Sonderausstellung »Handwerk trifft Musik«
Nachwuchs-Geigenbauerin in der Berufsschule
© Thomas Lenk

Sonderausstellung »Handwerk trifft Musik«

07.–18.06.2017. »Handwerk trifft Musik« ist der Titel einer Sonderausstellung, welche das Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal vom 7. bis 18. Juni 2017 zeigt: Die Berufs- und Berufsfachschule für Vogtländischen Musikinstrumentenbau stellt ihre Berufsfachschulausbildungsgänge für Streich-, Handzug- und Zupfinstrumentenmacher vor. Dafür präsentieren die diesjährigen Abschlussklassen unter anderem auch ihre Gesellenstücke.
Initiator der Sonderausstellung war die Schule mit Karsten Meinel an der Spitze selbst. In Zusammenarbeit mit dem Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal wurde nun eine Präsentation erstellt, bei welcher die Besucher auch über die Geschichte der Schule und ihre aktuellen Ausbildungsangebote mehr erfahren. Die Schau der Gesellenstücke wurde von den Lehrlingen der Schule selbst mitgestaltet, so kann sich der Betrachter auch über den Erbauer des Instruments, seinen beruflichen Werdegang und sein Verständnis zu diesem besonderen Beruf des Instrumentenmachers informieren. Als einer von drei Ausbildungsstandorten in ganz Deutschland für die Fachrichtung Instrumentenbau besitzt die Schule in Klingenthal nicht nur deshalb einen besonderen überregionalen Stellenwert, sondern ist auch Spiegel der geschichtlichen Entwicklung einer ganzen Region mit dem sinnbildlichen Beinamen »Musikwinkel«: Am 1. November 1843 erhielt der Klingenthaler Kantor Christian Friedrich Weber von der Königlich-Sächsischen Staatsregierung 100 Thaler „für die Anschaffung von Musikinstrumenten“ zur Gründung der von ihm vorgeschlagenen Musikschule. Ziel war es, die Kinder und Jugendlichen des Ortes für ihre spätere berufliche Laufbahn im Instrumentenbau mit Grundkenntnissen auszustatten. Kantor Weber betrachtete die Musikschule damals als einen unerlässlichen Teil der Musikinstrumentenindustrie, denn seiner Meinung nach konnten nur gut ausgebildete Fachkräfte qualitativ hochwertige Instrumente bauen und damit den gewünschten ausgezeichneten Ruf des Vogtändischen Musikinstrumentenbaus erzeugen. Deshalb war auch die Entwicklung von der Musikschule zur Gewerbe- und schließlich Berufs- und Berufsfachschule nahezu fließend. Bereits 1880, 1885 und 1906 wurde das „Regulativ“ der Schule umgestaltet und maßgeblich auch die fachliche und handwerkliche Ausbildung im Musikinstrumentenbau als Ausbildungsziel aufgenommen. Dies geschah zu dieser Zeit häufig in Abendkursen. Parallel zur musikalischen Ausbildung wurde zunehmend auch auf die kaufmännische Ausbildung Wert gelegt. 1911 wurde das Gebäude der Jahn’schen Fortbildungsund Handelslehranstalt auf dem Amtsberg eingeweiht. Die Musikschule – bis dato in beengten Verhältnissen neben der Pfarrei der Rundkirche „Zum Friedefürsten“ untergebracht, sollte genau auf der Ortgrenze zwischen Klingenthal und Brunndöbra ein neues Gebäude erhalten. Doch dies verhinderte der Erste Weltkrieg. In diese Zeit fällt auch die inhaltliche Erweiterung der Schule: Während bis 1906 der jeweilige Kantor auch Direktor der Musikschule war, wurde fortan ein Direktor für die „Musik- und Gewerbeschule“ gesucht. Eine Zeit lang war die sogenannte Gewerbeschule auch im Gebäude der Goethe-Schule (heute Standort des Edeka-Marktes) untergebracht. So wechselten die Unterrichtsorte bis Ende der 1920er Jahre und schließlich fanden Musikschule und Berufsschule gemeinsam ihren Platz im Gebäude der Jahn’schen Handelsschule am Amtsberg, wo sie sich bis heute befinden. Längst organisatorisch getrennt voneinander, wechselten die Namen und Träger der Schulen auch in den folgenden fast 100 Jahren. Wie eng die Ausbildungen von Musikschule und Instrumentenbau zusammengehörten, bezeugen bis heute einige Reliquien: Im Schulgebäude gleich neben dem Eingang zum Direktorat hängt bis heute die Innungsfahne der Gemischten Musikinstrumentenmacherinnung Brunndöbra.
Die Gewerbeschule im Gebäude der Goethe-Schule beherbergte einst auch eine Sammlung von Musikinstrumenten, welche die Hersteller im Klingenden Tal für die Ausstattung eines Gewerbemuseums ab 1893 zusammengetragen hatten. Einige Instrumente haben die Wirren der Zeit überstanden und befinden sich heute im Fundus des städtischen Musik- und Wintersportmuseums Klingenthal.
In der Gegenwart befinden sich sowohl die Berufs- und Berufsfachschule als auch die Musikschule in Trägerschaft des Vogtlandkreises. Generationen von Musikinstrumentenmachern und Musikschülern wurden von hochqualifiziertem Lehrpersonal ausgebildet – der Grundstein für einen ausgezeichneten Ruf der Schule und des gesamten Musikwinkels. Übrigens weit über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus, denn regelmäßig ist die Liste der Bewerbungen für die raren Ausbildungsplätze international.

