Schätze aus dem Grenzgebiet
Schätze aus dem Grenzgebiet
© Thomas Lenk

Schätze aus dem Grenzgebiet

03.09.–01.10.2022. Sonderausstellung „Schätze aus dem Grenzgebiet“ im Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal. Autor: Petr Rojík (mit Ekkehard Lenk)

Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl von Mineralien und besonderen Fossilien und erzählt Geschichten rund um das sächsisch-böhmische Grenzland um Klingenthal und Graslitz (Kraslice). Der Bergbau und die Fundorte von Mineralien sind auch mit einem kulturellen Erbe verbunden – Sagen, Industriegeschichte und Naturkunde werden in der Ausstellung ergänzend thematisiert, um den Besuchern die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Grenzregion vertiefend darzustellen. Die Sonderschau soll anregen, sich mit einem bewussteren Blick auf den Spuren dieses Kulturguts diesseits und jenseits der Grenze zu bewegen, soll Menschen ins Gespräch bringen und das Wissen erweitern.

Vortrag, 13. Oktober 2022: Ausstellungsgestalter wird der sowohl in seiner tschechischen Heimat, als auch in der Region um Klingenthal bekannte Geologe Petr Rojík sein. Im Nachgang der Ausstellung hält Petr Rojík am 13. Oktober 2022 einen Vortrag zum Thema. (kostenlose Platzkartenvergabe)

© Xenia Brunner
 
Sonderausstellung – Tradition & Vision
Bandoneon aus Klingenthaler Produktion
© Archiv Bandonion & Concertinafabrik

Sonderausstellung – Tradition & Vision

Die Sonderausstellung zum Jubiläum „170 Jahre Akkordeons aus Klingenthal“ vom 2. bis 30. April 2022

Mindestens seit 1852 sollen in Klingenthal Handzuginstrumente gebaut worden sein. Deshalb feiert die Musikstadt in diesem Jahr das Jubiläum „170 Jahre Akkordeons aus Klingenthal“.

Das Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal zeigt anlässlich des Jubiläums eine Sonderausstellung, welche neben dem obligatorischen Blick in die Vergangenheit auch zeigt, mit welchen Ideen die ortsansässigen Hersteller Tradition und Vision verbinden und damit auch Gegenwart und Zukunft des Handzuginstrumentenbaus aktiv mitgestalten.

Zwar wurde das Akkordeon nicht direkt in Klingenthal erfunden, doch hatten die ortsansässigen Instrumentenmacher maßgeblichen Anteil an der Weiterentwicklung der unterschiedlichen Varianten der Handzuginstrumente.

Chronist und Pfarrer Carl August Wolf vermerkte im Jahr 1853: „Das im Laufe des vorigen Jahres aufgekommene Fabriciren von Accordions oder Zieh-Harmonica’s gelangte in diesem schnell in Flor…“

Schon 1860 berichtete der Vogtländische Anzeiger, Akkordeons seien ein „überseeischer Handelsartikel, deren Ausfuhr sich namentlich nach England, Amerika und Australien erstreckt“. Die Jährliche Stückzahl betrage 218.400 Stück. Damals bestand der überwiegende Teil aus Konzertinas. Der Begriff des „Accordion“, welchen auch Chronist Wolf verwendete, geht auf die Patentanmeldung des Cyrill Demian und seiner Söhne Karl und Guido Demian, Orgel und Claviermacher in Wien zurück. Am 23. Mai 1829 wurde diesen „auf Erfindung eines neuen Instruments „Accordion“ genannt“ ein Patent zugesprochen. 1831 auf weitere drei Jahre verlängert, erlosch es am 24. Mai 1834.

