Neue CD: Vogtländische Heimatsagen
CD Vogtländische Heimatsagen
© L&M

Neue CD: Vogtländische Heimatsagen

CD-NEUERSCHEINUNG

Das Theaterdorf Zwota und der Verlag Concepcion Seidel präsentierten am 23. Feburar 2019 im der Flößerscheune der Flößerstube Muldenberg die neu erschienene CD »Vogtländische Heimatsagen«. Die Besucher erlebten von den Initiatoren vorgetragene Sagen. Auf der CD werden nach einer Einleitung von Thorald Meisel neun Sagen von Mitgliedern des Heimatverens Zwota gelesen: Karla Dunger, Ralf Edler, Jörg Fiegge, Rainer Keller, Lisa Köhler, Conny Meinl, Andrea Meisel, Thorald Meisel, Hans-Joachim Tittmann und Martina Zeißig. Zwischen den Sagen werden musikalische Einlagen von Andreas Schertel auf dem Akkordeon geboten. Die CD ist für 9,95 € online im Shop des Verlages shop.concepcion.de (Bestell-Nr. 640800033) erhältlich.

Die Gespensterfackel in der Nähe der Alberthöh
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Hans-Joachim Tittmann

Die Aschbergwiege
(bearbeitet von Adolf Böhm, Schwaderbach 1927), gelesen von Conny Meinl

Die Vogtsberger Laterne
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Rainer Keller

Der Pechkratzer
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Andrea Meisel

Der Schneckenstein
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Karla Dunger und Martina Zeißig

Das Woodrich
(unbekannter Autor), vorgetragen von Ralf Edler

Das Schilbacher Lohhaus
(Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Dresden 1874), gelesen von Lisa Köhler

Der geheimnisvolle Schacht in Brunndöbra
(Blicke in die Vergangenheit Klingenthals von Arthur Müller, Leipzig 1897), gelesen von Jörg Fiegge

De Wattfraa
(mündlich überliefert, in Mundart bearbeitet von Thorald Meisel), gelesen von Thorald Meisel

Musikstücke
gespielt von Andreas Schertel, Akkordeon:
• Blosbalgenlied (Komp. Max Schmerler)
• Mei Vuchtland is doch wunnerschie  (Komp. Hilmar Mückenberger)
• Musikwinkellied (Komp. Max Schmerler)
• Zen Schnedderedeng (Komp. Hilmar Mückenberger)
• Vogtländisches Schneelied (Komp. Max Schmerler)
• Feierohmdlied (Komp. Anton Günther)

Online Magazin (2019) > Literatur > Veranstaltungstipps
 
Kombinierer war erster Sieger auf der »Asch«
Autorin Kerstin Lehmann und Co-Autor Thorald Meisel
© Brand-Aktuell

Kombinierer war erster Sieger auf der »Asch«

Klingenthal, 23.01.2019. Noch 14 Tage sind es bis zum VIESSMANN FIS Weltcup Nordische Kombination in Klingenthal. Während die Schanze in der Sparkasse Vogtland Arena und vom Auslauf aus die 2-Kilometer lange Langlaufstrecke präpariert werden, bereiten sich auch die Händler und Gewerbetreibenden auf die Versorgung der Fans vor.
Würstchen werden derzeit geordert oder Glühwein bestellt. Natürlich werden auch wieder Fan-Artikel angeboten. Unter anderem wird man an einem der Stände oberhalb der Traversen Mützen, Schals und viele andere Sachen von VSC-Klingenthal und Vogtland-Arena erwerben können.
Auch ein eben erschienenes Buch wird dort angeboten. Passend zum Weltcup spielt ein Nordisch Kombinierter aus Klingenthal darin eine besondere Rolle. Es ist Manfred Meinhold. Er hat vor 60 Jahren, also 1959, das erste Springen auf der legendären Aschbergschanze gewonnen. Einen Tag vor der offiziellen Einweihung der Anlage fand am 31. Januar das Kombinationsspringen für den Internationalen Nordischen Skicup statt. Meinhold gewann damit also den ersten Wettkampf auf der legendären »Asch«.
An diese Geschichte erinnert wird in dem gerade erschienen Band »Schanzengeschichte(n)«. Kerstin Lehmann und Co-Autor Thorald Meisel erzählen viele weitere Geschichten rund um die Große Aschbergschanze, die jahrzehntelang das Leben in und um Klingenthal mitbestimmte und vielen Wintersportfans in bester Erinnerung ist.
Das bei Concepcion Seidel erschienene Buch »Schanzengeschichte(n)« ist zum Preis von 14,95 Euro am Souvenirstand und nach dem Weltcup im Eingangsgebäude der Sparkasse Vogtland Arena ebenso erhältlich wie in den »Freien Presse«-Shops.