„Handwerk trifft Musik“ vermittelt mit den Gesellenstücken ein lebendiges Bild der Tradition des Musikinstrumentenbaus im Musikwinkel. (7. bis 18. Juni 2017, das Museum mit Sonderausstellung ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr und Samstag/Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet).

© Xenia Brunner, Online Magazin (2017) > Ausstellungen
 
Sonderausstellung »Über Zwota und die Welt«
Sonderausstellung »Über Zwota und die Welt«
© Harmonikamusuem

Sonderausstellung »Über Zwota und die Welt«

5 Jahre Sonderausstellungen im Mundart- und Erlebnisraum

Am 10. April wird 18 Uhr im Harmonikamuseum Zwota eine neue Ausstellung eröffnet, die sich dem 5-jährigen Bestehen des Mundart- und Erlebnisraumes widmet. Gezeigt wird die Ausstellung bis Ende Juli 2017 zu den Öffnungszeiten des Harmonikamuseums Zwota.

Rückblick

Die Idee, das seit 1986 bestehende Harmonikamuseum in Zwota mit wechselnden Ausstellungen zu ergänzen, verfolgte der Zwotaer Thorald Meisel schon über Jahre. Bereits seit 1996 hatte er Ausstellungen in Klingenthal organisiert, sowie in den Wintermonaten im Klingenthaler Museum Dr. Giers-Haus Vorträge zu regionalen Themen gehalten. Im Herbst 2011 nahm das Projekt in Zwota Gestalt an, als nach der Auflösung der Ausstellung mit internationalen Polizeiuniformen Räume im ehemaligen Schulgebäude zur Verfügung standen.
Thomas Hennig, damals ehrenamtlicher Bürgermeister in Zwota, zeigte sich von den Plänen angetan. Im November 2011 stellte Meisel seine Gedanken dem Zwotaer Gemeinderat vor, der dem Vorhaben seine Zustimmung gab. Für die Ausgestaltung der Räume konnte mit der Klingenthaler Architektin Tanja Meisel ein weiterer »kreativer Kopf« gefunden werden, wie es »Freie Presse«-Redakteur Ronny Hager bei der Eröffnung im Juni 2012 formulierte. Die Unterstützung des Projekt durch Handwerk und Gewerbe war enorm, wie man noch heute auf der Tafel in der Ausstellung nachlesen kann. Dass von der Vorstellung des Vorhabens bis zur Eröffnung der ersten Ausstellung nur knapp sechs Monate lagen, spricht für sich.
Eröffnet wurde der Mundart- und Erlebnisraum mit einer Ausstellung über den Grafiker Richard Grimm-Sachsenberg (1873–1952) und den aus Zwota Mundartdichter Max Schmerler (1873–1960), zwei Männer, die seit der Lehrerausbildung in Auerbach eng befreundet waren – und das ein Leben lang. Dass unter den zahlreichen Gästen auch Nachkommen von Max Schmerler waren, freute die Organisatoren ganz besonders. Dr. Roland Schmerler, der Enkel vom Max, hält  seither die Treue.
Inzwischen wurden unter Regie von Thorald Meisel fast 20 Ausstellungen organisiert. Die meisten natürlich im Mundart- und Erlebnisraum Zwota – aber auch in den Partnerstädten Neuenrade und Castelfidardo haben die Zwotaer Spuren hinterlassen, ebenso in Markneukirchen. Selbst für die Ausstellung der aus Zwota stammenden und in Mecklenburg-Vorpommern lebenden Malerin Karin Zimmermann 2014 im Klingenthaler Museum im Dr. Giers-Haus waren die Kontakte geknüpft worden.