Cyrill Demian kann nicht als einziger Erfinder eines Handzuginstruments gelten, doch wurde er durch die formelle Patentanmeldung zum Namensgeber.  Andere mindestens genauso bedeutsame Wegweiter dieser Instrumentengattung wie etwa der Thüringer Christian Friedrich Buschmann taten dies nicht und bleiben deshalb bis heute in der Öffentlichkeitswirkung hinter Demians „Accordion“ zurück.  Seinen Erfolg verdankt das Instrument seiner Variantenvielfalt: Noch im 19. Jahrhundert eroberte es in der Form einer Wiener Harmonika mit der Schrammelmusik kleine Gastwirtschaften, irische Soldaten spielten Deutsche Harmonikas in den Schützengräben des 1. Weltkriegs, mit der Konzertina in den Händen konnten Textilarbeiter im Raum Chemnitz ihren harten Arbeitsalltag vergessen und ganz Argentinien tanzte um 1920 seinen Tango nach den Klängen des Bandoneons. Während in den 1950er Jahren Shanty-Chöre in Begleitung eines Pianoakkordeons ihr Publikum zum Schunkeln brachten, begann das chromatische Akkordeon mit all seinen Klangfarben auch als Konzertinstrument die großen Bühnen dieser Welt zu erobern.

Von dieser großartigen Geschichte erzählt die Sonderausstellung im Musik- und Wintersportmuseum und das Beste daran: Noch heute wird die Vielfalt der Handzuginstrumente in qualitätsvollen Manufakturen gefertigt, auch diese Glanzstücke der Gegenwart werden in er Sonderausstellung gezeigt. (XB)

Das Begleitheft zum Jubiläum erscheint am 1. April 2022 in der Reihe „Aschberger Land“.

 
Winterschau „Leise rieselt der Schnee“
Schneekugeln
© Thomas Lenk

Winterschau „Leise rieselt der Schnee“

Das Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal zeigt ab Dienstag, den 18. Januar 2022 eine Winterschau mit dem Thema „Leise rieselt der Schnee“. Das „leise“ konnte in den vergangenen Wochen durchaus wörtlich genommen werden, denn coronabedingt mussten Sachsens Museen und damit auch das Klingenthaler bis einschließlich 14. Januar 2022 schließen. Aus der Weihnachtsausstellung wurde nun eine sehenswerte Winterschau, bei der sich alles um Schneekugeln, Eiskristalle und Schneeflöckchen dreht und die bis einschließlich Samstag, den 26. Februar 2022 zu sehen ist.

Hauptthema der Schau sind hunderte Schneekugeln, welche aus dem Besitz des privaten Sammlers Josef Kardinal aus Nürnberg stammen. Dieser sammelt seit Jahrzehnten Schneekugeln aus aller Welt und aller Themen. Über 10.000 Objekte besitzt der Sammler. Für limitierte Sonderausgaben jettet Kardinal quer durch Europa, um Disney-Schneekugeln aus dem französischen Paris zu „erbeuten“ oder fliegt gar um die halbe Welt, um Schneekugeln aus dem US-amerikanischen Weltraumzentrum Cape Canaveral zu erhaschen. Seit dem Jahr 2000 hat es Josef Kardinal mit seiner Sammlung sogar ins Guinness Buch der Rekorde geschafft.
Seine Schätze bewahrt der Sammler im Keller seines Eigenheims auf, mehrt sie stetig durch Schenkungen, und Ankäufe aus dem Internet. Schneekugeln in dieser Menge sind zudem gar nicht so pflegeleicht. Neben dem Staub, haben Schneekugeln noch einen größeren Feind: die Verdunstung. Alle halbe Jahre verschwindet Josef Kardinal für drei Wochen abends im Keller. Dann werden seine Stücke abgestaubt, geschüttelt – damit der Schnee nicht verklumpt – und mit Wasser nachgefüllt. Dafür verbraucht er beachtliche 20 bis 30 Liter destilliertes Wasser.

