Theaterdorf Zwota: „Eh’ de Feiertoch komme“
Ensemble des Stückes am 7. und 8. Dezember 2013
© Thomas Lenk

Theaterdorf Zwota: „Eh’ de Feiertoch komme“

Zwota, 07. und 08.12.2013. Theater im Gasthof zum Walfisch
07.12.2013, Samstag, 19.00 Uhr (Eintrittspreis 7,00 EUR)
08.12.2013, Sonntag, 14.00 Uhr (Eintrittspreis 13,00 EUR)

Zwota trägt auch den Beinamen „Theaterdorf“ und blickt auf eine langjährige Tradition im Theaterspiel zurück. Weit über die Grenzen des Tales hinaus war die frühere Waldbühne bekannt. Theater wird in Zwota, das mittlerweile ein Ortsteil von Klingenthal ist, bis heute gespielt.

Am 7. und 8. Dezember erwartet die Gäste im Saal des Gasthofes zum Walfisch in Zwota ein gemütlicher, vorweihnachtlicher Hutzenabend mit Theaterstück und Musik. Es spielen Rico Stübert als Großvater, Esther Meinel als Großmutter (im Foto vorn), Danilo Kaune als Förster, René Goram als Schwiegersohn und Vater von Sophia, gespielt von Sophia Sünderhauf (im Foto hinten v. l.). Das Mundart-Stück „Eh’ de Feiertoch komme“ schrieb René Goram während seines Urlaubs am Gardasee und es basiert auf Texten der Heimatschriftsteller Max Schmerler und Hans Wild. Gute Unterhaltung mit viel Humor ist also garantiert. Für die Regie ist Judith Sandner zuständig, die auch bereits beim Zwotaer Krippenspiel im vergangenen Jahr Regie führte.
Für die zünftige musikalische Umrahmung sorgen die Vogtlandmusikanten – mit den Akkordeonspielern Wilfried  Glaß und Harri Schneidenbach sowie mit Frieder Mosch an der Gitarre.

Kartenvorverkauf im Gasthof zum Walfisch, Telefon (037467) 22616
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Online Magazin (2013) Theater

 
Zigeunerliebe
Szene mit Annerose Gruhle, Christina Lorenz und Georg Carsten Eibisch
© Thomas Lenk

Zigeunerliebe

Am Samstagnachmittag des 6. August 2011 pilgerten wieder viele Menschen in den Hof der ehemaligen Brauerei Denk in Zwota. Es war Theaterzeit! Mit viel Spielfreude und aufwändiger Kulisse begeisterte das Ensemble „Theaterdorf Zwota“ das Publikum mit dem Stück „Zigeunerliebe“.

Klingenthal Magazin 62 (2011) Theater
 

Die Brauer von Zwota

Zwota, 07.08.2010. Die Klingenthaler Herrschaft der Boxberger wollte mit ihrem Bier das ganze Tal beliefern. Dabei kam es auch zum geschichtlich belegten Streit mit dem Mangoldschen Gut Sachsenberg. Zwota besaß selbst kein Braurecht und musste Bier aus Adorf, Oelsnitz oder Schöneck kaufen. Diese Lieferungen ließen die Boxberger ständig plündern, was zu weiteren Streitigkeiten führte. Daraufhin machte der Freiherr von Carlowitz zu Wohlhausen, zu dessen Gut Zwota gehörte, kurzen Prozess und erteilte dem Zwotaer Wirt ebenfalls das Braurecht. Seither trinken die Zwotaer ihr eigenes Bier.
Diese historische Begebenheit wird im diesjährigen Freilichttheater, in Anlehnung an das alte Felix-Renker-Stük „Der lustige Krieg“, nachgespielt. Das heitere Stück wird an geschichtsträchtiger Stätte – im Hof der ehemaligen Brauerei Denk – in Zwota am Nachmittag des 7. August 2010 aufgeführt. In historischen Kostümen erleben Sie die Laienspielgruppe „Theaterdorf Zwota“ u. a. mit Lothar Schwarz, Annerose Gruhle, Doris Meinel, Thorald Meisel, Yvonne und Holger Deglau. Autor des Stückes ist der Vorsitzende des Heimatvereins Zwota, Georg Carsten Eibisch.

Klingenthal Magazin 58 (2010)

 

 

 
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