Nur einige der Ausstellungsthemen seit 2012 seien hier aufgezählt:
Kunst im Skisport
Klingenthal und Zwota – Alt und neu
Weihnachten und mehr …
Bilder aus der Heimat
Brückenschlag nach Böhmen – zur Wiedereröffnung der Bahnlinie nach Kraslice/Graslitz im Mai 2000
Klingenthal und seine Partnerstädte Kraslice, Neuenrade und Castelfidardo
Skisport im oberen Vogtland  – in Markneukirchen
Klingenthal & Zwota in Bild & Fotografie – in Neuenrade/Sauerland
Omaggio di Klingenthal (Hommage an Klingenthal) – in Castelfidardo/Italien
5 Jahre Mundart- und Erlebnisraum sind eine Erfolgsgeschichte. Mehr als 1500 Besucher pro Jahr sind für die kleine Einrichtung, die derzeit meist nur an drei Wochentagen geöffnet ist, eine stolze Zahl.
Möglich ist das nur mit vielen Partner. Seit 2015 steht der Heimatverein Zwota mit seinem Vorsitzenden René Goram hinter dem Projekt. Bürgermeister Thomas Hennig gewährleistete die Unterstützung der Stadt Klingenthal für die Ausstellungen 2013 und 2015 in Neuenrade und 2013 in Castelfidardo. Um originelle Plakate, mit denen  für die Ausstellungen geworben wird, kümmert sich Thomas Lenk.
Ein besonderes Dankeschön gilt den Fotografen Helmut Schneider (Oelsnitz), Hans Hoyer, Siegfried Hufnagl (beide aus Klingenthal), Egbert von Mühlleithen (Falkensee bei Berlin) und Zdenek Novak (Kraslice).

Partner bei den Ausstellungen waren zudem
Maltreff Bad Elster
Bilderwerkstatt Klingenthal
Heimatverein Topas Tannenbergsthal (Vorsitzender Manfred Schattner)
Drechselei Frank Kuhnert aus Zwota & Rothenkirchen
Verein »Mundharmonika live« (Vorsitzender Karsten Meinel)
Alt-Bürgermeister Klaus Peter Sasse aus Neuenrade
Verein »Pro Loco« aus Castelfidardo (Vorsitzender Aldo Belmonti)
Alt-Bürgermeister Jan Kreuzinger aus Luby/Tschechien
Verein Falkart Falkenstein
Dr. Roland Schmerler aus Dresden
Blockflötenbaumeister Gerald Schneider aus Zwota
Saitenmachermeister Wolfgang Frank aus Zwota
Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal
Angelika & Ulf Thiem vom Zigarren- und Heimatmuseum Schöneck
Wintersportverein Erlbach & VSC Klingenthal
Maria Strobel aus Zwota und Karla Dunger aus Tannenbergsthal
Filmemacher Claus Dunsch – denn in der Ausstellung gibt es auch bewegte Bilder zu sehen.
Nicht vergessen werden soll der Verein Akkordeonscene Klingenthal mit Andreas Schertel, der auch 2014 einen Vortrag im Harmonikamuseum zur Musikgeschichte im oberen Vogtland musikalisch umrahmente, und natürlich die Vogtländische Literaturgesellschaft »Julius Mosen«  mit ihrem Vorsitzenden Dr. Frieder Spitzner.

Ausblick

Neben der Jubiläumsausstellung sind für dieses Jahr drei weitere Projekte in Arbeit. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit Markus Burkhardt aus Treuen und Martin Kolpuch aus Luby, wird rechtzeitig vor der Zwoticher Körbe (11. bis 13. August) öffnen.
Desweiteren wird es wieder eine Ausstellung der Vogtländischen Literaturgesellschaft »Julius Mosen« geben. Dr. Frieder Spitzner hatte die Idee, im Rahmen von Vogtlands Lieblingsbuch 2016 die Neuerscheinungen des vergangenen Jahres im Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal zu zeigen – und im Mundart- und Erlebnisraum in Zwota an die Bücher zu erinnern, die bei der ersten Veranstaltung dieser Reihe 2006 gezeigt wurden. Da die beiden Einrichtungen in Klingenthal und Zwota mit einem Kombiticket verbunden sind, bietet sich  diese Möglichkeit der Zusammenarbeit.
Auch die Ausstellung für die Adventszeit 2017 nimmt bereits Gestalt an. Siegfried Hufnagl war dazu in den vergangenen Winterwochen bei Schnee und Sonnenschein für ein besonderes Foto-Projekt unterwegs. Auch die Adventszeit in den Partnerstädten Kraslice, Neuenrade und Castelfidardo wird ein fotografisches Thema sein. Zudem will der Musikprofessor Peter Thalheimer mit einer Ausstellung an die Tradition des Blockflötenbaus in Zwota erinnern. Für das Frühjahr 2018 ist eine Schau mit historischen Aufnahmen aus Klingenthal und Zwota geplant.

