Neuerscheinung: Buch »Klingenthal und das Stadtrecht«
Buch »Klingenthal und das Stadtrecht«
© Thomas Lenk

Neuerscheinung: Buch »Klingenthal und das Stadtrecht«

13.11.2019. Aus Anlass des Jubiläums »100 Jahre Stadtrecht« hat die Stadt Klingenthal ein Buchprojekt umgesetzt. Alle Interessenten sind zur Buchpräsentation der Neuerscheinung am Mittwoch, den 13. November 2019, 19 Uhr in den Großen Ratssaal des Rathauses der Stadt Klingenthal eingeladen. Der Eintritt ist frei; Tickets für die Buchpräsentation sind in der Touristinformation Klingenthal ab 22. Oktober erhältlich.
Zur Buchpräsentation besteht auch die Möglichkeit zum Erwerb der Neuerscheinung bereits einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart und der Signierung durch den Oberbürgermeister der Stadt Klingenthal, Thomas Hennig, und die Autorin Xenia Brunner.

Der offizielle Verkaufsstart des Buches ist der 14.11.2019 in der Touristinformation Klingenthal.

Klingenthal und das Stadtrecht

Angelehnt an die historische Chronologie werden Stadtentwicklung, Insignien und Visionen in größere Zusammenhänge gesetzt. Spannende Momentaufnahmen aus der Geschichte Klingenthals erzählen von der ständigen Herausforderung seiner Bürger, die eigene Identität zu finden, zu bewahren und im Laufe der Zeit auch weiter zu entwickeln. Nicht immer gelang dies vollständig; manche Ziele mussten lange auf ihre Durchsetzung warten oder erlebten gar eine herbe Enttäuschung. Und doch ist die Stadtrechtserhebung für Klingenthal eine wegweisende Erfolgsgeschichte: Vor dem Hintergrund neuerer deutscher Geschichte wandelte sich eine kleine Siedlung zu einer Stadt von Weltruf, welchen es auch in Zukunft zu verteidigen gilt.

Xenia Brunner
Klingenthal und das Stadtrecht
ISBN 978-3-00-062604-3
120 Seiten, Hardcover
1. limitierte Auflage, 2019, 500 Exemplare
Herausgeber und Verlag: Stadt Klingenthal, Musik- und Wintersportmuseum
Preis: 24,95 €

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Klingenthaler Kalender 2020
Der Klingenthaler Kalender 2020
© Thomas Lenk

Klingenthaler Kalender 2020

Aus Anlass des Jubiläums »100 Jahre Stadtrecht« gibt die Stadt Klingenthal den »Klingenthaler Kalender 2020« heraus. Neben dem Titelblatt und 12 Kalenderseiten enthält der Kalender auch 12 Seiten mit Beiträgen, in denen Museumsleiterin Xenia Brunner Besonderheiten der Stadtgeschichte Klingenthals und seiner Ortsteile beleuchtet. Insgesamt werden 46 Abbildungen gezeigt. Im DIN A3 Querformat gehalten kann der Kalender auch zu DIN A2 aufgeschlagen aufgehängt werden. Der Verkauf erfolgt zum Preis von 14,95 € in der Tourist-Information Klingenthal, Schloßstraße 3 (Telefon 037467 64832) und startet am 8. September 2019. Die Auflage ist auf 500 Stück limitiert.

Klingenthaler Kalender 2020, DIN A3, 13 Blatt/26 Seiten

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Sage vom vogtländischen Moosmann

Moosmann und Moosweibel sollen nur drei Fuß hoch gewesen sein. Sie lebten im Wald, nährten sich von den Früchten des Waldes und kleideten sich mit Moos und Fichtenzweigen. Guten Menschen und besonders den Armen halfen die Moosmännlein stets.
Die Moosleute hatten nur den »Wilden Jäger« zum Feind. Die Holzhauer schlugen drei Kreuze in Baumstöcke und -stämme, die als Versteck gut geeignet waren – so waren die Moosmännlein geschützt. Solcherlei gute Taten belohnten die Moosmännlein mit drei Hand voll Laub. Dieses verwandelte sich in Gold und sollte die Not der armen Waldbewohner lindern.
Zur Weihnachtszeit zogen die Moosmännlein zu den Menschen und blieben dort die zwölf Unternächte bis Hochneujahr. Noch heute zieren deshalb zur Weihnachtszeit Moosmannfiguren die weihnachtlichen Stuben im oberen Vogtland.