Im Musik- und Wintersportmuseum sind die Kugeln nun eingebettet in Watte, umrahmt von weiteren winterlichen Details rund um das Thema Schnee zu bestaunen. Begleitet werden Sie von den Schneeflöckchen der Holzkunst Kuhnert GmbH und Schätzen aus dem museumseigenen Fundus. Für Kinder und Familien gibt es Bastelanleitungen für Schneekugeln und Eissterne kostenlos zum Mitnehmen und winterliche Handarbeiten des „Café B“ zu kaufen. Ansonsten ist die Winterschau ein Angebot für die ganze Familie „wetterunabhängig“ Winterfreuden zu erleben.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10–16 Uhr, Samstag 13–16 Uhr
(Für den Zutritt gilt die jeweils geltende Fassung der Corona-Schutzverordnung)

© Xenia Bunner, Online Magazin (2022) > Museen und Ausstellungen
 
Klingenthaler Stadtgeschichte(n)
Tänzerin Anita Berber
© Archiv Museum

Klingenthaler Stadtgeschichte(n)

07.04.2020. Museum mit Onlineangebot. In die ständige Ausstellung des Musik- und Wintersportmuseums in Klingenthal dürfen derzeit wegen der Coronavirus-Krise keine Besucher. Im Museum aber geht die Arbeit weiter und Museumschefin Xenia Brunner macht auf anderem Wege auf die Objekte des Hauses aufmerksam. „Wir starten online die Serie Klingenthaler Stadtgeschichte(n) und stellen darin Objekte vor, die auch sonst nicht öffentlich gezeigt werden, weil sie beispielsweise nicht unmittelbar zu den Themen der Ausstellung gehören oder deren Einsatz im Rahmen einer Sonderausstellung nun noch länger auf sich warten lassen muss. Wir beginnen mit einem Blick in einen Karton mit Material zum Edion Kino von Eduard Müller in Klingenthal“, teilt Xenia Brunner mit. Die Leser erfahren im ersten Beitrag der Stadtgeschichte(n)-Reihe Interessantes aus dem Leben des „Edi“, vom Kino und dem Alma Hühneraugenpflaster und was es mit der Nackttänzerin Anita Berber auf sich hat.

> Klingenthaler Stadtgeschichte(n)

Online Magazin (2020) > Museen & Ausstellungen
 
Weihnachtsausstellung 2019
Räuchermännchen in der Ausstellung
© Thomas Lenk

Weihnachtsausstellung 2019

30.09.2019–06.01.2020. Weihnachtsausstellung im Musik- und Wintersportmuseum »Wenn es Raachermannel nabelt«.

»Wenn es Raachermannel nabelt« dann ist im Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal Weihnachtsausstellung. Vom 30. November 2019 bis 6. Januar 2020 zeigt die diesjährige Weihnachtsschau alles rund um die rauchenden Gesellen. Die Mehrheit der historischen Rauchfiguren stammt aus einer umfangreichen Leihgabe des Depots Pohl-Ströher in Gelenau. »Es nabelt« zu dieser Schau aber auch mit neuesten Kreationen der Hersteller Drechslerei Holzkunst Kuhnert GmbH und den Kunstgewerbe-Werkstätten Olbernhau sowie mit Original Crottendorfer Räucherkerzen.
Auch auf die sinnbildliche Frage, was zuerst da war, Räuchermann oder Räucherkerzchen, gibt es im Museum eine klare Antwort – begleitet von einem Gewinnspiel, bei dem es Bastelsets der Firma Holzkunst Kuhnert zu gewinnen gibt.

Herrlich nostalgisch muten all die weihnachtlichen Dekorationen im Museum Klingenthal an und doch sind sie nicht bloß schön anzusehen, sondern halten seit jeher eine tiefere Bedeutung inne. Das wörtliche »Beweihräuchern« entstammt einer mehr als 1000 Jahre alten Tradition, okkulte Handlungen mit dem wertvollen Baumharz des Weihrauchstrauches zu begleiten, das Christentum führte den Brauch der alten Ägypter, Griechen und Römer fort. In der Weihnachtsausstellung sind deshalb auch purer Weihrauch und ein Rauchkessel zu sehen. Aber vor allen Dingen dreht sich alles um die Vielfalt der Räuchermännchen und weiterer Rauchfiguren, welche seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den heimischen Stuben Einzug hielten: Neben den „Männeln“ sind das Pilze, Häuser, Schnecken, Eulen, Öfen und allerlei Kurioses. Sinnbildlich rauchen in diesem Jahr jedoch auch die Loks auf der großen Eisenbahnanlage und der Wasserkessel in der großen Puppenstube. Kinder können Wunschzettel ausfüllen, Ausmalbilder mitnehmen und ihr Glück beim Gewinnspiel versuchen. Na dann: »Wenn es Raachermannel nabelt« ist es Zeit die Weihnachtsausstellung im Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal zu besuchen.

