer aus Österreich, die im Training dominierte, wurde Zweite mit 124 Metern und 118,5 Punkten. Den dritten Rang sicherte sich mit Ursa Bogataj eine weitere Springerin aus Slowenien. Sie erhielt für 123,5 Meter 115,7 Punkte.
Als beste Athletin aus Deutschland kam Katharina Althaus auf den achten Platz. Von den zehn DSV-Springerinnen konnten sich fünf für den morgigen Wettkampf qualifizieren. Erfreulich ist, dass sich mit Selina Freitag (15., SG Nickelhütte Aue) und Pia Lilian Kübler (37., SV Zschopau), die in Klingenthal trainiert, zwei Springerinnen aus Sachsen für den Wettkampf qualifizierten.
 
Dawid Kubacki, der vor zwei Jahren beim letzten Grand-Prix-Springen in der Sparkasse Vogtland Arena die Gesamtwertung der Sommerserie 2019 gewann, erhielt für seinen heutigen Sprung 145,6 Punkte. Mit einer Weite von 135,0 Metern und 144,6 Punkten kam der Slowene Anze Lanisek auf Rang zwei. Dritter wurde Yukiya Satō, der mit 141,0 Metern den weitesten Sprung der Qualifikation stand und dafür 144,2 Punkte erhielt.
Von den 13 DSV-Springern werden am Samstag zwölf im Wettkampf dabei sein. Bester Adler wurde Karl Geiger als Sechster. Andreas Wellinger kam auf Platz zehn. Richard Freitag und Martin Hamann, beide Nickelhütte Aue, flogen auf die Plätze 31 und 44. Luca Geyer wurde disqualifiziert.
 
Der lange Skisprungsamstag beginnt am 2. Oktober 2021 schon um 10.00 Uhr mit dem Probesprung der Damen, 11.00 Uhr folgt der Wettkampf. Die Herren beginnen um 13.15 Uhr mit dem Probedurchgang, 14.15 Uhr startet der Wettkampf. Danach gibt es die Grand-Prix-Party auf dem Festgelände am Eingang mit DJ Moritz. Tickets gibt es bis Wettkampfbeginn online unter www.weltcup-klingenthal.de oder an zwei Tageskassen.

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Weltcupsieger im Skispringen in Klingenthal
Kamil Stoch siegt 2011
© Thomas Lenk

Weltcupsieger im Skispringen in Klingenthal

Die Weltcupsieger im Skispringen (Einzel, Großschanze) in Klingenthal. Der Weltcup 1986 wurde auf der Großen Aschbergschanze ausgetragen, wo Jens Weißflog 1985 mit 107,5 m den letzten Schanzenrekord markierte. Die Weltcups seit 2007 wurden auf der Schanze (HS140) in der Vogtland Arena ausgetragen.

1986: Matti Nykänen (Finnland)
2007: Gregor Schlierenzauer (Österreich)
2009: Gregor Schlierenzauer (Österreich)
2010: Simon Ammann (Schweiz)
2011: Kamil Stoch (Polen)
2012: abgesagt
2013: Jaka Hvala (Slowenien)
2014: Krzysztof Biegun (Polen)
2015: Daniel-André Tande (Norwegen)
2016: Domen Prevc (Slowenien)
2019: Chiara Hölzl (Österreich)
2019: Ryōyū Kobayashi (Japan)
2021: Halvor Egner Granerud (Norwegen, 06.02.2021)
2021: Halvor Egner Granerud (Norwegen, 07.02.2021)
 
Sommer Grand Prix Skispringen 2021
Anze Lanisek aus Slowenien gewann 2019 das Sommer-Grand-Prix-Springen in Klingenthal
© Thomas Lenk

Sommer Grand Prix Skispringen 2021

01./02.10.2021. Klingenthal. Auf zwei lange Skisprungtage können sich die Fans am 1. und 2. Oktober beim Finale des FIS Sommer Grand Prix in der Sparkasse Vogtland Arena freuen. 66 Skispringerinnen aus 16 Ländern und 75 Springer aus 18 Ländern wurden von den nationalen Verbänden gemeldet. Das wurde während der Beratung des Organisationskomitees am Abend des 8. September mitgeteilt.

„Die Vorbereitungen sind auf einem guten Stand, auch wenn der Aufwand zur Umsetzung des Hygienekonzeptes wegen der Corona-Pandemie wieder sehr groß ist. Besonders freuen wir uns, dass nach jetzigem Stand 2.500 Fans beim Finale in der Sparkasse Vogtland Arena dabei sein können“, erklärt OK-Chef Alexander Ziron.