© VSC, Online Magazin (2019) > Nordische Kombination > Literatur
 
Schanzengeschichte(n)
Buchtitel
© Conception Seidel

Schanzengeschichte(n)

Rund 70.000 Zuschauer drängten sich am 1. Februar 1959 im Klingenthaler Steinbachtal, um die Weihe der Großen Aschbergschanze zu erleben. Es war die größte Kulisse bei einer Sportveranstaltung, die das Vogtland jemals erlebte. Die Geschichte um die Schanze begann freilich viel früher. Drei Jahrzehnte war die Schanze Austragungsort hochkarätiger Skisprungveranstaltungen, der Höhepunkt dabei die Weltcup-Premiere 1986. Das Buch erinnert an eine zur Legende gewordenen Sportanlage und Kerstin Lehmann und Thorald Meisel erzählen Geschichten rund um die Klingenthaler Schanzenfamilie.
„Schanzengeschichte(n)“ ist im Verlag concepcion SEIDEL OHG in Hammerbrücke erschienen, kostet 14,95 € und ist im Buchhandel über die ISBN 978-3-86716-180-0 zu beziehen.

Online Magazin (2018) > Literatur
 
Glück gehabt
Harry Glaß holt 1956 Olympiabronze für Klingenthal
Collage: Th. Lenk

Glück gehabt

»Ich sehe uns noch in der Küche vorm Radio sitzen, um die Reportage vom Springen in Cortina d’Ampezzo zu hören. Es ist das Abschlussspringen anlässlich der Winterolympiade 1956. Ich höre noch die Stimme des Reporters. Aber was er sagte, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich nur noch, dass das, was da geschah, damals für uns kaum zu glauben war. Auch als man am Marktplatz unterhalb des Rathauses eine Tribüne aus Holz zimmerte, konnte ich es mir noch nicht vorstellen. Doch dann, ich sehe es noch genau vor mir: Der Platz ist spärlich beleuchtet (in meiner Erinnerung), aber voller Menschen. Dicht an dicht gedrängt jubelten sie in Richtung Tribüne, jubeln sie ihm zu, dem kleinen, großen Mann aus Sachsenberg, der in Cortina die Bronze-Medaille gewonnen hatte, Harry Glass. …
Danach war in Klingenthal nichts mehr wie vorher. Jedenfalls im Winter und für uns Kinder. Wo es nur möglich war, wurde eine Schanze gebaut. Anfangs waren es kleine Hügel. Doch schnell wurden die aus Schnee gebauten Schanzen immer größer. … Wir gingen zum Springen, wie man heutzutage in seiner Freizeit zum Tablet oder Handy greift. …
Ich erinnere mich noch, wie wir eines Tages (zwei gleichaltrige Freunde und ich, sonst aber niemand) an einem Nachmittag zum Springen waren auf der Reinhold-Glass-Schanze (hinten im Dürrenbachtal). Eigentlich hätte man an diesem Tage dort nicht springen sollen. …«

Im Klingenthal Magazin Nr. 90 (Dez. 2018) lesen Sie, wie es weitergeht. »Glück gehabt« – winterliche Kindheitserinnerungen von Kaspar Klingtheler in der Reihe »Geschichten von zu Hause«.

Klingenthal Magazin 90 (2018)
 
Bis zum letzten sehnlichsten Wunsch …
Ausschnitt aus einem Gemälde von L. Fischer, 1962
© L. Fischer

Bis zum letzten sehnlichsten Wunsch …

Kaspar Klingtheler: »Bis zum letzten sehnlichsten Wunsch …« – ein neuer Beitrag in der Reihe »Geschichten von zu Hause« im Klingenthal Magazin 89 (Sept. 2018).