© Xenia Brunner

Weihnachtsausstellung vom 30. November 2019 bis 6. Januar 2020.

Öffnugszeiten: Di.–Fr. 10–16 Uhr
und zusätzlich Mo. 23.12., 30.12.2019 und 06.01.2020 von 10–15 Uhr
Sa./ So./ Feiertage 13–17 Uhr
Heiligabend und Silvester 11–14 Uhr

Schauvorführungen Handarbeiten, Schnitzen und Musik
Sonntag, 22.12.2019, 14.30 Uhr: Akkordeonmusik mit Richard Wunderlich
Freitag
27.12.2019, 14.00 Uhr: Akkordeonmusik mit Karin Peterhänsel

Online Magazin (2019) > Ausstellungen
 
»Tanze mit mir in den Morgen«
Plakatmotiv
© L&M

»Tanze mit mir in den Morgen«

SONDERAUSSTELLUNG
Die Geschichte der Tanz- und Unterhaltungsmusik in Klingenthal und Umgebung

Unter dem Titel »Tanze mit mir in den Morgen …« zeigt der Heimatverein Zwota erstmals eine Ausstellung zur Geschichte zur Tanz- und Unterhaltungsmusik in Klingenthal und Umgebung.
Dass auch die Anfänge des 1866 gegründeten Musikvereinschores, aus dem das heutige Stadtorchester Klingenthaler hervorging, in einer zehnköpfigen  Musikgruppe lag, die auch zum Tanz aufspielte, ist  weitgehend bekannt. Aber wer weiß noch, dass 1879 eine Musikgruppe mit dem Namen »Sandbuben« in Neumeisters Gasthof (heute Landhotel  Zwota) zur Unterhaltung spielten, oder im Gasthof zum Walfisch damals das »August-Meisel-Sextett« aus Klingenthal auftrat? In den 1920er Jahren galt das »Maschon-Trio« aus Graslitz Vorbild für etliche Klingenthaler Musikgruppen, und in Schwaderbach am Aschberg war der siebenjährige Peppi Seidl als jüngster Schlagzeuger einer Jazz-Band eine kleine Sensation.

Erinnert wird an die große Zeit der Tanzorchester und -kapellen nach dem Zweiten Weltkrieg, und natürlich an den Beginn der Beat-Musik mit Gruppen wie dem »Tanz- und Lichtschauorchester Zwota« (Taliso), »Albatros« und »Condor« aus Klingenthal. Das war eine Zeit, in der fast an jedem Wochenende in den Sälen  zwischen Landwüst, Breitenfeld  und Tannenbergsthal Tanzabende stattfanden. Geprägt haben die Szene auch Bands wie »Marathon« oder »Ursel’s Rockband«. »Monte Zaggi« gewann einst mit einem Lied über Klingenthal einen Band-Wettbewerb, »Dainty« tourte zweimal in den USA.
Heute sind es die »Hämoriders« aus Zwota und die Alt-Rocker von »Nobody« aus Markneukirchen, die Stimmung in die Tanzsäle bringen. Erinnert wird auch an Gerhard Körner, mit dessen historischen Aufnahmen aus den 1950er Jahren die CD »Tanze mit mir in den Morgen …« entstand, und an den Klingenthaler Musiker und Produzenten Dennis Pelz, der zahlreiche Bands – nicht nur aus dem Vogtland – zu CD-Aufnahmen verhalf.