> Website des Harmonikamuseums

Online Magazin (2017) > Museen und Ausstellungen
 

Weihnachtsberge erzählen Geschichte(n)




Das 21. mal bereits stimmt das Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal mit seiner Weihnachtsausstellung auf das Fest ein. Museumsleiterin Xenia Brunner zeigt in Ihrem Beitrag im Klingenthal Magazin getreu dem diesjährigen Motto »Weihnachtsberge erzählen Geschichte(n)« den Wandel der Weihnachtsberge in Gestalt und Motiv auf. Zu dieser Entwicklung der Weihnachtsberge gehören auch Buckelbergwerke, Landschaftskrippen, Märchenberge, Geduldsflaschen und natürlich die ursprüngliche Krippe – von allem sind Vertreter in der Weihnachtsschau zu sehen. Außerdem erwarten den Besucher die heimische Figurenwelt wie Moosmann und Bergmann, Räuchermänner, Schnitzereien, Hand- und Bastelarbeiten sowie Spielsachen aus verschiedenen Epochen.
Am 26. November wird die Ausstellung mit einer Veranstaltung eröffnet; sie ist bis 8. Januar 2017 zu sehen (Klingenthal, Schloßstraße 3, geöffnet Di–Fr 10–16 Uhr, Sa/So/Feiertage 13–17 Uhr; Heiligabend und Silvester 11–14 Uhr).

Klingenthal Magazin 83 (2016) > Ausstellungen
 
Sonderöffnung und Wahl »Vogtlands Lieblingsbuch«
Pfarrer Karl-Heinz Schmidt zur Zwotaer Kirmes 2007
© Thomas Lenk

Sonderöffnung und Wahl »Vogtlands Lieblingsbuch«

Zwota, 9. Oktober 2016. Die Ausstellung über historische Zwotaer Gewerbe im Mundart- und Erlebnisraum des Zwotaer Harmonikamueums  und die Wanderausstellung »Vogtlands Lieblingsbuch« haben am Sonntag, den 9. Oktober, zusätzlich von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Vorgestellt werden dabei 62  Neuerscheinungen des Jahres 2015, die einen Bezug zum Vogtland haben, darunter Mundartbücher von Karl-Heinz Schmidt,  dem langjährigen Pfarrer der Kirchgemeinde Sachsenberg-Georgenthal, der in diesem Jahr verstorben ist, sowie vom Klingenthaler Stephan Ernst, der einen Band über seine Reisen in den Altai vorgelegt hat. Die Besucher können dabei ihre Stimme zur Wahl von »Vogtlands Lieblingsbuch«. Mit Dr. Frieder Spitzner steht zudem der Vorsitzende der Vogtländischen Literaturgesellschaft »Julius Mosen« zu den Büchern Rede und Antwort.
Die Sonderausstellung zu den Zwotaer Gewerken und die Literatur-Wanderausstellung sind in Verbindung mit dem Harmonikamuseum  bis einschließlich 13. Oktober geöffnet, dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr.
Vorbereitet wird derzeit die Ausstellung »Klingenthal in den 1960er Jahren«, die am 28. Oktober im Mundart- und Erlebnisraum eröffnet wird.

Heimatverein Zwota, Online Magazin (2016), > Ausstellungen
 
Sonderöffnungszeiten des Harmonikamuseums
Aus einer Mundharmonika-Reklame der Fa. Jos. Fischer
© Thomas Lenk

Sonderöffnungszeiten des Harmonikamuseums

2016. Das Harmonikamuseum Zwota und die Sonderausstellung haben an diesen Tagen zusätzlich von 14 bis 17 Uhr geöffnet:
Samstag, 23. Juli 2016 zur Kirmes in Zwota
Samstag, 10. September 2016 während des Harmonikatreffens
Sonntag, 9. Oktober 2016 »Vogtlands Lieblingsbuch« im Mundart- und Erlebnisraum
Sonntag, 27. November 2016 zum Zwotaer Weihnachtsmarkt am 1. Advent

In Verbindung mit einem Besuch des Klingenthaler Musik- und Wintersportmuseums (Schloßstraße 3) kann die für beide Einrichtungen gültige Kombi-Karte genutzt werden.