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Vogtländische Heimatsagen auf CD
CD Vogtländische Heimatsagen
© L&M

Vogtländische Heimatsagen auf CD

CD-NEUERSCHEINUNG

Das Theaterdorf Zwota und der Verlag Concepcion Seidel präsentierten am 23. Feburar 2019 im der Flößerscheune der Flößerstube Muldenberg die neu erschienene CD »Vogtländische Heimatsagen«. Die Besucher erlebten von den Initiatoren vorgetragene Sagen. Auf der CD werden nach einer Einleitung von Thorald Meisel neun Sagen von Mitgliedern des Heimatverens Zwota gelesen: Karla Dunger, Ralf Edler, Jörg Fiegge, Rainer Keller, Lisa Köhler, Conny Meinl, Andrea Meisel, Thorald Meisel, Hans-Joachim Tittmann und Martina Zeißig. Zwischen den Sagen werden musikalische Einlagen von Andreas Schertel auf dem Akkordeon geboten. Die CD ist für 9,95 € online im Shop des Verlages shop.concepcion.de (Bestell-Nr. 640800033) erhältlich.

Die Gespensterfackel in der Nähe der Alberthöh
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Hans-Joachim Tittmann

Die Aschbergwiege
(bearbeitet von Adolf Böhm, Schwaderbach 1927), gelesen von Conny Meinl

Die Vogtsberger Laterne
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Rainer Keller

Der Pechkratzer
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Andrea Meisel

Der Schneckenstein
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Karla Dunger und Martina Zeißig

Das Woodrich
(unbekannter Autor), vorgetragen von Ralf Edler

Das Schilbacher Lohhaus
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Lisa Köhler

Der geheimnisvolle Schacht in Brunndöbra
(Blicke in die Vergangenheit Klingenthals von Arthur Müller, Leipzig 1897), gelesen von Jörg Fiegge

De Wattfraa
(mündlich überliefert, in Mundart bearbeitet von Thorald Meisel), gelesen von Thorald Meisel

Musikstücke
gespielt von Andreas Schertel, Akkordeon:
• Blosbalgenlied (Komp. Max Schmerler)
• Mei Vuchtland is doch wunnerschie  (Komp. Hilmar Mückenberger)
• Musikwinkellied (Komp. Max Schmerler)
• Zen Schnedderedeng (Komp. Hilmar Mückenberger)
• Vogtländisches Schneelied (Komp. Max Schmerler)
• Feierohmdlied (Komp. Anton Günther)

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Kombinierer war erster Sieger auf der »Asch«
Autorin Kerstin Lehmann und Co-Autor Thorald Meisel
© Brand-Aktuell

Kombinierer war erster Sieger auf der »Asch«

Klingenthal, 23.01.2019. Noch 14 Tage sind es bis zum VIESSMANN FIS Weltcup Nordische Kombination in Klingenthal. Während die Schanze in der Sparkasse Vogtland Arena und vom Auslauf aus die 2-Kilometer lange Langlaufstrecke präpariert werden, bereiten sich auch die Händler und Gewerbetreibenden auf die Versorgung der Fans vor.
Würstchen werden derzeit geordert oder Glühwein bestellt. Natürlich werden auch wieder Fan-Artikel angeboten. Unter anderem wird man an einem der Stände oberhalb der Traversen Mützen, Schals und viele andere Sachen von VSC-Klingenthal und Vogtland-Arena erwerben können.
Auch ein eben erschienenes Buch wird dort angeboten. Passend zum Weltcup spielt ein Nordisch Kombinierter aus Klingenthal darin eine besondere Rolle. Es ist Manfred Meinhold. Er hat vor 60 Jahren, also 1959, das erste Springen auf der legendären Aschbergschanze gewonnen. Einen Tag vor der offiziellen Einweihung der Anlage fand am 31. Januar das Kombinationsspringen für den Internationalen Nordischen Skicup statt. Meinhold gewann damit also den ersten Wettkampf auf der legendären »Asch«.
An diese Geschichte erinnert wird in dem gerade erschienen Band »Schanzengeschichte(n)«. Kerstin Lehmann und Co-Autor Thorald Meisel erzählen viele weitere Geschichten rund um die Große Aschbergschanze, die jahrzehntelang das Leben in und um Klingenthal mitbestimmte und vielen Wintersportfans in bester Erinnerung ist.
Das bei Concepcion Seidel erschienene Buch »Schanzengeschichte(n)« ist zum Preis von 14,95 Euro am Souvenirstand und nach dem Weltcup im Eingangsgebäude der Sparkasse Vogtland Arena ebenso erhältlich wie in den »Freien Presse«-Shops.