Tickets können die Skisprungfans bis unmittelbar vor Wettkampfbeginn online > HIER bestellen. Die Karten können sowohl zu Hause ausgedruckt, als auch auf dem Smartphone mitgebracht und am Einlass vorgezeigt werden.
„Wir haben uns kurzfristig entschlossen, sowohl am Freitag für Training und Qualifikation, als auch am Sonnabend für die Wettkämpfe selbst zwei Tageskassen zu öffnen, an denen man seine Eintrittskarte kaufen kann“, sagt Organisationschef Alexander Ziron. Nachdrücklich weist er aber darauf hin, dass man für den Kartenkauf vor Ort rechtzeitig anreisen und Geduld mitbringen sollte, denn es müssen entsprechend den geltenden Hygiene-Vorschriften alle Daten der Käufer für eine eventuell notwendige Nachverfolgung von Infektionen aufgenommen werden.

Für beide Tage mit Training und Qualifikation am Freitag sowie den Wettkämpfen der Damen und Herren am Samstag kostet die Eintrittskarte 27,50 Euro pro Person. Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte und Rentner bezahlen 22 Euro pro Person. Für den Einzelwettkampf sind 20 Euro oder ermäßigt 16 Euro zu berappen. Wegen der vorgeschriebenen Kontaktverfolgung wird für Kinder 1 Euro für die Eintrittskarte verlangt.

Während der Beratung am 8. September wurden auch die vorläufigen Zeitpläne festgelegt. Demnach öffnen sich die Tore der Arena für Besucher am 1. Oktober um 12.00 Uhr. Ab 14.00 Uhr absolvieren die Damen zwei Trainingssprünge, 16.00 Uhr folgt die Qualifikation. Am 17.00 Uhr sind dann die Männer mit zwei Trainingssprüngen und ab 19.00 Uhr bei der Qualifikation zu erleben.

Am Samstag wird die Arena bereits um 8.00 Uhr geöffnet. 10.00 Uhr starten die Damen mit dem Probedurchgang, 11.00 Uhr folgen 1. Durchgang, Finale und Siegerehrung. 13.15 Uhr beginnen die Herren ihren Wettkampftag mit dem Probedurchgang, 14.15 Uhr beginnt der 1. Durchgang, gefolgt Finale und Siegerehrung.

„Wir laden die Fans an beiden Tagen nach dem Springen zur Grand Prix Party ins Festzelt ein. Freitag sorgt DJ Moritz für Stimmung, Samstag gibt es außerdem Livemusik mit Halb so Wild“, so Alexander Ziron.

Wer am ersten Wochenende im Oktober nicht dabei sein kann, der hat eine Woche vorher die Chance beim Continentalcup bis zu 80 Springer aus 18 Ländern zu erleben. Am 25. September ab 10.30 Uhr und am 26. September ab 9.00 Uhr werden sie zwei Wettkämpfe austragen.

Informationen zu aktuellen Änderungen zu Corona-Maßnahmen oder Einschränkungen gibt es unter www.weltcup-klingenthal.de.
 
Zeitplan

Freitag, 1. Oktober 2021
12.00 Uhr Einlass
14.00 Uhr Damen Offizielles Training (zwei Sprünge)
16.00 Uhr Damen Qualifikation
17.00 Uhr Herren Offizielles Training (zwei Sprünge)
19.00 Uhr Herren Qualifikation
20.30 Uhr „Grand Prix Party“ mit DJ Moritz
 
Samstag, 2. Oktober 2021
08.00 Uhr Einlass
10.00 Uhr Damen Probedurchgang
11.00 Uhr Damen Sprunglauf 1. Wertungsdurchgang,
12.00 Uhr Finale
anschließend Siegerehrung
13.15 Uhr Herren Probedurchgang
14.15 Uhr Herren Sprunglauf 1. Wertungsdurchgang
15.20 Uhr Herren Sprunglauf Finaldurchgang
anschließend Siegerehrung
16.30 Uhr „Grand Prix Party“ mit DJ Moritz

Angaben ihne Gewähr. Änderungen vorbehalten.

