Dampflokomotiven beim Bau der „Elektrischen“
Dampflokomotive Sächsische I M 251, 1902
© Archiv Helmut Mißbach

Dampflokomotiven beim Bau der „Elektrischen“

Die Lok der Gattung I M aus der sächsichen Maschinenfabrik Chemnitz will für den Laien auf den ersten Blick gar nicht nach einer Dampflokomotive aussehen. Von dieser besonderen, Fairlie genannten, sächsischen Doppellokomotive gab es drei Stück und sie trugen bei den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen die Nummern 251, 252 und 253. Später, bei der Deutschen Reichsbahn, wurden sie unter 99 161 bis 163 geführt. Als in Klingenthal mit dem Bau der elektrischen Schmalspurbahn begonnen wurde, war der Einsatz von Dampflokomotiven wegen der noch fehlenden Elektrifizierung unerlässlich. In seinem Beitrag im Klingenthal Magazin Nr. 71 geht der Autor Helmut K. Mißbach davon aus, dass alle drei dieser Lokomotiven sowie eine Dampflokomotive, die im ersten Weltkrieg in Frankreich erbeutet wurde, in Klingenthal zum Einsatz kamen. Der Artikel ist mit historischen Fotos aus dem Archiv des Bahnexperten Mißbach reichhaltig illustriert.

Klingenthal Magazin 71 (2013)

 
Bau der Elektrischen
Im Volksmund „Gütterrompel“ genannt: E-Lok Sä. I ME 1/2
© Helmut Mißbach

Bau der Elektrischen

2013. Bahnexperte Helmut Mißbach erinnert in seinem Beitrag an den Beginn des Baus der elektrischen Schmalspurbahn Klingenthal—Sachsenberg-Georgenthal vor 100 Jahren. Der Harmonikabau boomte damals nicht nur in Klingenthal sondern auch in den damaligen Nachbarorten, die heute Ortsteile der Stadt sind. Von der Idee bis zum Baubeginn vergingen über 20 Jahre. Bereits für das Jahr 1893 ist der Ruf nach einer Eisenbahn in die „hinteren“ Klingenden Täler belegt, die man besonders für Material- und Warentransport von und nach dem Sächsisch-Österreichen Grenzbahnhof in Klingenthal benötigte, die aber auch in straßenbahnähnlicher Weise für die Personentransport sorgte.
Klingenthal Magazin 70 (2013)
 

Marktplatz Klingenthal in Luftaufnahmen

Eine doppelseitige Luftaufnahme von Helmut Schneider bietet einen Blick auf Klingenthal mit der Rundkirche „Zum Friedefürsten“, dem Rathaus und dem Marktplatz mit Stadtpark und Musikpavillon. Zum Vergleich finden Sie auf den nächsten Seiten im Heft Fliegeraufnahmen aus den 1930er Jahren und zwei Luftbilder von Hans Hoyer, die nach der Jahrtausendwende entstanden sind.
Klingenthal Magazin 70 (2013)
 
50 Jahre Tierpark
Pfau
© Thomas Lenk

50 Jahre Tierpark

Der Tierpark Klingenthal feiert 2013 sein 50 jähriges Bestehen.
Klingenthal Magazin 70 (2013)
 

Spuren des Bergbaus in Zwota

An die Geschichte der Zwotaer Hammerwerke erinnern heute noch Flurnamen wie Hammerplatz, Hofen, Eberhammer oder Hammerlache sowie Spitznamen wie Zaahschmied oder Eischmelzer. Die Arbeit im Hammerwerk war in den vergangenen Jahren wiederholt Thema in Aufführungen der Zwotaer Theatergruppe. In den Wäldern findet man noch die Spuren der Bergwerke, in denen einst das für die Hammerwerke notwendige Erz gefördert wurde. Ein Beitrag von Thorald Meisel.
Klingenthal Magazin 70 (2013)
 
275 Jahre Rundkirche „Zum Friedefürsten“
Kirche „Zum Friedefürsten“
© Thomas Lenk

275 Jahre Rundkirche „Zum Friedefürsten“

Vorwort. Anlässlich des 275. Kirchweihjubiläums freuen wir uns, Ihnen Einblicke in die Geschichte der Kirche „Zum Friedefürsten“, zusammengestellt von Manfred Gäbler, geben zu können. Nach der Dresdner Frauenkirche ist die Klingenthaler die zweitgrößte Rundkirche Sachsens.

Doch was wäre diese Kirche ohne Menschen, die lebendigen Bausteine der Kirche? Ein großes Gebäude ohne Leben. So haben Menschen in 275 Jahren in und mit dieser Kirche als Christen gelebt und ihren Glauben bezeugt, in Kriegs- und Friedenszeiten, ebenso zur politischen Wende. Sie konnten Freud und Leid in das Gotteshaus tragen, haben Trost und Zuspruch aus Gottes Wort erfahren und haben gemeinsam Gott gedankt mit Gottesdiensten, Konzerten und vielem mehr.

Kirchenvorstand und Förderverein sind bemüht, die denkmalgeschützte Kirche weiter zu erhalten. Ohne die Unterstützung vieler Spender wäre manches nicht möglich gewesen. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle!

Der Kirchenvorstand

Klingenthal Magazin 67 (2012)

 
Das Brunndöbraer Kruzifix
Brunndöbraer Kruzifix
© Thomas Lenk

Das Brunndöbraer Kruzifix

Ein fast 170 Jahre altes Kreuz mit Inschrift hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Es landete bereits auf einem Abfallhaufen. Manfred Gäbler fand das Kruzifix und ließ es restaurieren. Im Beitrag begibt er sich auf Spurensuche nach der Herkunft des Kreuzes. Dabei gibt die Inschrift und der darin erwähnte Johann Fischer so manches Rätsel auf.

Klingenthal Magazin 64 (2011)
 
Sag’ beim Abschied leise Servus
Bahnhof während des Abrisses
© Thomas Lenk

Sag’ beim Abschied leise Servus

Der Bahnhof Klingenthal ist abgerissen. Der Beitrag mit Aufnahmen von Hans Hoyer ist ein letzter Gruß an den Bahnhof in seinem 125. Jubiläumsjahr.
Klingenthal Magazin 64 (2011)
 
Unter neuem Himmel
Ausschnitt der Decke im Altarraum
© Thomas Lenk

Unter neuem Himmel

Der Innenraum der Kirche Brunndöbra zeigt sich in neuem Glanz. Aufwändig wurde die Jugendstilausmalung restauriert, wobei sich Pfarrer Andreas Türpe besonders über die Himmelsdarstellung im Altarraum freut. Lesen Sie im Heft, was es mit der Symbolik auf sich hat. Die abgeschlossenen Restaurationsarbeiten können u. a. bei der Veranstaltung „Lieder der Weihnacht“ am 29. Dezember 2011 bestaunt werden. Die Veranstaltung mit Chören und Solisten findet dieses Jahr bereits zum 30. mal statt.
Klingenthal Magazin 64 (2011)
 

70 Jahre Naturfreundehaus „Friedenshöhe“

Am 6. August 1926 wurde die Grundsteinlegung für den Neubau des Naturfreundehauses „Friedenshöhe“ vollzogen. Nur 68 Tage dauerte der Bau. Am 15. Oktober 1926 wurde das Haus eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Begonnen aber hatte alles schon 30 Jahre früher. Siegfried Busse gibt einen Einblick in die Geschichte der „Friedenshöhe“ anlässlich des 70. Jahrestages der Errichtung.
Kulturbote 3 (1996)
 

 

 
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