»›Ihr könnt euch noch so weit fort machen, Ihr werdet immer wieder zurück kommen! Und wenn es nur noch euer letzter sehnlichster Wunsch ist.‹ Das prophezeite uns vor versammelter Klasse der Fiedel Gerhard. Wir hatten ihn in Chemie. Ich werde nie vergessen, wie er im bunt karierten Hemd und seiner Krachledernen, samt grüner Wadenstutzen, mit seinem Schubkarren und seiner Ziege durch Sachsenberg zog. Dabei traf für ihn, was man als Original bezeichnet, nur bedingt zu, denn da war nichts Schrulliges. Alles war bei ihm wohl überlegt und entsprang genauem Wissen und langer Erfahrung. Dass er ganz ungeniert mit seiner Ziege durch den Ort zog, zeigte nur, dass er sich um das Gerede der Leute wenig kümmerte. Das hat mir schon damals sehr imponiert. Deshalb habe ich seine Prophezeiung bis heute nicht vergessen. Und jetzt, wo ich alt bin, und die längere Zeit auswärts wohne als daheim, da wird mir erst recht bewusst, was der alte Friedel damals meinte. …«

Im folgenden spürt der Autor dem Heimatgefühl nach, lässt Kindheitserinnerungen aufleben, unter anderem vom Skifahren am Kamerun und einem Geschmackserlebnis – dem Kümmelkäse aus dem Kamerun-Wirtshaus …

Klingenthal Magazin 89 (2018)
 
Das verwunschene Land
Erstausgabe 1997
© Verlag

Das verwunschene Land

Kaspar Klingtheler, Das verwunschene Land
erschienen 1997 im Verlag (cb) Sächsische Kunstwerk Leipzig
ISBN-10: 3000022899
ISBN-13: 978-3000022890
Gebundene Ausgabe: 295 Seiten

Bezug über:

Buchvertrieb Mey
Gartenstraße 81
08248 Klingenthal
Telefon 037467-24599
Mobil: 01729317276

Online Magazin (2018) > Literatur

 
Der erste Klingenthal-Roman?
Wiesbadener Volksbuch-Ausgabe Nr. 103 von 1918
© Archiv Enrico Weller

Der erste Klingenthal-Roman?

Dr. Enrico Weller machte im Rahmen seiner Recherchen zum 300-jährigen Gründungsjubiläum der Klingenthaler Geigenmacher-Innung Bekanntschaft mit einem unbekannten Text. Es ist die Erzählung »Der arme Geigenmacher und sein Kind« von Gustav Nieritz (1795–1876). Handelt es sich dabei vielleicht sogar um den ersten »Klingenthal-Roman«?
In seinem Beitrag im Klingenthal Magazin stellt der Musikwissenschaftler Weller die Akteure um den Geigenmacher »Hübelfritze« und die Romanhandlung vor, die in der 1840er Jahren spielt. Er analysiert die Erzählung auf der Suche nach Parallelen zwischen dem Romandorf »Schönwalde« und Klingenthal unter anderem nach der geografischen Lage, historischen Tatsachen wie etwa einer im Buch geschilderten Ruhrepidmie, der Mundart und der beschriebenen Lebensweise oder nach genannten Gewerben und Nebenerwerbszweigen wie etwa der Kammmacherei. »Für den Ort Schönwalde werden 150 Geigenmacher genannt. Diese Anzahl gab es um 1840 in Deutschland nur in Klingenthal und seinen Nachbargemeinden«, schildert Weller in seinem Artikel eine von zahlreichen Parallelen des Buchinhaltes zum realen Klingenthal. Ob nun »Der arme Geigenmacher und sein Kind« als erster Klingenthal-Roman gelten kann, lesen Sie im Klingenthal Magazin 83 (Nov. 2016).

Klingenthal Magazin 83 (2016) > Literatur
 
Wahnsinn Wasalauf
Monty Gräßler, Wahnsinn Wasalauf
© Verlag

Wahnsinn Wasalauf

Es sind spektakuläre Bilder, die jeden ersten Sonntag im März von Mittelschweden aus um den Erdball gehen. Mit fast 16.000 Teilnehmern ist der 90 Kilometer lange Wasalauf von Sälen nach Mora der größte und älteste Skilanglauf-Wettkampf der Welt. Er gilt als ein Muss für jeden ambitionierten Langläufer. Das erklärt auch, warum der »Vasaloppet« auf dem Weg zum 100. Jubiläum nichts an Anziehungskraft eingebüßt hat. Im Gegenteil: Die Startplätze für 2016 und 2017 waren innerhalb von 90 Sekunden ausgebucht. Wahnsinn!
Um den Mythos Wasalauf zu erkunden, machen sich Jahr für Jahr auch viele Deutsche auf den Weg. Der Autor Monty Gräßler hat sich einer der Gruppen angeschlossen und beim 90. Wasalauf selbst auf die Bretter gestellt. Ergebnis ist das erste deutschsprachige Buch über den Klassiker. In dem spannend und unterhaltsam geschriebenen Erlebnisbericht wird der Leser quasi mit in die Loipe genommen. Er erfährt vom Riesenansturm am Start und von der Euphorie auf der ersten Hälfte genauso wie von der Quälerei ab Kilometer 80 und großen Emotionen im Ziel.
Das 180-seitige Buch wartet mit vielen beeindruckenden Fakten zum Wettkampf und einer ganzen Reihe von wertvollen Tipps auf. Die Geschichten der schnellsten, prominentesten und außergewöhnlichsten deutschen Starter runden das Werk ab. Der Autor hat dafür nicht nur den einzigen deutschen Sieger des Wasalaufes besucht, sondern unter anderem auch einen Brandenburger ausfindig gemacht, der im Organisationsteam eine wichtige Rolle spielt. Auch die Geschichte eines Wasaläufers ohne Arme und das Porträt eines Vasaloppet-Veterans aus dem Ruhrpott waren so noch nirgends nachzulesen.