Die kleine Schau soll die Grundlage bilden für eine Dauerausstellung zum Thema Tanz- und Unterhaltungsmusik im vogtländisch-westböhmischen Musikwinkel, die in Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des Harmonikamuseums Zwota in der Planung ist – und vielleicht schon 2020 Realität wird.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 19. Januar; sie ist voraussichtlich bis Ende Oktober zu sehen. Geöffnet ist die Sonderausstellung zu den regulären Öffnungszeiten des Harmonikamuseums: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am 1. Samstag jeden Monats von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Harmonikamuseum Zwota, Kirchstraße 2, 08267 Zwota, Telefon 037467/22262

Online Magazin (2019) > Ausstellungen
 
Weihnachtsausstellung 2018
Weihnachtsmann mit Baum und Margeritenengel von Grete Wendt, 1924
© Thomas Lenk

Weihnachtsausstellung 2018

01.12.2018–06.01.2019. Von drauß vom Walde komm ich her; ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr!« Diesem Vers aus »Knecht Ruprecht« von Theodor Storm ist der Titel diesjährigen Weihnachtsausstellung entlehnt: »Es weihnachtet sehr«. Das Musik- und Wintersportmuseum in Klingenthal zeigt die Weihnachtsschau ab Samstag, den 1. Dezember 2018 bis zum 6. Januar 2019. »Die Ausstellung zeigt alles rund um das schönste Fest des Jahres. Kleines und Feines, Schönes für Groß und Klein und damit alles, was das Weihnachtsfest in Bezug auf seine Symbolik zu dem macht, was es ist: Adventskranz, Weihnachtsmann und Christkind, Weihnachtsschmuck und Delikatessen.«, erzählt Museumsleiterin Xenia Brunner im Klingenthal Magazin Nr. 90 (erschienen am 14. Dezember 2018). In ihrem Beitrag geht sie im Besonderen auf das »Männle-Machen« ein – liebevoll gedrechselte und bemalte Figuren aus Holz sind typisch für die erzgebirgisch-vogtländische Weihnachtszeit. Darüber, und was es etwa mit dem »Falschen Bornkinnel« auf sich hat, lesen Sie im Klingenthal Magazin Nr. 90.

Veranstaltungen:
2. Advent, Sonntag, 09.12. 15 Uhr Akkordeonmusik mit Gottfried Weller
4. Advent, Sonntag, 23.12. 15 Uhr Akkordeonmusik mit Richard Wunderlich
Donnerstag, 27.12. 14 Uhr Akkordeonmusik mit Karin Peterhänsel
Schauvorführungen Handarbeiten, Klöppeln und Schnitzen an den Adventswochenenden

Öffnungszeiten 01.12.2018 – 06.01.2019:
Di–Fr 10–16 Uhr, Sa, So, Feiertage: 13–17 Uhr
Heiligabend und Silvester: 11–14 Uhr

Klingenthal Magazin Nr. 90 (2018) > Ausstellungen

 
Tierische Freunde
Hundeporträt von Steffi Sandner
© Thorald Meisel

Tierische Freunde

Tierporträts von Steffi Sandner und Fotos von Thorald Meisel

»Tierische Freunde« ist der Titel einer neuen Ausstellung im Harmonikamuseum Zwota, die vom 17. November bis 5. Januar zu sehen sein wird. Steffi Sandner, Mitglied des Heimatvereins Zwota, zeigt von ihr gemalte Tier-Motive, ergänzt durch fotografische Schnappschüsse von Thorald Meisel.

Steffi Sandner, die in Mittweida geboren wurde, 23 Jahre in Tannenbergsthal  lebte, und nun in Klingenthal zu Hause ist, beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Tier-Malerei. 2001 hatte sie im Zoepelschen Haus in Oelsnitz ihre erste Ausstellung, weitere folgten in Oelsnitz, Adorf, Neuensalz, Tannenbergsthal und Klingenthal.