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Österreicher Kahofer und Fettner gewinnen Conti Cup
FIS Continental Cup Gesamtsieger Manuel Fettner
© VSC, Konstanze Schneider

Österreicher Kahofer und Fettner gewinnen Conti Cup

Die Österreicher Timon-Pascal Kahofer und Manuel Fettner gewinnen die Skispringen im FIS Continental Cup – Fettner wird Gesamtsieger

Klingenthal, 25.09.2021. Der Sieger des ersten Wettbewerbes im Rahmen des FIS Continental Cups der Skispringer in der Sparkasse Vogtland Arena heißt Timon-Pascal Kahofer. Mit Sprüngen auf 138,5 und 125 Metern gewinnt der Österreicher seinen ersten Continental Cup überhaupt. Mit einem Vorsprung von 9,1 Punkten setzt er sich gegen Lovro Kos aus Slowenien durch. Auf Platz drei landet mit Manuel Fettner ein weiterer ÖSV-Athlet, der sich damit die Chancen wahrt, den COC-Gesamtsieg am Sonntag zu holen.

Für Richard Freitag und David Siegel waren die Chancen auf einen Podestplatz mit Rang zwei und drei nach dem ersten Durchgang noch groß. Nach Sprung zwei reicht es für beide lediglich für die Plätze 7 und 14. Mit Martin Hamann schafft es als Neunter jedoch auch ein Sachse in die Top-Ten.

1. Timon-Pascal Kahofer, Österreich, 235.7
2. Lovro Kos, Slovenien, 226.6
3. Manuel Fettner, Österreich, 225.5

Klingenthal, 26.09.2021. Auch an Tag zwei steht ein Österreicher ganz oben auf dem Podium. Manuel Fettner holt sich den Tagessieg in der Sparkasse Vogtland Arena am Sonntag. Hinter ihm kommen Jakub Wolny (Polen) auf Platz zwei und der Zweitplatzierte des Vortages, Lovro Kos, auf Rang drei ein. Bester deutscher des Tages wird Claudio Haas mit seiner persönlichen Bestleistung auf Platz fünf.

Die Gesamtwertung des Continental Cups 2021 geht mit insgesamt 650 Zählern an Manuel Fettner. In Abwesenheit des bis dato Führenden konnte er den zweitplatzierten Teamkollegen Mika Schwann (517 Punkte) hinter sich lassen. Hinter den beiden folgt Fredrik Villumstad (399 Punkte) aus Norwegen. Das österreichische sowie norwegische Team erhält damit einen zusätzlichen Quotenplatz für den kommenden Weltcup-Winter. Als bester Deutscher landet David Siegel auf dem fünften Platz des Gesamtklassements.

1. ManuelFettner, Österreich, 274.8
2. Jakub Wolny, Polen, 262.1
3. Lovro Kos, Slovenien, 261.4

COC Gesamtwertung
1. Manuel Fettner, Österreich, 650
2. Mika Schwann, Österreich, 517
3. Fredrik Villumstad, Norwegen, 399

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Deutsche Adler lassen die Flügel hängen
Markus Schiffner gewann beide COC-Wettbewerbe
© Konstanze Schneider/VSC

Deutsche Adler lassen die Flügel hängen

Erfolgreiches Continentalcup-Wochenende in Klingenthal
 
Klingenthal, 13./14.02.2021. Am Wochenende war der VSC Klingenthal Gastgeber des FIS Continentalcups im Skispringen. An zwei Wettkampftagen maßen sich die internationalen Spezialspringer in der Sparkasse Vogtland Arena.

Am Samstag dominierte der Österreicher Markus Schiffner. Er flog am ersten Wettkampftag seiner Konkurrenz davon. Schon im ersten Durchgang deutete sich dieses Ergebnis an: Mit 139 Metern setzte er sich auf den ersten Platz. Damit legte er sich einen soliden Grundstein. Denn auch sein zweiter Sprung, der mit 136,5 Metern zwei einhalb Meter kürzer war, kostete ihm nicht den Podestplatz.
Auf Platz zwei landete der Slowene Cene Prevc. Er flog mit seinem zweiten Sprung 141,5 und erreichte damit die längste Weite des ersten Wettkampftages. Auf Platz drei landete der Österreicher Manuel Fettner, der mit 138 Metern im ersten und 134,5 Metern im zweiten Durchgang durch seine Konstanz überzeugte.
 