© VSC, Online Magazin (2019) > Nordische Kombination > Literatur
 
Schanzengeschichte(n)
Buchtitel
© Conception Seidel

Schanzengeschichte(n)

Rund 70.000 Zuschauer drängten sich am 1. Februar 1959 im Klingenthaler Steinbachtal, um die Weihe der Großen Aschbergschanze zu erleben. Es war die größte Kulisse bei einer Sportveranstaltung, die das Vogtland jemals erlebte. Die Geschichte um die Schanze begann freilich viel früher. Drei Jahrzehnte war die Schanze Austragungsort hochkarätiger Skisprungveranstaltungen, der Höhepunkt dabei die Weltcup-Premiere 1986. Das Buch erinnert an eine zur Legende gewordenen Sportanlage und Kerstin Lehmann und Thorald Meisel erzählen Geschichten rund um die Klingenthaler Schanzenfamilie.
„Schanzengeschichte(n)“ ist im Verlag concepcion SEIDEL OHG in Hammerbrücke erschienen, kostet 14,95 € und ist im Buchhandel über die ISBN 978-3-86716-180-0 zu beziehen.

Online Magazin (2018) > Literatur
 
Glück gehabt
Harry Glaß holt 1956 Olympiabronze für Klingenthal
Collage: Th. Lenk

Glück gehabt

»Ich sehe uns noch in der Küche vorm Radio sitzen, um die Reportage vom Springen in Cortina d’Ampezzo zu hören. Es ist das Abschlussspringen anlässlich der Winterolympiade 1956. Ich höre noch die Stimme des Reporters. Aber was er sagte, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich nur noch, dass das, was da geschah, damals für uns kaum zu glauben war. Auch als man am Marktplatz unterhalb des Rathauses eine Tribüne aus Holz zimmerte, konnte ich es mir noch nicht vorstellen. Doch dann, ich sehe es noch genau vor mir: Der Platz ist spärlich beleuchtet (in meiner Erinnerung), aber voller Menschen. Dicht an dicht gedrängt jubelten sie in Richtung Tribüne, jubeln sie ihm zu, dem kleinen, großen Mann aus Sachsenberg, der in Cortina die Bronze-Medaille gewonnen hatte, Harry Glass. …
Danach war in Klingenthal nichts mehr wie vorher. Jedenfalls im Winter und für uns Kinder. Wo es nur möglich war, wurde eine Schanze gebaut. Anfangs waren es kleine Hügel. Doch schnell wurden die aus Schnee gebauten Schanzen immer größer. … Wir gingen zum Springen, wie man heutzutage in seiner Freizeit zum Tablet oder Handy greift. …
Ich erinnere mich noch, wie wir eines Tages (zwei gleichaltrige Freunde und ich, sonst aber niemand) an einem Nachmittag zum Springen waren auf der Reinhold-Glass-Schanze (hinten im Dürrenbachtal). Eigentlich hätte man an diesem Tage dort nicht springen sollen. …«

Im Klingenthal Magazin Nr. 90 (Dez. 2018) lesen Sie, wie es weitergeht. »Glück gehabt« – winterliche Kindheitserinnerungen von Kaspar Klingtheler in der Reihe »Geschichten von zu Hause«.