Zum Zwotaer Weihnachtsmarkt am 2. Dezember sowie am 5. Januar können Besucher Steffi Sandner im Ausstellungsraum bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, jeweils von 14 bis 17 Uhr.

Geöffnet Di./Mi./Do. 10–16 Uhr und zusätzlich am 1. Advent (02.12.2018) sowie am 5. Januar 2019 jeweils 14–17 Uhr u. n. V.

Online Magazin (2018) > Ausstellungen
 
Tag des offenen Denkmals
Sammlung historischer Holzbearbeitungswerkzeuge
© Thomas Lenk

Tag des offenen Denkmals

09.09.2018. Der »Tag des offenen Denkmals« ist der deutsche Beitrag zu den »European Heritage Days«. Auch in Zwota lädt ein Denkmal zum Besuch ein – die ehemalige Brauerei Denk hat ihre Pforten für Besucher geöffnet. Heute beherbergt das Gebäude in der Braugasse 5 die Zimmerei von Georg Carsten Eibisch. Entdecken Sie bei einer Führung den Hocheiskeller und die umfangreiche Sammlung historischer Holzbearbeitungswerkzeuge, die der Zimmerermeister zusammengetragen und penibel sortiert hat. Die Gelegenheit, die Sammlung am Tag des Denkmals zu sehen, sollte genutzt werden, da diese sonst nicht öffentlich zu besichtigen ist.

Am Sonntagnachmittag des 9. September 2018 ist die ehemalige Brauerei ab 13 Uhr für Besucher geöffnet. Ab 14 Uhr spielen die Mundharmonikaspatzen unter der Leitung von Jürgen Just und ab 15 Uhr gibts zünftige böhmische Blasmusik mit der Kapelle Horalka unter der Leitung von Antonín Velek aus der Nachbarstadt Graslitz. Für Speisen und Getränke ist gesorgt und der Eintritt ist frei.

Übrigens wird in der nächsten Ausgabe des Klingenthal Magazins die Sammlung historischer Holzbearbeitungswerkzeuge in einem Beitrag von Georg Carsten Eibisch vorgestellt.

© Online Magazin (2018) > Veranstaltungstipps
 
Klingenthaler Bilderbogen
Klingenthaler Bilderbogen
© Collage Th. Lenk

Klingenthaler Bilderbogen

05.07.2018. Zwota. Klingenthaler Bilderbogen ist der Titel der neuen Ausstellung im Zwotaer Mundart- und Erlebnisraum des Harmonikamuseums Zwota. Der Name ist dabei Programm, denn es geht um Bilder – gemalte, fotografierte und »laufende Bilder« in Kino und Fernsehen.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklungen vom gemalten Bild über die Fotografie bis zum bewegten Bild. — Vor 110 Jahren eröffnete Münch’s Kinematograph in der Graslitzer Straße in Klingenthal, vor 90 Jahren begannen die Dreharbeiten zum ersten Klingenthal-Film mit dem Namen »Im Reiche der klingenden Täler«, und vor 20 Jahren endete mit Schließung der Stadthalle endgültig das Kapitel Kino. — Filme wurden aber weiterhin in Klingenthal gedreht, vor allem durch Claus Dunsch; eine Auswahl seiner Werke wird am 24. August in der > 1. Zwotaer Museums- und Filmnacht gezeigt.

Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am 5. Juli 2018, 18 Uhr, statt. Geöffnet hat das Harmonikamuseum mit Sonderausstellung Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 10–16 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat 14–17 Uhr sowie zusätzlich zur Zwoticher Körbe am 28. und 29.07. 14–17 Uhr und nach Vereinbarung.

Harmonikamuseum Zwota, Mundart- und Erlebnisraum, Kirchstraße 2, Zwota, Telefon 037467-22262

> Harmonikamuseum Zwota

Online Magazin (2018) > Museen und Ausstellungen
 

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Klingenthal Magazin
ISSN 1437-336X
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