Online Magazin (2016) > Ausstellungen
 
Ausstellung »1631–2016: Zwota und seine Gewerke«
Blick auf Zwota
© Archiv Th. Meisel

Ausstellung »1631–2016: Zwota und seine Gewerke«

Zwota, bis Oktober 2016. Sonderausstellung „1631–2016: Zwota und seine Gewerke“ im Mundart- und Erlebnisraum des Harmonikamuseums Zwota – eine Retrospektive zum Wirtschaftsleben des Ortes in seiner 385-jährigen Geschichte.

1631 steht als Gründungsjahr für Zwota. 385 Jahre sind seither vergangen. Eine neue Ausstellung des Heimatvereins im Mundart- und Erlebnisraum zeigt in Ergänzung zum Harmonikamuseum das Wirtschaftslebens des Dorfes früher und heute – Bergbau und Schiefergewinnung, Papierherstellung und Brauerei. Einen Schwerpunkt bildet natürlich der Musiksinstrumentenbau – angefangen vom Geigenbau im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart mit Blockflötenherstellung der Firma Schneider, der Saitenmacherei von Wolfgang Frank und der Stimmpfeifenmacherei von Dieter Meinel. Die Ausstellung entstand mit Unterstützung zahlreicher Spender, denen herzlich gedankt wird.

Eröffnet wird die neue Schau am 7. März, 18 Uhr. Zu sehen ist sie bis Ende Oktober 2016 zu den Öffnungszeiten des Harmonikamuseums Zwota zu sehen; Dienstag bis Donnerstag 10 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon 037467-22262).

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Fachtagung und Sonderausstellung
Berufs- und Berufsfachschule »Vogtländischer Musikinstrumentenbau Klingenthal«
© Thomas Lenk

Fachtagung und Sonderausstellung

14.04.2016. Anlässlich des Jubiläums »300 Jahre Geigenmacherinnung Klingenthal« findet am Donnerstag, den 14. April 2016 ab 9 Uhr in die Berufs- und Berufsfachschule »Vogtländischer Musikinstrumentenbau Klingenthal« (Amtsberg 12) eine Fachtagung statt. Die Tagung mit Vorträgen wird begleitet von einer Ausstellung von Herstellern der Gegenwart.
Im Anschluss wird 15 Uhr die Eröffnung der Sonderausstellung »300 Jahre Geigenmacherinnung Klingenthal« im Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal (Schloßstraße 3) von historischen Klingenthaler Instrumenten stattfinden.
Die Vorträge der Fachtagung und die Instrumente der Ausstellung werden sich im Anschluss an die Jubiläumsereignisse in einem Buch wiederfinden, das in limitierter Auflage von 300 Exemplaren geplant ist.
Weitere Fragen werden unter Telefon 0049 (0)37467/64829 gerne beantwortet.

Zeitplan der Fachtagung 300 Jahre Geigenmacherinnung Klingenthal
Donnerstag, den  14. April 2016 in der Berufs- und Berufsfachschule für Vogtl. Instrumentenbau in Klingenthal, Amtsberg 12

09.00 Uhr Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Klingenthal und Oberstudiendirektor Tasso Börner, Schuldirektor mit musikalischer Umrahmung durch die  Berufsschüler

09.15 Uhr Ausblick der Tagungsleitung (Dr. Weller)

09.30 Uhr Anna Karoline Meinel: Leben und Werk des Klingenthaler Geigenbaumeisters Andreas Hoyer und seiner Söhne im 18. und 19. Jahrhundert, beschrieben am Beispiel ausgewählter Instrumente

10.00 Uhr Maike Mosch: Die Geschichte des Gitarrenbaus in Klingenthal (auf Basis der Diplomarbeit von 2005)

10.30–10.45 Uhr Kaffeepause

10.45 Uhr Dr. Torsten Graupner: Instrumentenbau und Haussierhandel von 1780 bis 1900: Die Klingenthaler Geigenbauer der Familie Graupner

11.15 Uhr Xenia Brunner: Kulturhistorisches zum  Geigenbau und der Musikstadt Klingenthal

Anschließend  Mittagspause mit musikalische Untermalung sowie Präsentation verschiedener Hersteller

13.00 Uhr Dr. Enrico Weller: Quellen zum Klingenthaler Geigenbau

13.30 Uhr Ekkard Seidl: Die Instrumente der Sonderausstellung

14.00 Uhr Diskussion, Schlusswort, Ausblick

Im Anschluss/15.00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung im Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal

Änderungen vorbehalten.