Am Sonntag zeigte sich der Wettkampf in einem ähnlichen Bild. Zwar konnte nach dem ersten Durchgang der Norweger Matias Braathen auf Platz zwei springen, diesen machte ihm Prevc im zweiten Durchgang jedoch streitig. Mit 137,5 Meter verbannte er Braathen auf Platz fünf. Platz eins und drei belegten – wie schon am Vortag – Markus Schiffner und Manuel Fettner. Mit seinem zweiten Sieg übernahm Schiffner auch die Gesamtführung in der COC-Wertung.
 
Die Deutschen Athleten mussten sich an beiden Wettkampftagen mit den hinteren Rängen zufrieden geben. Während der Lokalmatador Richard Freitag von der SG Nickelhütte Aue am Samstag noch auf Rang zwölf sprang, kam er am Sonntag nicht über Rang 27 hinaus. Bester Deutscher war an Tag zwei David Siegel, der mit 128 und 126 Metern auf Platz 17 landete.
Insgesamt zeigten alle Athleten bei traumhaftem Sonnenschein gute bis sehr gute Leistungen. So sammelten sie zahlreiche Punkte für die Gesamtwertung des Continental Cups.

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Granerud verteidigt Spitzenplatz im Weltcup
Markus Eisenbichler sichert einen Podestplatz für die DSV-Adler
© Thomas Lenk

Granerud verteidigt Spitzenplatz im Weltcup

Klingenthal, 07.02.2021. Im Skispringen konnte der Norweger Halvor Egner Granerud seinen Platz an der Weltspitze bestätigen. Auf den Tag genau 14 Jahre nach dem allerersten Skisprung-Weltcup in der Vogtland Arena flog er der Konkurrenz mit 140,5 Metern im zweiten Wertungsdurchgang davon. Nach dem ersten Durchgang sah dieses Bild noch anders aus: Deutschlands Topspringer Markus Eisenbichler setzte sich mit 138 Metern auf Platz 1. Im zweiten Durchgang konnte er seine Leistung jedoch nicht ganz bestätigen, feierte als Dritter dennoch ein Podium. Auf Platz zwei landete überraschend der Slowene Bor Pavlovčič, der sich nach Rang drei am Vortag in Klingenthal das zweite Weltcuppodium seiner Kariere sicherte.
 
Stefan Horngacher, Bundestrainer der DSV-Adler, zog ein durchweg positives Fazit: „Mit dem Podestplatz vom Markus Eisenbichler können wir sehr zufrieden sein. Er ist sehr gut gesprungen, so, wie die gesamte Mannschaft. Nur Karl Geiger hat es heute nicht so hinbekommen, wie wir uns das wünschen. Aber daran werden wir verstärkt arbeiten. Mannschaftlich geht es uns immer besser und mit Markus Eisenbichler haben wir einen Athleten, der in den nächsten Wochen öfter um den Sieg mitspringen wird.“
 
Die positive Meinung des Bundestrainers teilte auch Markus Eisenbichler: „Ich bin wesentlich besser in den Sprung gekommen als gestern. Wir haben ein wenig am Material geforscht und das ist aufgegangen. Das freut mich sehr und gibt mir wieder Sicherheit bei den kommenden Wettkämpfen. Ich bin in einer akzeptablen Form und muss mich nur ein bisschen besser stabilisieren. Ich freue mich einfach auf die nächsten Tage. Heute hat es mir wirklich Spaß gemacht, wie ich geflogen bin.“
 
In Klingenthal geht es schon am kommenden Wochenende (13./14.02.2021) weiter: Der Continentalcup im Skispringen steht an. An zwei Wettkampftagen messen sich Samstag und Sonntag unter anderem Richard Freitag und David Siegel mit internationalen Athleten in der Sparkasse Vogtland Arena in Klingenthal.

© Thomas Leistner, VSC, Online Magazin (2021) > Skispringen
 
Halvor Egner Granerud gewinnt Weltcupspringen
Halvor Egner Granerud … kann halt nicht anders als siegen
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Halvor Egner Granerud gewinnt Weltcupspringen