Klingenthal Magazin 90 (2018)
 
Bis zum letzten sehnlichsten Wunsch …
Ausschnitt aus einem Gemälde von L. Fischer, 1962
© L. Fischer

Bis zum letzten sehnlichsten Wunsch …

Kaspar Klingtheler: »Bis zum letzten sehnlichsten Wunsch …« – ein neuer Beitrag in der Reihe »Geschichten von zu Hause« im Klingenthal Magazin 89 (Sept. 2018).

»›Ihr könnt euch noch so weit fort machen, Ihr werdet immer wieder zurück kommen! Und wenn es nur noch euer letzter sehnlichster Wunsch ist.‹ Das prophezeite uns vor versammelter Klasse der Fiedel Gerhard. Wir hatten ihn in Chemie. Ich werde nie vergessen, wie er im bunt karierten Hemd und seiner Krachledernen, samt grüner Wadenstutzen, mit seinem Schubkarren und seiner Ziege durch Sachsenberg zog. Dabei traf für ihn, was man als Original bezeichnet, nur bedingt zu, denn da war nichts Schrulliges. Alles war bei ihm wohl überlegt und entsprang genauem Wissen und langer Erfahrung. Dass er ganz ungeniert mit seiner Ziege durch den Ort zog, zeigte nur, dass er sich um das Gerede der Leute wenig kümmerte. Das hat mir schon damals sehr imponiert. Deshalb habe ich seine Prophezeiung bis heute nicht vergessen. Und jetzt, wo ich alt bin, und die längere Zeit auswärts wohne als daheim, da wird mir erst recht bewusst, was der alte Friedel damals meinte. …«

Im folgenden spürt der Autor dem Heimatgefühl nach, lässt Kindheitserinnerungen aufleben, unter anderem vom Skifahren am Kamerun und einem Geschmackserlebnis – dem Kümmelkäse aus dem Kamerun-Wirtshaus …

Klingenthal Magazin 89 (2018)
 
Das verwunschene Land
Erstausgabe 1997
© Verlag

Das verwunschene Land

Kaspar Klingtheler, Das verwunschene Land
erschienen 1997 im Verlag (cb) Sächsische Kunstwerk Leipzig
ISBN-10: 3000022899
ISBN-13: 978-3000022890
Gebundene Ausgabe: 295 Seiten

Bezug über:

Buchvertrieb Mey
Gartenstraße 81
08248 Klingenthal
Telefon 037467-24599
Mobil: 01729317276

Online Magazin (2018) > Literatur

 
Der erste Klingenthal-Roman?
Wiesbadener Volksbuch-Ausgabe Nr. 103 von 1918
© Archiv Enrico Weller

Der erste Klingenthal-Roman?

Dr. Enrico Weller machte im Rahmen seiner Recherchen zum 300-jährigen Gründungsjubiläum der Klingenthaler Geigenmacher-Innung Bekanntschaft mit einem unbekannten Text. Es ist die Erzählung »Der arme Geigenmacher und sein Kind« von Gustav Nieritz (1795–1876). Handelt es sich dabei vielleicht sogar um den ersten »Klingenthal-Roman«?
In seinem Beitrag im Klingenthal Magazin stellt der Musikwissenschaftler Weller die Akteure um den Geigenmacher »Hübelfritze« und die Romanhandlung vor, die in der 1840er Jahren spielt. Er analysiert die Erzählung auf der Suche nach Parallelen zwischen dem Romandorf »Schönwalde« und Klingenthal unter anderem nach der geografischen Lage, historischen Tatsachen wie etwa einer im Buch geschilderten Ruhrepidmie, der Mundart und der beschriebenen Lebensweise oder nach genannten Gewerben und Nebenerwerbszweigen wie etwa der Kammmacherei. »Für den Ort Schönwalde werden 150 Geigenmacher genannt. Diese Anzahl gab es um 1840 in Deutschland nur in Klingenthal und seinen Nachbargemeinden«, schildert Weller in seinem Artikel eine von zahlreichen Parallelen des Buchinhaltes zum realen Klingenthal. Ob nun »Der arme Geigenmacher und sein Kind« als erster Klingenthal-Roman gelten kann, lesen Sie im Klingenthal Magazin 83 (Nov. 2016).

Klingenthal Magazin 83 (2016) > Literatur
 

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