Wahnsinn Wasalauf – Über die Faszination des größten und legendärsten Skilanglaufrennens der Welt. Produziert von der Pro Business GmbH Berlin Oktober 2016. ISBN: 978-3-86460-551-2, Preis: 19.90 Euro. In Kürze auch als e-Book (11,99 Euro) erhältlich. www.wahnsinn-wasalauf.de

Online Magazin (2016) > Literatur
 
Buch »Klingenthaler Geigenbau«
Klingenthaler Geigenbau
© Thomas Lenk

Buch »Klingenthaler Geigenbau«

NEUERSCHEINUNG: Das Buch »Klingenthaler Geigenbau« ist eine einzigartige Dokumentation, die in limitierter und nummerierter Auflage von nur 300 Exemplaren von der Stadt Klingenthal anlässlich des Jubiläums »300 Jahre Geigenmacherinnung Klingenthal« verlegt wurde. Es enthält Beiträge zur Geschichte des Klingenthaler Geigenbaus der Musikwissenschaftler Dr. Enrico Weller und Dr. Albin Buchholz, von Dr. Torsten Graupner, Xenia Brunner – Leiterin des Musik- und Wintersport­museums Klingenthal – sowie der Musikinstrumentenbauer Anna Karoline Meinel und Ekkard Seidl.
Außerdem beinhaltet das Buch einen Katalog historischer Instrumente, die zur Sonderausstellung 2016 in Klingenthal ausgestellt waren. Mit farbigem Bildteil und Maßprotokollen werden 30 Geigen, fünf Bratschen, zwei Gitarren und zwei Violinbogen präsentiert. Die historischen Instrumente stammen von über 20 Erbauern aus Klingenthal – von Georg Friedrich Hopf (1687 – 1734) bis Carl August Hopf (1832 – 1918) – und wurden von Geigenmachermeister Ekkard Seidl in Markneukirchen fotografisch dokumentiert, vermessen und zugeordnet.

Sichern Sie sich Ihr Exemplar dieser exklusiven limitierten Edition mit Ihrer rechtzeitigen Bestellung!

ISBN 978-3-00-052906-1, Klingenthaler Geigenbau
Klingenthaler Geigenbaugeschichte und Katalog historischer Instrumente aus drei Jahrhunderten.
Verlag: Stadt Klingenthal
Vertrieb: Ekkard Seidl, www.seidlgeigen.de
Hardcover, Fadenheftung, ca. 21 x 30 cm,
184 Seiten mit farbigem Bildteil

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Online Magazin (2016) > Literatur
 
Der Markneukirchner und die Klingenthaler Geigen
Ekkard Seidl mit einer historischen Klingenthaler Geige
© Thomas Lenk

Der Markneukirchner und die Klingenthaler Geigen

Das Buch »Klingenthaler Geigenbau«, das zum Jubiläum »300 Jahre Geigenmacherinnung« erscheint, enthält Beiträge zur Geigenbaugeschichte und präsentiert über 30 historische Klingenthaler Instrumente, um deren Dokumentation sich der Mark­neukirchner Geigenmachermeister Ekkard Seidl besonders verdient gemacht hat. In ihrem Beitrag »Der Markneukirchner und die Klingenthaler Geigen« lässt Xenia Brunner, Leiterin des Musik- und Wintersportmuseums Klingenthal, den Leser an der Spurensuche teilhaben.

> Beitrag zum Buch »Klingenthaler Geigenbau«

Klingenthal Magazin 82 (2016)
 

 

 
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