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Weihnachtsausstellung 2015




Weihnachtsausstellung im Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal, vom 28.11.2015 bis 10.01.2016; Motto: „Die gute alte Zeit“.

Die Weihnachtsausstellung „Die gute alte Zeit“ erinnert an die Weihnachtsausstellung im Gasthof „Glück auf“ (ehemals „Reichsadler“, im Ortsteil Brunndöbra) vor 60 Jahren. 1955 und 2015 ist das Motto gleich: eine Ausstellung für Klingenthaler mit Klingenthaler Ausstellungsstücken – Karussells, Riesenräder, Kaufmannsläden und Puppenstuben gibt es ebenso zu bestaunen, wie Lichterbögen, Pyramiden und Schnitzereien.

Termine im Rahmen der Weihnachtsausstellung:
An den Adventssonntagen Schauvorführungen Schnitzen und Handarbeiten.
Sa. 28.12.: 11.00 Uhr Eröffnung Musikalische Beiträge der Musikschule Vogtland
So. 20.12.: 14.30 Uhr „De Sachsenberger Maad“
So. 27.12.: 14.00 Uhr „De Sachsenberger Maad“

Öffnungszeiten:
Di–Fr. 10–16 Uhr, Sa/So/Feiertage 13–17 Uhr
Heiligabend und Silvester 11–14 Uhr
Montag, 28.12.2015: 10–16 Uhr

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Ausstellung „Bilder aus der Heimat“
Gasthof und Bushaltestelle »Zum Grünen Baum«
© Archiv Thorald Meisel

Ausstellung „Bilder aus der Heimat“

Zwota, bis 18. Februar 2016. Sonderausstellung „Bilder aus der Heimat“ im Mundart- und Erlebnisraum des Harmonikamuseums Zwota

Am 26. November wurde unter Regie des Heimatvereins Zwota im Mundart- und Erlebnisraum die neue Ausstellung unter dem Titel "Bilder aus der Heimat" eröffnet, die bis Ende Februar zu sehen sein wird. Gestaltet ist sie mit Fotos von Martin und Josef Kolpuch aus Luby/Schönbach, Siegfried Hufnagl und Hans Hoyer aus Klingenthal sowie Thorald Meisel. Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben Ingrid Herold aus Klingenthal und Evelyn Kleider aus Zwota.
Erstmals gezeigt werden künstlerische Arbeiten von Gretel Schwenk, einer gebürtigen Mühlleithenerin, die im August 2015 im Alter von 80 Jahren verstorben ist.
Die Ausstellung ist bis Ende Februar 2016 zu den Öffnungszeiten des Harmonikamuseums Zwota zu sehen; Dienstag bis Donnerstag 10 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon 037467-22262).
SONDERÖFFNUNGZEIT: Sonntag, 14.02.2016, 14 bis 16 Uhr

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Musikalische Raritäten
Fotos aus 15 Jahren Mundharmonika live
© Thorald Meisel

Musikalische Raritäten

Zwota, ab 15.09.2015. „Musikalische Raritäten“ ist der Titel einer neuen Sonderausstellung im Harmonikamuseum Zwota, die ab 15. September zu sehen ist, und in Zusammenarbeit zwischen dem Heimatverein Zwota, dem Förderverein für das Harmonikamuseum dem dem Verein Mundharmonika live entstand. Die Eröffnung erfolgt im Rahmen des 15. Festivals Mundharmonika live. Ein fotografischer Rückblick auf die Höhepunkte von Mundharmonika live der vergangenen Jahre bildet einen Teil der Ausstellung. Das 1986 eröffnete Harmonikamuseum zeigt dazu Mundharmonikas und Akkordeon aus seinem Fundus, die bislang noch nicht in der Öffentlichkeit zu sehen waren. Ergänzt wird die Schau durch historisches Bild- und Textmaterial zur Geschichte der Mundharmonika im Klingenthaler Raum. Zu sehen ist die Sonderausstellung bis 29.10.2015.

Geöffnet ist dienstags bis donnerstags 10 bis 16 Uhr – sowie nach Vereinbarung unter Telefon 037467 22262.

Online Magazin (2015) Ausstellungen, Mundharmonika live
 

 

 
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