Klingenthal, 06.02.2021. Nach dem deutschen Dreifachsieg von Geiger, Rießle und Frenzel beim Weltcup der Kombinierer am Vormittag setzte der Skispringer Halvor Egner Granerud seine Siegesserie auch in der Vogtland Arena am Schwarzberg fort. Beim ersten von zwei Weltcups in Klingenthal bestätigte der Norweger an diesem Samstagnachmittag seine beeindruckende Form. In beiden Wertungsdurchgängen sprang der 24-jährige Granerud mit 140,5 Metern und 141,5 Metern nahezu außer Konkurrenz und distanzierte Vier-Schanzen-Tournee-Sieger Kamil Stoch (Polen) und den Überraschungsdritten Bor Pavlovčič (Slowenien) deutlich. Für den Slowenen war es das erste Weltcuppodium überhaupt.
Bester Deutscher war Pius Paschke, der mit 126,5 und 137,5 Metern auf Platz sieben sprang. Paschke sagte anschließend: „Ich bin sehr zufrieden. Der erste Sprung war noch nicht ganz so gut, aber der Zweite dafür umso besser. Das habe ich auch im Flug gemerkt. Da konnte ich noch einmal ein paar Plätze aufholen.“ Bundestrainer Stefan Horngacher zieht ein durchwachsenes Fazit: „Die Sprünge von Pius Paschke waren viel wert und auch Constantin Schmid hat gute Leistungen gezeigt. Insgesamt fehlt uns ein wenig Stabilität. Wir sind allerdings auf einem guten Weg und kommen vorwärts.“
 
Am Sonntag, den 7. Februar 2021, steht für die Spezialspringer ein weiterer Einzelwettkämpfe an. Nachdem die Nordisch Kombinierten am Vormittag ihren zweiten Klingenthaler Weltcup absolvieren, sind die Springer ab 13 Uhr an der Reihe, zunächst mit dem Prolog, der die Qualifikation ersetzt, 14.30 Uhr dann mit dem Wettkampf.

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Gelungener Auftakt des Doppelweltcups
Halvor Egner Granerud
© Thomas Lenk

Gelungener Auftakt des Doppelweltcups

Klingenthal, 05.02.2021. Der Auftakt des Doppelweltcups im vogtländischen Klingenthal verlief reibungslos. Die Athleten der Nordischen Kombination und die Skispringer lieferten sich bereits bei den Qualifikationen spannende Wettkämpfe und halten damit die Spannung für die kommenden beiden Tage hoch.
 
Am ersten Tag waren bereits einige sehr gute Sprünge dabei. In der ersten Runde der Nordischen Kombination überzeugte der Japaner Akito Watabe. Er sprang im Training mit 140 Metern die beste Weite. Auch im provisorischen Wettkampfdurchgang belegte er mit 130,5 Metern Platz 8. Die konstanteste Leistung lieferte der Österreicher Lukas Greiderer ab. Mit 133 Metern im ersten Durchgang sowie 134 Metern im zweiten Durchgang belegte er insgesamt die Plätze 4 und 1.
 
Bester deutscher Kombinierer war Manuel Faisst. Im zweiten Durchgang sprang er 129 Meter weit und sicherte sich damit Platz 8. Dahinter reihten sich Julian Schmid auf Platz 9, Fabian Rießle auf Platz 11 und Terence Weber auf Platz 13 ein.
 
Bei den Skispringern konnte sich im Sprungtraining der Norweger Halvor Egner Granerud klar von seiner Konkurrenz abheben. In beiden Durchgängen sprang er mit 136 Metern und 141,5 Metern jeweils auf den ersten Platz. Als bester Deutscher dominierte Markus Eisenbichler das DSV-Sextett. Mit 129,5 Metern und 132,5 Metern belegte er die Gesamtpositionen 4 und 5.
 
Auch im Prolog – dieser ersetzte auf Grund der geringen Starterzahl von 50 Athleten die Qualifikation – überzeugte Halvor Egner Granerud. Er sprang mit 141 Metern fast an seine Bestleistung aus dem Training heran. Als bester Deutscher sicherte sich Markus Eisenbichler mit 136 Metern Platz 4.
 
Am Samstag, 06.02.2021, steht zunächst der erste Wettbewerb der Nordisch Kombinierten auf dem Programm. 7.45 Uhr beginnt der Probe-, 9 Uhr der Wertungsdurchgang. Ab 10.55 Uhr fällt die Entscheidung beim 10-Kilometerlauf.
 Im Anschluss sind ab 13.15 Uhr die Spezialspringer beim Probedurchgang im Einsatz, 14.30 Uhr beginnt der Wettkampf.
Am Sonntag beginnen die Kombinierer ab 8.15 Uhr, die Springer steigen 13.00 Uhr mit der Qualifikation zum zweiten Einzelwettbewerb ein.

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